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Artikel 8. Mai 1945 Deutscher Schicksalstag - Erinnerungstag, Gedenktag oder Befr

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8. Mai 1945 Deutscher Schicksalstag - Erinnerungstag, Gedenktag oder Befr

8. Mai 1945 Deutscher Schicksalstag

Erinnerungstag, Gedenktag oder Befreiungstag.

Berlin/Flensburg 08.05.2010

www.internet-magazin-les-art.eu

Redaktionsbeitrag „les Art“

Der 08. Mai 1945 war der Schlusspunkt einer langjährigen Entwicklung Deutscher Staatsentwicklung in der Mitte Europas der nationalen Einheitsfindung, die seit Gründung und den Begleitumständen der Gründung, den europäischen Hauptmächten, ein Dorn im Auge war.

Insoweit kann über die gemeinsame Unterschrift für den Aufruf „8. Mai 19465: Befreiung von der Nazi-Diktatur“ 2005 vor dem Brandenburger Tor in Berlin, an dem Vertreter aus Politik, Kultur, der Wirtschaft wie auch der Vertriebenen teilnahmen, zu sehr unterschiedlichen Gefühlen neigen.

Der Versuch nun, der von der Antifa geprägten Linken und deren Verstärkung durch alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens seit dem „Beitritt der SBZ/DDR zur BRD“ unter der Führung einer bekennenden DDR-Bürgerin als BRD-Kanzlerin, hat diese Entwicklung noch gestärkt. (siehe auch den großen Bericht zum 08. Mai 1945 in „junge Freiheit“ Nr. 19/10 v. 07.05.2010)

Das nun Bismarck 1871 nachdem der Krieg gegen Frankreich ausgerechnet im Spiegelsaal von Versailles vor den vereinigten Königshäusern der deutschen Länder die Euphorie nutzte und den preußischen König zum Kaiser kürte, war ein genialer Schachzug. Jedoch war sich Bismarck des kritischen Momentes dieser Entscheidung sehr wohl bewusst, was sich bis zu seiner Absetzung durch den dritten Kaiser, Wilhelm den II, in einer klugen Politik nach Innen und Außen widerspiegelt und eben unter Wilhelm den II, in der Tat, der Kontakarrierung anheim viel.

So begann also, auch aufgrund der Abkehr der Bismarckschen Politiken und der falschen Blockpolitiken des Deutschen Reiches unter der deutschideologischen Führung des Kaiserhauses und der Prägung Wilhelms II. in der Vorstufe der Überhöhung des Deutschen durch die Nationalsozialisten, ihren unguten Vorläufer. Infolge ließ man sich in einen Krieg hinein manövrieren, der ungewollt und wahrscheinlich vermeidbar gewesen wäre. Oder auch nicht, sieht man sich die angelsächsischen Bestrebungen und Beschlüsse an, die darauf abzielten, das Deutsche Reich und einen deutschen Nationalstaat in der Mitte Europas, zu vernichten.

Infolge, auch der Geschehnisse des Widererstarken Deutschlands unter der Führung der Nationalsozialisten, was zu diesem Zeitpunkt weder Frankreich, Russland, geschweige denn Großbritannien erwartet hat, festigte sich speziell in Großbritannien und den USA die Einsicht, das das Ende des ersten Weltkrieges nicht konsequent war, da man versäumte, Deutschland vollständig zu besetzen und zu zerstückeln . Diesen Fehler wollte man nun bereinigen.

Stalin hat das sehr wohl erkannt und so mit den „kapitalistischen Mächten“ auf der einen Seite die angelsächsische Allianz mit den USA und Großbritannien und auf der anderen Seite die rechtsgerichteten kapitalistischen Staaten wie Deutschland, Österreich, Italien, Bulgarien u. A. rechtsgeneigten Staaten, bis Spanien und Portugal, fleißig gefördert und Verträge geschlossen. Immer mit der Erkenntnis, speziell zwischen Diktatoren, das Verträge gebrochen werden. Denn Stalin hat nie aufgehört, sich der marxistischen Grundlinie des Endes des Kapitalismusses zu verschreiben, nach der der Sozialismus über den Kapitalismus natürlich siegen müsse und wenn das nicht freiwillig geschehe, müsse eben der internationale Kommunismus ein wenig nachhelfen. Sein Plan, bis an den Atlantik vorzustoßen, war lange entschieden. Nur die Gelegenheit mußte noch reif gepolitikt werden. Das gelang ja auch, wenn auch mit überraschendem Eingang in diese Linie, nämlich das einmal Hitler Polen zuvor kam und er selbst die Besetzung Polens, wie vorgesehen, erst 19 Tage später begann, so daß nicht die Kriegserklärung Großbritanniens und Frankreichs, sich automatisch auf Russland fortsetze. Infolge befand sich das Deutsche Reich ungewollt zwischen allen Fronten. Das, obwohl die Verteidigungs- und Kriegsstärke, die angestrebt war ob des Wissens um diese Fragen, noch lange nicht erreicht war. Deshalb ja auch die Überraschung Großbritanniens und Frankreichs, trotz militärischer Überlegenheit, so eine auf die Nase zu bekommen, wie die Wehrmacht es Ihnen dann im Westfeldzug, besorgte.

Es ist ohnehin eine offene Frage der Geschichte, inwieweit nun nicht Großbritannien und Frankreich nach dem Polenüberfall Russlands, denn dieser war der eigentliche Überfall, nicht auch Russland den Krieg erklärte. Oder gab es da bereits Absprachen, die das verhinderten, da man ohnehin vorhatte, Deutschland in die Zange zu nehmen und zu zermalmen und den Fehler von 1918, auszubügeln.

Ja, es war wohl so. Und genau das geschah dann ja auch. Denn Churchill wollte mit den USA eine Weltbereinigung durchführen, da in Asien unter der Führung Japan, ähnliches Ungemach sich zusammenbraute, wie in Europa unter der Führung Deutschlands. Und deshalb beschlossen Churchill mit Roosevelt, den so genannten „zweiten Weltkrieg“ zu führen.

8. Mia 1945. Ein Gedenktag, ein Besinnungstag, oder ein Erinnerungstag?

„les Art“ neigt dazu, diesen Tag eher als traurigen Erinnerungstag anzusehen. Als traurigen Erinnerungstag, ging doch damit eine Ära verlustig, die in der bürgerlich-freiheitlichen Bewegung und in der Paulskirche ihren Anfang nahm, die deutsche Nation ideell zusammen zu führen und Bewusstsein zu schaffen, daß dann so korrumpierend 1945 Ihr unsägliches Ende fand.

Auf keinen Fall darf sich jedoch Deutschland nun noch die Erniedrigung antun, sich der linksfaschistoiden doppelköpfigen Hydra rechtsfaschistoider Gesinnungsgleichheit, ein weiteres Mal zu opfern und gebeugt, den falschen Propheten folgend, nun erneut zu erniedrigen. Sich erneut der Willfährigkeit und Lächerlichkeit als nützliche Idioten der Weltgeschichte zu beugen und den letzten Grad Rückrades zu brechen. Denn „der Mensch lebt nicht von Brot allein“

Der 8. Mai 1945 war ein schwerer Schicksalsschlag und ein Ende in der deutschen Geschichte einer Überschwänglichkeit voller Naivität zu denken, die Welt habe auf eine neue Nation in der Mitte Europas gewartet, die nun die Welt mit Ihrem Fleiß und Intellekt, beglücken könne. Diese Naivität und Gottvertrauensgläubigkeit und Treue, jedem Trottel hinterher zu laufen, der Ihnen etwas vom „Pferd“ verspricht und wie Napoleon sich schon ausdrückte, dann auch gegenseitig auf sich schießen würde, sollte nach der Erfahrung vom 08.05.1945, eine andere Bedeutung bekommen, als nun eine neue falsche Ideologisierung namens „Befreiungs-Feiertag“ als gesetzlichen Feiertag zu frönen. Hier freuen sich nur die Arbeitnehmer und die Gastronomie. Ansonsten wird ein derartiger Tag verpuffen. Zu Recht, wie wir meinen.

D.h. nicht, daß der 08.05.1945 vergessen werden sollte. Er sollte nicht vergessen werden in dem Bewusstsein, das das der Endpunkt eines Deutschlands deutscher Länder war, die durch ein Preußen erst Deutschland ermöglichte, das dann aufgelöst wurde, der Geschichte entrissen, jedoch Grundlage geistiger, kultureller wie auch rechtlicher Art das heutige Deutschland nachhaltig prägt und Schlusspunkt eines deutschen Traumes nach losgelöster Eigenständigkeit ist.

Helmut Schmidt sagte jüngst, die heutigen Technokraten von Politikern vergessen zunehmend, daß Deutschland von neun Grenzen umgeben ist und Deutschland eine Politik mit diesem Bewußtsein in und zu der Mitte Europas machen müsse, in Demut und Aufrichtigkeit gegen Jedermann und die Zukunft Deutschlands hier läge und sonst nirgends.

Deshalb kann der 08. Mai 1945 für Deutschland nur ein Tag des Gedenkens an einen großen deutschen Traum sein, der nicht mehr der Realität entsprach und sehr blutig uns beigebracht wurde, wir sind ein Volk in Europa unter Vielen, das nur in der Gemeinsamkeit ihr eigenes Ich finden kann. Denn nur darin, in der Offenheit und einem neuen Selbstverständnis, ich bin Deutscher, weil ich hier geboren bin und das ist ausreichend zur Selbstbestimmung, wird die Chance, keine neue Überhöhung von Nationalismus in Europa zu gebären, den Frieden und die soziale Sicherheit, die ohnehin jeden Tag erneut erkämpft werden muß, gewährleisten.

Um das zu erreichen, bedarf es jedoch einer neuen Grundhaltung, Aufrichtigkeit gegen die Geschichte, gegen sich selbst und auch mit den Nachbarn, die in der gleichen Pflicht stehen, will man sich nicht der Gefahr falscher Verklärung aussetzen, die letztendlich die Schmach, den man den Deutschen so nachhaltig auferlegt hat, siehe das entreißen riesiger Teile deutschen Staatsgebietes, seiner Intelligenz, seiner Patente uvm., nicht erneut einer Legendenbildung in der Zukunft aussetzen, die neuen Unfrieden erzeugen kann.

Denn die Geschichte und die Deutsche Frage sind nicht gelöst. Sicherlich, das Nazi-Regime hat in der Erkenntnis der zwangsläufigen Niederlage im Zweifrontenkrieg, resp. Weltkrieg Deutschland gegen Alle, sich im Rücken des Krieges schrecklich ausgetobt und eine neue Dimension der Menschenverachtung geschaffen. Aber das Gedächtnis der Menschen ist wohl kurz, sieht man vergleichbare Vorkommnisse in anderen Staaten, wie z.B. Spanien, Russland, ja selbst den USA. Von Großbritannien einmal ganz abzusehen.

Also, gehen wir in Europa mit der Geschichte ehrlicher um und gestehen unsere gegenseitigen Fehler und suchen Lösungen für die Zukunft. In Respekt und Anerkennung der gegenseitigen Leistungen wie der gegenseitigen Fehler und des Leides zu und ein. Denn nur das kann Grundlage sein, ein Europa zu bauen, das die Nationen nicht auflöst, siehe Dahrendorf, nach der es ein Irrtum ist auf den Nationalstaat und die Nation zu verzichten, da das nicht funktionieren wird und suchen nach Lösungen, die Europa eint, aber auch belässt.

Dieser Weg war aufgezeigt, jedoch ist er stecken geblieben in einem Bürokratie- und Wirtschaftsmonstrum EU, das dabei ist, speziell die deutsche Nation zu verschlucken und sich durch Außen dominieren zu lassen, wobei heute der Muslemiserung eine entscheidende Rolle zukommt, die das Pulverfaß Deutschland wahrscheinlich früher zum Platzen bringt, als es die Gutmenschen von den Grünen und anderen Sonnenscheindenkern, vorstellen können.

Deshalb der Vorschlag von „les Art“ den 08. Mai 1945 zum „Besinnungstag für die deutsche Nation“ zu erklären mit dem Ziel einer ehrlichen Betrachtung der deutsch-europäischen Geschichte.


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