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Margot Käßmann – Frontfrau der Kirche ist zurück

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Margot Käßmann – Frontfrau der Kirche ist zurück

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Der mit Spannung erwartete Auftritt war weder eine Wallfahrt zur Bischöfin der Herzen noch eine säkulare Marien-Erscheinung: Margot Käßmann hat einfach nur ihr neues Buch über das Vaterunser vorgestellt. Der Kirchentag kann sich nun den wichtigen Themen wie Missbrauch oder Ökumene widmen.

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6 Kommentare

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Kommentare zu Margot Käßmann – Frontfrau der Kirche ist zurück

 

SilberrueckenSilberrueckenam 14.05.10


Hi Mr. ich hatte bei ihrer schnellen Versenkung (natürlich aus Einsicht in die Notwendigkeit) das Gefühl, sie wollte den Medien rasant aus dem Wege gehen. Und? sie hat es geschafft. Wenn sie jetzt nicht mit ihrem Buch erschienen wäre ( bei den Heiligen und Scheinheiligen erscheinen eben alle), keine Sau hätte sich außerhalb ihrer Kirche wieder für sie interessiert. Aber irgend wie clever, die Frau, gibs zu Malwas. Zu Deinem letzten Absatz, mir würde es schon leid tun, wenn Du Plan A oder B realisieren würdest, könnte sein, dass Du vielen hier im Forum fehlen würdest. Übrigens hast Du vergessen, dass zwischen Windischenbernsdorf und und Dürrenebersdorf noch Langenbernsdorf liegt. Bitte etwas mehr Präzisision in der Heimatkunde.

MrMalwasMrMalwasam 14.05.10


Sagt mal, Ihr zwei Malipur-Delphi-Madras-Chenni-Windischenbernsdorf-Dürrenebersdorf-Latscher, was sagt Ihr denn eigentlich zur Wiederauferstehung der Käßmann?
Hoffe, dass die nun, nachdem sie ein weiteres Mal den Afghanistan-Krieg auf ihrer Agenda hatte, nicht noch einmal besoffen mit einem "Unbekannten" auf dem Beifahrersitz erwischt wird.
Es gibt ja da wohl noch den Fallschirmsprung. Entweder ohne Schirm aus 4000 Metern oder mit Tandemmaster. Der betätigt dann bei etwa 2500 Metern "aus Versehen" die Schnelltrennverschlüsse...

zero1000zero1000am 13.05.10


Silberruecken - die Säule in Delphi ist tourilike zu erreichen!
Aber - ich war u.a., in Moskau, NY, Damaskus, Bagdad - habe etwas Zeit gebraucht, um wieder Dinge denken zu können, bei deren Beurteilung der "Denkenswürdigkeit" mir immer mehr Zweifel kommen - es ist grausam, wenn man denkt und glaubt, Regierende täten dies auch - macht einsam im Kopf! Die Unterschiede zu anderen Ländern liegen lediglich in der Art des sozialen Umgangs miteinander - hier verlogene Argumentation, dort ehrliches "Schwarzpulver" oder c4. Dort Armut beim Essen, hier Armut im Geiste - wo doch Demokratie eine Pflicht zur Qualität haben sollte!

SilberrueckenSilberrueckenam 13.05.10


Wenn ich kein Materialist wäre, könnte ich glauben, aus Deinen Worten schaut ein Seher heraus, zero. Hätte nie geglaubt, dass es Menschen mit soviel Weitsicht gibt. Allerdings gestattest Du mir sicher einige wenige Korrekturen Deiner sicher gut gemeinten Einschätzungen über meine Bekehrung.
Ad 1, eine Reise ähnlich der nach Chennai habe ich schon hinter mir, ca. 46 000 Km, etwas mehr als den Orginaläquator und alles zu Fuß.
Ad 2, Wundmale sind mir etwas fremdes. Bei der o.g. Wanderung habe ich alles in allem nicht mehr als zwei oder drei Blasen gehabt. Es gibt halt viele geheimnisvolle Mittelchen, um diesen auf dem Weg aus dem Weg zu gehen.
Ad 3, liebevolle Menschen habe ich bei vielen Supermarathons sowohl in den alten, (s.1990), als auch in der DDR erlebt. Auch diese Prophezeiung stimmt.
Ad 4 der mentale Effekt solch eines Unsinnes, wie ich ihn viele Jahre betrieben habe, hat tatsächlich meinen Glauben an mich gestärkt, (woher weißt Du das?).
Ad 5 Wilhelm Tell hat einmal gesagt, der Stärkste ist am mächtigsten allein. Stimmt nicht immer, aber auf den Freizeitwegen, die ich gegangen bin gab es den Spruch...in unserem Sport stirbt jeder für sich allein.
Hat mir persönlich viel gebracht, durchbeißen, Härte gegen sich selbst. Ein bekannten Leichtathletiktrainer bei uns hat vor Jahren den Vergleich angestellt, was hat ein Bergsteiger und ein Marathonläufer gemeinsam? Beide das Gleiche, sie haben etwas vollbracht, was viele um sie herum schaffen könnten und doch nicht schaffen.
Ich hätte gern mal Deine Säule in Delphi gesehen, aber jetzt machen die Gelenke nicht mehr mit. Schade.
Trotzdem freue ich mich, dass Du dich wieder eingeklingt hast. Hatte schon einen Nachruf überlegt. Weg damit.

zero1000zero1000am 13.05.10


Auch Du oh ungläubiger Thomas Silberruecken wirst dereinst bekehrt werden - grins!
Sei es bei einer Reise nach Mailapur bei Madras - heute Chennai, Du wirst keine Wundmale Jesu berühren dürfen, sondern nur die Blasen an Deinen Fersen - wirst weiter wandern über Edessa (Şanlıurfa=Urfa) nach Tiflis und erkennen, dass außer wunden Füßen und liebevollen Menschen nur eines geblieben ist: Der Glaube an Dich, an dem Du nicht zweifelst! Solltest Du dann noch die Nag-Hammadi-Schriften lesen, wirst Du weniger an Gott glauben - aber noch mehr an Dich - denn das ist der Gott, an den es zu glauben lohnt!
νῶθι σεαυτόν oder Gnōthi seautón erkenne Dich selbst - oder Heraklit: "Allen Menschen ist zuteil, sich selbst zu erkennen und verständig zu denken." - auch gemeißelt in Delphi in der Vorhalle des Apollon-Tempels an einer Säule - auch wenn Atheist - es lohnt das Nachdenken - es lohnt die Frage nach dem Warum?, das Suchen nach der Antwort: Ens a se oder ens ab alio - Sein aus sich selbst heraus oder Sein von einem Anderen!

SilberrueckenSilberrueckenam 13.05.10


Musste den Quatsch über UnserenVater bis zur 3.Klasse auch lernen. Staune nur, wie man darüber ein Buch schreiben kann. Hätte ich nie für möglich gehalten. Ein Glück, dass ich rechtszeitig raus flog aus der Christenheit. Ich hätte wo möglich den ganzen Zinnober auswendig lernen müssen.
Da aber Kirche und Staat in der DDR getrennt waren, kann ich mich nur bedanken.


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