Europas "Sklaverei-Staaten" sollen zahlen !
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Was für ein Artikel!
Gespannt darf man auch sein, ob sich die amerikanischen Anwaltskanzleien des Sklavereiproblems der USA mit ihren schwarzen Landsleuten mit ebensoviel Engagement annehmen würden? Oder gab es keine Sklaverei in den USA?
Hier geht es doch wohl vorwiegend um Geld, oder?
Und dann wird man sicher auch die Nachfahren der afrikanischen Häuptlinge verklagen, die ihre Leute an die arabischen Sklavenhändler verkauft haben. Und dann die Nachfahren dieser Händler, die die Sklaven an die Küste gebracht haben und weiterverkauften. Das wird ein weites Feld für Juristen werden.
Na endlich!
Hier scheint jemand begriffen zu haben, dass nicht nur die deutsche Kolonialpolitik ein Verbrechen an den Völkern der ehemaligen Kolonien war.
Großbritannien, Frankreich und alle o.g. Staaten haben sich an der Ausbeutung, teilweisen Vernichtung und Versklavung der Ur-Einwohner Afrikas, Lateinamerikas, Malaysias und anderer Kolonialgebiete ebenso schuldig gemacht, wie die Dauer-Reparationszahlungs-Nation Deutschland in ihren Kolonien bis 1919.
Bleibt nur zu hoffen,dass sich amerikanische Anwaltskanzleien dieses Problems mit ebensoviel Engagement annehmen, wie sie es gegenüber Deutschland getan haben bzw. im Falle Namibia/Herero-Aufstand noch tun. Man darf gespannt sein!