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Artikel 9. Mai 2010 65. Jahrfeier des Sieges gegen die den Nazi-Militärapparat ode

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9. Mai 2010 65. Jahrfeier des Sieges gegen die den Nazi-Militärapparat ode

9. Mai 2010
65. Jahrfeier des Sieges gegen die den Nazi-Militärapparat

oder: Satisfaktion für eine Geschichtsfälschung?

Redaktionsbeitrag „les Art“ Rubrik: Bedeutsames

Der Außenminister Russlands, Herr Sergej Lawrow sagte in seiner jüngsten außenpolitischen Rede unter anderem (siehe auch Novosti v. 30.04.2010):

„er dankte dem Generalsekretär des Europarates, Thorbjörn Jagland,“ der zum 65. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland nach Moskau kommen will: „Wir danken dem Generalsekretär für seine Position, die darin besteht, dass eine Geschichtsfälschung unakzeptabel ist“.

Diese Feststellung ist umso begrüßenswerter, als das der israelische Historiker Dr. Uri Milstein, eben genau hier wissenschaftlich belegt, das einst das stalinistische Russland neben Polen selbst, wesentlich zum Kriege mit Polen und Deutschland als Verursacher, zu gelten habe.

Siehe auch:

„Stalins willige Helfer - Deutsche Militärzeitschrift Nr 72 - Dr. Uri Milstein - die schrecklichen Auswirkungen der Gehirnwäsche durch die Frankfurter Schule“

Hier wird eindeutig belegt, und es gibt weitere unabhängige und unverblendete Historiker, die im Kern alle das gleiche festgestellt haben, das Verhalten Polens, Großbritanniens, Frankreichs und speziell Stalins, waren eindeutig Ursache des Krieges und des dann durch Churchill initiierten Weltkrieges. Das Deutsche Reich und schon gar nicht das Außenministerium unter „von Ribbentrop“, geschweige die Wehrmachtsführung, wollten diesen Krieg. Und Adolf Hitler auch nicht.

Hier wird um ein Erneutes belegt, Hitler hat sicherlich eine Risikopolitik betrieben. Er konnte jedoch nicht davon ausgehen, daß die Polenauseinandersetzung, die lt. Churchill völlig losgelöst der parteipolitischen Frage in Deutschland ohnehin zum Krieg hätte führen müssen, da die Bedingungen aus dem Versailler Unrechtsvertrag, dieses eben in die Wiege legten, nun gleich zum großen Kriege führen müsse. Das war weder gewollt, noch zu diesem Zeitpunkt militärisch möglich. Deutschland war in jenen Tagen nicht zu Ende gerüstet und nicht fitt, einen Zweifrontenkrieg durchzustehen. Die Aufrüstung und der für die Kriegsgegner des ersten Waffenganges des Weltkrieges, überraschende schnelle wirtschaftliche wie militärisch-politische Erfolg deutscher Politik, die Deutschland innerhalb von praktisch drei Jahren erneut zur europäischen Großmacht werden ließ, weckte nun einmal alle Alarmglocken und Neider. Speziell Großbritannien fragte sich unter Winston Churchill, wozu man dann überhaupt gegen Deutschland Krieg geführt habe, wenn dies „Germanen“ nach wie vor der Weltmacht Konkurrenz bieten könne. Das müsse nun ein für allemal, erledigt werden. Womit dann der Kriegsgrund und die Planung zum Weltkrieg an der Seite der USA, da es ja auch um die Überseegebiete ging, nicht nur um europäische Einflusssphären, festgelegt war.

Und so gesehen sind wir von „les Art“ dem russischen Außenminister für diese hoffnungsvollen Worte dankbar. Hoffen wir also, daß Frau Merkel nicht wieder fälschlicher Weise im deutschen Namen eine Alleinschuld und Mitleidgestik des „ach so böse gefallenen Engel Deutschland zelebriert, was nur als peinlich zu werten ist und nicht im „nationalen Interesse“ liegt. Schon der Auftritt in Polen auf der danziger Platte widerspricht der Wahrheit und es wird Zeit, daß diese an „Hochverrat“ anmutenden Politiken, endlich ihr Ende finden.

Denn auch hier gilt:

Ohne Freiheit keine Wahrheit – ohne Wahrheit keinen Frieden
(Karl Jaspers) Laut dem Philosophen Karl Jaspers leben wir übrigens auch gar nicht in einer Demokratie, sondern in einer Parteienoligarchie, was wohl den Tatschen entspricht...

Das Elixier der Geschichte ist der Saft, aus dem Du Zukunft schöpfst. Nimmst Du es nicht ein, vertrocknest Du zu Lebenszeit und erfährst nie, wer, was und wozu Du bist.
(Rainer Karow)


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