Bundespräsident Köhler lehnt Burka-Verbot ab
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19 KommentareKommentare zu Bundespräsident Köhler lehnt Burka-Verbot ab
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derThor:
Qualtinger hat recht. Ich hätte das verbindlicher formuliert, aber in der Sache ist das richtig. Das ist ja gerade das Gefährliche an "Mehrheitsentscheidung" zu Themen, die die Vorurteile der Massen bedienen. Deshalb sollte man auch Volksabstimmungen nur in ganz begrenzten Fällen zulassen. Es kann keine Mehrheitsentscheidung darüber stattfinden, was man anzuziehen hat!
luna,
das kein Beitrag.
Ich denke schon, dass sich Leute, die dauerhaft nach Westeuropa gehen, an die hier traditionell gewachsenen Bedingungen anpassen sollten. Immer vorausgesetzt, sie kommen nicht in radikal missionarischer Absicht (Islamisierung Europas) und/oder, um sich in die hier noch einigermaßen funktionierenden Sozialsysteme in, sagen wir mal, schmarotzender Absicht "einzunisten".
Wenn ich mich irgendwo als Gast einquartiere, diktiere ich auch nicht dem Gastgeber meine Bedingungen auf. Oder praktizierst Du es etwa so? Als Gast?
ja genau richtig. Wir sollten den Frauen die Burka ausziehen, sie in einen Minirock und in ein bauchfreies Shirt stecken, ihnen ein A-Tatoo, ein Nasen-, Augen- und Bauchnabelpiercing verpassen, dann sind sie endlich integriert und angepasst. Nicht wahr Nele?
Hat der Bundespräsident derzeit keine anderen Sorgen?
Ich nehme an, die Bürger schon.
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ich MUSS Turbanqualti doch glatt zustimmen. Unglaublich.
In jedem Land, wo ich leben möchte, muss ich mich diesen Lebensbedingungen anpassen.
AS,
geht doch!
Mag dir jetzt nicht sofort aufgefallen sein. Aber du begreifst ja doch worum es geht.
"Deine Anwürfe machen mich lächeln" ..
.. weiss jetzt leider nicht mehr von wem dieses Zitat stammt. Naja.
Ich schrieb von Gesprächen und Aufklärung, nicht von dir unterstellter Hetze oder BLÖD-Propaganda. Wobei ich denke und sehe, dass du derjenige bist, der das Maul aufreißt, wenn's nicht so läuft. Und zwar in Form von Polemik, Beleidigungen, Unterstellungen und das nicht zum erstenmal und nicht nur zu diesem Thema. Dass du ein Problem damit hast, andere Meinung zu akzeptieren, ist mehr als offensichtlich. Halte dich an Fakten, komm' von deinem hohen Ross herunter und diskutiere wie ein halbwegs vernünftiger Mensch und nicht wie ein amoklaufender Molotowcocktailbastler. Wenn bei dir Fehlfunktionen auftreten beim blosen Nennen des Wortes Burka kann kein Mensch etwas dafür. Anscheinend ist dir vor lauter Überspannung nicht mal aufgefallebn, dass ich mich weder dafür noch dagegen ausgesprochen habe. Im Grunde ist's mir völlig egal, wahrscheinlich würde ich mich an einer Abstimmung nicht mal beteiligen und jedes Ergebnis in Kauf nehmen. Aber die Möglichkeit dazu sollte da sein und das sollte auch akzeptiert werden und das braucht MIR mit Sicherheit nicht so etwas wie du erklären. Auf den Ratschlag von Extremisten oder Fundamentalisten kann ich nämlich gut und gerne verzichten und auf den von selbsternannten Gutmenschen schon lange, auch wenn sie sich so wie du mächtig großartig, überlegen und weise vorkommen. Auch so kann man Dummheit kaschieren.
AS,
durchatmen.
Wer sich allein, ob des Begriffes "Burka", sicher ist, wie denn im Falle einer "demokratischen Abstimmung" entschieden würde, hat alles andere als einen Diskurs geführt. Er befürwortet ihn auch nicht. Ein "Gespräch" darüber ist etwas ganz anderes, wiederum. Diese Gespräche führen weitgehendst die Hetzer der BLÖD für den Rest des Blöden. Solange deine "Mehrheiten" mit Sicherheit BLÖD sind, bin ich heilfroh, dass wir in einer parlamentarischen Demokratie leben. Inclusive deiner/eurer Anfeindungen.
Ob jemand wie ich "Recht" bekommt ist übrigens egal. Viel wichtiger scheint es, jemandem wie dir endlich mal zu erklären, dass Demokratie permanente Auseinadersetzung und Arbeit an derselben ist. Und nicht etwas, dass man zurückgelehnt mit Bier und Gurken auf seiner Datscha mal geschehen lässt. Und wenns nicht so läuft, wie man es gerne hätte, neuerdings auch mal das Maul darüber aufreisst.
Früher hätte es auf dasselbe gegeben. Wahrscheinlich noch von einem wie dir.
Muss mich außerdem fragen, was das mit Ossis zu tun hat? Herr Hugo kommt sich anscheind sehr weise vor. Als ich noch etwas jünger war, gab's für solcherlei Getue mehrer Ausdrücke, wie z.B. naseweis, überheblich, arrogant, klugscheißend usw.. Ich denke, Herr Hugo, weiss, was ich damit meine. Ein klein wenig Bescheidenheit würde auch ihm gut zu Gesicht stehn, falls er charakterlich dazu in der Lage sein sollte und nicht meint, als Wessi müsse man von Natur aus schon weiser sein, als andere Mitmenschen.
Ich finde es höchstinteressant, wie sich Leute, die sich ansonsten gerne als Demokraten feiern lassen, die Möglichkeit einer freien, demokratischen Lösung dieser Frage ablehnen. Was wäre denn dagegen einzuwenden, dass nach den verlangten Gesprächen und der entsprechenden "Aufklärung" über so ein Gesetz in Form einer Volksabstimmung entschieden wird? Was spricht dagegen? Ich kann's euch sagen, was dagegen spricht, EURE ANGST, DASS NICHT NACH EUREM WILLEN ENTSCHIEDEN WIRD. Ganz einfach, nicht mehr und nicht weniger! Es bestände doch immerhin die Möglichkeit, dass gegen so ein Gesetz entschieden wird, genauso, wie dafür entschieden werden könnte. In beiden Fällen sollte man diese DEMOKRATISCHE ENTSCHEIDUNG akzeptieren. Und genau das ist das Problem, dass es Menschen gibt, die permanent nicht akzeptieren können oder wollen, dass es DIESE ZWEI MÖGLICHKEITEN gibt. Und falls es dir entgangen ist, wahrscheinlich in deiner Verblendung, Herr Hugo, der von dir erwähnte Diskurs wurde von mir vor die Abstimmung gestellt. Im übrigen kannst du dir deine Primitivitäten sparen. Wenn das deine Art Diskussion ist, such dir jemand anders für den Sandkasten.
Es hat mit Demokratie nichts zu tun, wenn eine Entscheiddung per Abstimmung herbeigeführt wird? Ich denke eher, es geht darum, dass es eventuell zu einer Entscheidung kommen würde, die dir nicht genehm wäre, Herr Hugo. Aber so läuft es nun mal in einer Demokratie, außerdem habe ich an beide Möglichkeiten gedacht. Nur scheint bei Leuten wie dir nur eine in Frage zu kommen und DAS HAT MIT DEMOKRATIE NIX ZU TUN.
Auch am Stammtisch sitzen steuerzahlende, ehrliche und intelligente Bürger dieses Landes. und auch Victor Hugo sitzt hier an diesem Stammtisch.
Herr Qualtinger hat gesprochen. Und sein Wort ist Gesetz.
Schon mal darüber nachgedacht das es hier nicht nach Deinem willen geht? Wenn der Großteil der Bevölkerung keine Burka auf der Straße sehen will oder keine Minarette oder sonst irgendwas... Dann nennt man sowas Mehrheitsentscheidung, welches wiederum Grundlage für jede richtige Demokratie ist. Die Gründe warum jemand sich dafür entscheidet ist jedem selbst überlassen und geht niemanden anderen was an. Schade ist nur das wir in keiner Demokratie sondern in einer Diktatur leben.
Was sind denn "einseitige Gespräche"? Selbstgespräche?
Ansonsten weisst du genau, dass deiner "DEMOKRATISCHEN ENTSCHEIDUNG NACH DEM MEHRHEITSPRINZIP" die Wiedereinführung der Todesstrafe zur Folge hätte (nur ein Beispiel für überwunden geglaubten Dummsinn).
Wesentliches Prinzip einer Demokratie ist immer noch der Diskurs. Und nicht der Stammtisch.
Wobei ich zugeben muss, dass das "Prinzip Stammtisch" immer beliebter wird.
Wenn du Denkfaulheit zum Primat machen möchtest ... , dann schreib ein Flugblatt und lasse abstimmen. Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Sollten inzwischen auch Ossis begriffen haben.
Was wollt ihr "Burkaverbieter" wirklich?
Die Burka verbieten?
Das ich nicht lache!
Wenn ihr in eurem ganzen Leben devinitiv mehr als eine laufende Burka "live" gesehen habt und das hier behauptet, lügt ihr! Und die wollt ihr jetzt "verbieten". Ihr wollt die Menschenwürde der Muslima an sich retten? Ihr seid heuchelnde Feiglinge. Ihr wollt, wie immer(!), euer islamophobisches Mütchen kühlen. Dafür ist euch jedes, auch noch so weit her konstruierte Thema recht.
Ich lebe auch in diesem Land! Und ich habe nicht die geringste Lust, mich von Gesetzten einkreisen zu lassen, die kleinkarrierte Dummschwätzer erfinden um ihren unreflektierten Hass abzuarbeiten oder ihre neurotische Angst beim Wort "Islam" auszukotzen. Leute, die beim TV-Glotzen, angesichts einer Burka sich in die Hosen kacken, brauchen kein Gesetz um ihnen den Arsch abzuputzen. Die brauchen einen Psychologen!
Für solcherlei Blödheit werfen wir hier , bitteschön, keine Gesetzesmaschinerie an. Wir bauen hier keinen Popanz zur irrelevanten "Gefahr" auf. Wir reden vernünftig über den Islam und uns. Oder halten die Klappe.
Köhler hat recht!
Am besten wäre es vielleicht wirklich, aufzuklären, Gespräche zu suchen, aber bitte keine einseitigen, und dann ganz demokartisch darüber abstimmen zu lassen. Und wenn danach entschieden wird, ganz gleich wie die Abstimmung ausfällt, dann sollte so gehandelt werden und dies auch akzeptiert werden. Wobei ich befürchte, dass im Falle einer DEMOKRATISCHEN ENTSCHEIDUNG NACH DEM MEHRHEITSPRINZIP es zu einem Verbot des Burkatragens kommen sollte, dies nicht akzeptiert werden würde. Ähnlich anderen demokratisch herbeigeführten Entscheidungen in anderen europäischen Länder.
Herr Köhler fordert Aufklärung und Gesprächsbereitschaft.
Allerdings nur bei seiner deutschstämmigen Bevölkerung.
Wenn allerdings der Vorsitzende des Zenralrats der Muslime im Fernsehen auftritt, gehen die Uhren hinsichtlich Gesprächs-und Kompromissbereitschaft etwas anders.
Burka-Verbot
Es ist schon schlimm genug, das Kinder schreiend zum Rockzipfel der Mutter eilen, wenn so eine vermummte Gestalt plötzlich vor ihnen steht.
Wenn diese Mittelalterlichen Bekleidungen einen Zweck erfüllen, ist es der, diese armen Frauen zu erniedrigen und zu demütigen, also weg mit der Burka im ganzen Land.
Wir leben hier in einem Land, das für die Gleichberechtigung der Frau schon vieles von Frauen, für Frauen geleistet hat und das ist auch gut so und seien wir mal ehrlich, wovor müssen diese armen Frauen sich verstecken?