Estland darf trotz Krise rein in die Eurozone
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Die von der EU-Kommission über Estland erhobenen Zahlen
wirken von der Statistik her gut und machen damit einen
Beitritt Estlands zur Eurozone durchaus möglich. Estland
hat in den letzten Jahren konsequent gespart, wobei die
Bevölkerung diesen Sparkurs mitgetragen hat. Was in Griechenland nicht der Fall ist. Allerdings: Die Statistikbehörde der EU hatte bisher nicht das Recht, die
gelieferten Zahlen eines Eurozone-Kandidaten genau zu
überprüfen. Im Fall Griechenland wurde ihr das "von oben"
sogar trotz angemeldeter Zweifel ausdrücklich untersagt.
Der Bericht über Estland erfolgte unter diesen unzureichenden Bedingungen. Dies soll sich zukünftig ändern. Es würde sich schon empfehlen, den Bericht unter
erschwerten Bedingungen erneut zu erstellen und erst dann
Estland in die Eurozone aufzunehmen. Zumal die EZB bereits
Bedenken angemeldet hat. Währungskommissar Oli Rehn
gilt durchaus nicht als ausgewiesener Finanzfachmann.
Die Experten der EZB aber durchaus. Aus dem vorliegenden Eurozone-Desaster sollte mindestens die Konsequenz gezogen
werden, größtmögliche Vorsicht gegenüber allen Euro-Kandidaten walten zu lassen.
Das ist noch so ein Verständnis von Gemeinschaft vor dem Ende.
Unglaublich, der Euro steht fast vor dem Aus, und die Politiker in Brüssel wollen die Euro-Union erweitern.
Unfassbar, hab jetzt kein Vertrauen mehr in die EU.
Bin jetzt Anti-EU, obwohl der Euro bis jetzt gut für Deutschland war.