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Artikel "Herschel" und unmögliche Sterne

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'Herschel' und unmögliche Sterne


"Die heute auf einem ESA-Symposium präsentierten Ergebnisse stellen frühere Annahmen über die Entstehung von Sternen in Frage. So konnte durch Herschels Beobachtungen der sternbildenden Wolke RCW 120 ein Stern im Embryostadium entdeckt werden... Er besitzt bereits jetzt die acht- bis zehnfache Masse der Sonne und ist noch von einer 2.000 Sonnenmassen erreichenden Gas- und Staubwolke umgeben, von der er weiter Materie akkretieren kann... 


Massereiche Sterne sind selten und kurzlebig. Einen solchen während der Entstehung einzufangen bedeutet die einmalige Chance, ein seit langem bestehendes Paradoxon in der Astronomie zu klären. "Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ist es eigentlich nicht möglich, dass sich ein Stern bildet, der größer ist als acht Sonnenmassen", so Zavagno. Der Grund dafür ist, dass die intensive Strahlung, die von solch riesigen Sternen ausgesandt wird, ihre Ursprungswolke auflösen sollten, noch bevor sich mehr Masse anhäufen kann.


Aber sie bilden sich trotzdem irgendwie. Viele dieser "unmöglichen" Sterne sind bereits bekannt, einige davon machen bis zu 150 Sonnenmassen aus."


Quelle: http://www.astronews.com/news/artikel/2010/05/1005-008.shtml


 



1 Kommentar

Kommentare zu "Herschel" und unmögliche Sterne

 

worlovworlovam 26.05.10


Da die "unmöglichen" Sterne doch existieren, kann ein Hinweis für tatsächliche Art Energieumwandlung im Inneren der Sterne sein. Bekanntlich geht man von der Kernfusion aus. Doch im Licht dieses neuen Erkenntnisses passte die Kernspaltung schwerer Elemente doch besser. Sie ist nicht so effizient wie Kernfusion, deshalb könnte sie das Wachstum der Sterne nicht so abrupt bremsen.


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