Rösler will Kopfpauschale gegen jeden Widerstand
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Kommentare zu Rösler will Kopfpauschale gegen jeden Widerstand
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Die Sache kann doch eigentlich nur dann fuktionieren,wenn
alle Einkommensarten,wie Zinserträge Mieteinnahmen usw zur Finanzierung mit herangezogen werden.
Wenn es dann zum Schwur kommt,habe ich so meine Bedenken,das so was mit den Mövenpicklern zu machen ist.
Die Steuertöpfe sind leerer wie Leer, wovon bitte schön soll das alles finanziert werden??
Halt,jetzt fällt mir noch ein Schreckgespenst für die Mövenpickler ein.
Warum ,bitte schön müssen Handwerksmeister,kleine Gewerbetreibende,Ladenbesitzer usw. Gewerbesteueuer zahlen,gutverdienende Anwälte,Architekten, Ärzte usw aber nicht???
Noch ein Nachtrag
ich habe nicht behauptet dass du grundsätzlich oder automatisch befreit bist wenn du Harzt4 Empfänger, Geringverdiener oder Kleinrentner bist. Man muß es beantragen. Je nach Familieneinkommen wird es meistens genehmigt.
Bei einem Jahreseinkommen von einem alleinstehenden Harzt4 Empfänger von ca 4500 Euro wären die Zuzahlungen jährlich 90 Euro. Auch wenn er diese voll bezahlen müsste, was unwahrscheinlich ist, sind dies gerade mal ca 8 Euro im Monat. 1,5 Päckchen Zigaretten im Monat weniger und schon ist es erledigt. Das heißt für die Gesundheit 1 Zigarette pro Tag weniger. Hat sogar eine doppelte Gesundheitswirkung.
Erst kürzlich habe ich einer Bekannten mit einer geringen Rente (knapp 700 Euro) von den Zuzahlungen befreien lassen können. Es ist also möglich. Man muß es nur tun.
AS
du kannst dich sogar einkommensunabhängig vom Eintrittsgeld befreien lassen. Geht ganz einfach. Du stimmst nur zu, deine Krankenakte zu statistischen Zwecken zur Verfügung zu stellen.
Honnylein,
hast in vielem Recht.
Ein weiteres Beispiel:
Habe eine Bekannte mit MS. Jeden Monat Bluttests, jeden Monat Infussion die das doppelte kostet wie in I und F. Dann 10 Euro Eintrittsgeld. Ohne Moos nix los. Wenn es ihr schlecht geht kann sie zuerst noch Geld wechseln, weil der Arzt nur "ganze 10 Euro Scheine" annimmt. Sie muß vorher zum Hausarzt weil sie eine Überweisung zum Neurologen braucht. Ohne diese darf sie nämlich auch dort nicht antreten.
Unser jetziges System ist gut für ganzheitlich Gesunde, die einmal im Jahr einen Schnupfen haben. Aber für Kranke....???
Die Zuzahlungen für chronisch Kranke müssen 1% des Bruttoeinkommes übersteigen um dieses Geld zurück zu bekommen.
Dazu zählen aber die Ausgaben für nicht verschreibungspflichtige Medikamente. Diese können nicht mal abgeschrieben werden, weil auch dort die Abschreibungsgrenzen sehr weit unten liegen.
Es ist dramatisch, es muß gehandelt werden. Aber jede Idee wird im Keim erstickt.
Das ist Quatsch.
Genau das ist das Problem. Warum soll man eine KK überhaupt suchen müssen? Eine gesetzliche reicht. Die Verwaltungskosten dieser X Kassen müssen nicht sein. All diese Wasserköpfe braucht kein Mensch.
Tja Honnylein,
Problem ist, es gibt keine Erna mehr und schon gar keinen Trabbi. Wäre natürlich machbar. Aber wer zu welchen Konditionen? Es fehlt ja jetzt schon Pflegepersonal und es fehlen in der Provinz Ärzte.
Es geht in die Richtung - keine Unkosten für Arbeitgeber. Es reicht, das der Arbeitnehmer hier seine Gesundheit läst. Wenn ich dann den Bruttolohn ausbezahlt bekomme und ich den Anteil des Arbeitgebers noch dazu bekomme, kann ich mir selber eine Krankenversicherung suchen. Ob das aber funktioniert - ich glaube nicht.
Liebe Lunachen. Ein gutes gesundes Gesundheitssystem,ich wünsch es mir auch.Die jetzige Debatte darüber,das man den Hausärzten mehr Geld geben soll z. B. ist mir zu allgemein.
Woher soll die Kohle kommen? Von den überbezahlten Fachärzten,noch höheren Beiträgen?Für alle Hausärzte querbeet nach Giesskannenprinzip? Da gibt es doch die Überweisungs und Pillenverschreiber. Da gibt es aber auch welche,die wirklich gut drauf sind.Der Hausarzt meiner Frau z. B war erkrankt. Sie hatte sich einen Wirbel ausgerenkt.
Die Vertretung hat sich das angeguckt,ertastetet,zwei drei schmerzhafte Griffe, Zack Zack der Wirbel war wieder drin. Bei ihrem eigenen(jetzt ehemaligen) Hausarzt wäre folgendes passiert. Zunächst Überweisung zum Orthophäden,dann zum CT,danach weiteres rumdoktern.
Sollen da die Blindfische etwa genau so profitieren,wie die Könner?
Müssen alle ärztlichen Routineleistungen auch von Ärzten
durchgeführt werden? Blutdruck messen, Blasenkatheder wechseln? Im ehemaligen Ossi Land ist die gut ausgebildete Schwester Erna mit ihrem Trabbi über die Dörfer gefahren und hat die Kundschaft mit ärztlichen Routineleistungen versorgt,und alle waren zufrieden.
Warum nicht hier??
Luna, du erzählst schon wieder Märchen. Denn gänzlich sich davon befreien lassen kann auch ein Hartz IV-Empfänger vom "Eintrittsgeld" nicht. Er muss auch entsprechend seinem "Einkommen" erst eine bestimmte Höhe von Ausgaben selbst tragen und kann sich dann auf Antrag befreien lassen, genau wie jeder andere auch. Das hat überhaupt nix damit zu tun, ob er Rentner, Arbeitsloser, Geringverdiener oder sonstwas ist. Einen bestimmten Anteil MUSS auch ein Hartz IV-Empfänger aus eigener Tasche aufbringen. Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig mit dem Märchenvorwurf, denn du scheinst die Regeln in diesem Spiel sprich Gesetze selbst nicht zu kennen.
Nele du erzählst schon wieder Märchen.
Jeder mit so geringem Einkommen, kann sich sowohl vom "Eintrittsgeld" als auch von den Zuzahlungen befreien lassen. Das gilt sowohl für Hartz4 Empfänger als auch für Geringverdiener oder Kleinrentner. Nur.. man muß es beantragen.
Ich weiß nicht wo das Problem ist. Die sogenannte "Kopfpauschale" ist wenn man sie gut durchdenkt nicht so schlecht. Ich würde in erster Linie anregen, dass alle egal ob Selbstständig oder AN die Prämie in die gesetzliche KK zahlen müssen, dann wäre schon ein großes Problem gelöst.
Selbstständige und Besserverdienende können sich dann privat zusatzversichern, je nach dem was er zusätzlich möchte. Es funktioniert in Italien, es funktioniert in Frankreich und auch in anderen europäischen Ländern. Uns bereitet doch auch die Privatversicherung Probleme. Einmal drin immer drin, egal ob es bezahlt werden kann oder nicht. Wer bezahlt denn die KK wenn ein Kleinunternehmer in Hartz4 abfällt?
All diese Probleme könnte man durch diee Errichtung eines guten gesunden Gesundheitssystem lösen. Fragt sich auch noch für was wir X Krankenkassen brauchen und immer noch neue dazu kommen.
So unlukrativ kann die Führung einer gesetzlichen KK also nicht sein. Alleine für die Verwaltungskosten dieser X KK könnte man die Prämien um einiges senken. I und F haben eine Kasse für alle und dazu eben noch die Privaten für Zusatzversicherungen. Alles lösbar, wenn man nur will.
Nur wenn man immer schon alle Ideen im Keim erstickt, wird das natürlich nix. Dann watscheln wir halt so weiter, schaun wir mal ob es für wirklich Kranke sinnvoll ist. Schon das "Eintrittsgeld" ist nämlich meiner Meinung nach ein Witz,vor allem auch das Händling dieser Maßnahme bei den Ärzten.
zero, in Kanton hörte ich von der Sitte, dass der gesunde Patient dem Arzt ein kleines monatliches Salär zahlte. Wurde er krank, dann stellte er die Bezahlung bis zur Gesundung ein. Es förderte den Heilungsprozess ungemein. Das Einkommen der Ärzte war nicht sehr hoch und beruhte auf gegenseitiger Ehrlichkeit. Starb ein Patient, dann musste der Arzt für vier Tage einen roten Lampion vor seine Tür hängen. Und Luther verwies darauf, dass nur ein gering bezahlter Arzt seine Arbeit gut mache, oft genug habe er ihn nur mit einer Kanne Bier bezahlt. ( Und das bei seinem weitbekannten Hämorrhoidenleiden, das ihn auf dem Abtritt vor Schmerzen brüllen ließ.)
kalmar - es gab mal in China - in einigen Regionen heute noch - die Vorschrift, Ärzte nur zu bezahlen nach der Fähigkeit, Patienten GESUND zu machen! Wäre ein putziges Prinzip bei unseren Natterjünglingen, die selbst ohne den Schwur den Aeskulap ohne die gleichnamige Natter mit Füßen treten. Man muss die Patienten doch erhalten - wer soll den sonst Symptome im Wartezimmer austauschen - nach innigster Lektüre von Frau hinter dem Spiegel?
Ja, zero, die Maßnahme heißt "Gesundheitsprämie" so wie Rauchverbot "Nichtraucherschutz" heißt und die Mauer "antifaschistischer Schutzwall" hieß.
Eine Gesundheitsprämie wäre es, wenn der Staat dem Bürger eine Prämie zahlt, so lange der gesund ist und diese dann dem Arzt zahlt, wenn der Bürger krank wird, damit er schnell wieder gesund wird. Aber so ist es wieder mal nur die verbale Streusandbüchse für ganz Blauäugige.
Von wem stammt denn der Begriff "Kopfpauschale"? Das Ding heißt Gesundheitsprämie!
Das Problem, das besteht - siehe Alter_Sack! Das aber ist bei der Bürgerversicherung genauso gegeben. Man sollte die Idee der Gesundheitsprämie ersstmal genau durcharbeiten und durchdenken, ehe sie zu verdammen. Gilt auch für die Bürgerversicherung!
Mal davon abgesehen, dass schon der Begriff Kopfpauschale menschenverachtend ist ( ich kenne nur Kopfgeldjäger in den USA und Kriegerstämme in Asien, die die Köpfe ihrer Feinde immer noch als Trophäen aufstellen).
Herr Rössler, ihren Kopf vor dem Gesndheitsmnisteriums auf eine Stange gespießt ( um Gotteswillen natürlich nicht von mir) und 95% der Normalkranken würde sofort gesund werden.
Aus dem Artikel entnehme ich, die Beiträge für die Arbeitgeber werden reduziert (warum eigentlich?) und für die "armen Arbeitnehmer" werden Zusatzbeiträge aus Steuermitteln beigesteuert. Herr Minister, haben sie die letzte Steuerschätzung nicht verinnerlicht. Woher sollen die Mittel für die Zusätze für AN und Rentner kommen. Und was wird, wenn sie nicht kommen? Ich empfehle ihnen wie bereits mal ein anderer User schrieb, befassen sie sich mit Reisanbau und ähnlichen geheimnisvollen Dingen, aber lassen sie um Gotteswillen die Finger von der Organisation der Krankenversicherung, an der hat sich schon ein anderer Prof. mit Fliege die Zähne ausgebissen ( war aber sicher privatversichert).
Und sicher wird dieser Ausgleich nichts ausgleichen. Abgaben werden nur größer und das trifft die geringverdienenden härter als die besser verdienenden. Was die schreiben bzw. versprechen ist völlig uninteressant...
Es soll für Einkommensschwache einen Ausgleich aus Steuergeldern geben. Nur kann keiner genau sagen, in welcher Größenordnung dieser Ausgleich stattfinden wird bzw. soll und deshalb gibt's auch soviele Gegner dieser Idee.
Nur eine Frage - soll es einen Ausgleich geben oder nicht und so weiter? Bitte informmiert Euch doch erstmal!
Mir ist schon klar, dass sich die Pramie später umstellen soll auf eine einkommensabhängige Pauschale umgestellt werden soll. Aber die werden sich dann doch was einfallen lassen, damit das noch weiter aufgeschoben wird...