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Leiharbeit - «Das ist die Verrottung der Sitten»

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Leiharbeit - «Das ist die Verrottung der Sitten»

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Er ist das soziale Gewissen der CDU: Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm. Im Interview spricht er über die moderne Ausbeutung, die Schuldigen und über seine Partei, die ihn vor langer Zeit zum Dinosaurier abstempelte.

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3 Kommentare

Kommentare zu Leiharbeit - «Das ist die Verrottung der Sitten»

 

derThorderThoram 16.05.10


Um das eigentlich Ziel der Leiharbeit zu erfüllen müssten die Löhne deutlich über den Tarifen liegen. Das wäre für alle Seiten das Beste.
Die Arbeitgeber hätten jemanden der die Arbeit erledigt, weiß aber auch das er denjenigen sofort loswird wenn er nicht mehr benötigt wird. Der Arbeitnehmer kann sich durch den höheren Lohn anpolstern für die Zeit der nicht beschäftigung danach.
Aber so wie es jetzt aussieht:
Es wird max. Tarif bezahlt, davon gehen die Provision für die Leiharbeits"firma" ab. Der Arbeitnehmer ist unterbezahlt und hat dazu einen unsicheren Arbeitsplatz.
Also bei uns in Hessen wurde die Leibeigenschaft 1811 abgeschafft und 1971 mit Aufhebung des Verbotes der Arbeitnehmerüberlassung wieder eingeführt...

josef74josef74am 16.05.10


Wenn die Leiharbeit vernünftig bezahlt würde, dann wäre es ein gutes Mittel, um auf den Arbeitsmarkt zu reagieren. Da das aber nicht so ist, gehört die Leiharbeit abgeschafft.

NeleinloveNeleinloveam 16.05.10


Womit er doch recht hat. Aber nur reden ändert leider nichts an der Verrottung der Sitten.


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