4.18

Artikel ÜEI Sammler handelte nicht mit Figuren, Lippe pro Arbeit im Kreuzfeuer

x 13
 
 
ÜEI Sammler handelte nicht mit Figuren, Lippe pro Arbeit im Kreuzfeuer

Immer mehr Details über die Überraschungsei Affäre der Lippe pro Arbeit kommen ans Tageslicht, so behauptete die Arbeitskomune Lippe pro Arbeit aus Detmold in der letzten Woche man müsse einem 23-jährigen ÜEI Sammler alle ALG2 Bezüge einstellen weil er angeblich mit den Figuren aus dem ÜEI über 70.000 Euro verdient haben soll, nun kommt offenbar die Wendung im Fall. Schon damals wurden die Ausführungen der Lippe pro Arbeit angezweifelt, so schätzte Rene Büttner von ÜEI-Depot die Sammlung auf 27,00 Euro, die Arbeitsagentur blieb hart und wollte Zahlungen erst nach einem Verkauf der Sammlung aufnehmen. Der Experte bestätigte im Gutachten „Überraschungsei Inhalte welche nach 1992 auf den Markt gekommen sind haben heute fast nur noch einen ideellen Wert.“ Der 23-jährige ALG2 Bezieher hat nun zusammen mit der Sparkasse Detmold ein wahrlich betrügeriches Verhalten der Behörde aufgedeckt, so bestätigte die Sparkasse in Detmold „Der Sammler hatte nie 70.000 Euro auf dem Konto“, dies hatte die Lippe pro Arbeit behauptet, im Januar wurde ein angeblicher Kontoauszug der Behörde zugespielt, Der 23-jähirge legte nach neusten Angaben bereits im Januar alle Kontoauszüge vor, schwärzte nur Teile des Betreffs der Überweisungen, Ein und Ausnahmen lagen offen dar. Der 23-jährige kann sich das nur so erklären „Ich glaube die Lippe pro Arbeit wollte in der Presse irgendwie Wind machen, immerhin bin ich damit an die Öffentlichkeit gegangen das man ÜEI Figuren für 27,00 Euro verkaufen muss, wie lange soll ich von 27,00 Euro leben können?“. Doch der Behördenwahnsinn geht noch weiter, so sagte Maike Delang Sprecherin der Lippe pro Arbeit gegenüber der DPA „Auf den Kontoauszügen wären bis heute regelmäßige Einnahmen über 50,00 Euro“. Auch hier bestätigte die Sparkasse das Gegenteil – es gibt im gesamten Zeitraum keine Einnahmen für Überraschungsei Figuren.


Doch kommt es nun zur Klage gegen die Behörde? Der 23-jährige verneinte dies vorerst. „Die Lippe pro Arbeit möchte noch einmal über alles sprechen, wieso sollte ich also unnütz Steuergelder verschwenden“. Allerdings so fügte er hinzu „bei der Beweislage würde es für die Lippe pro Arbeit schwer vor Gericht, wir haben seit Januar alle Kontoauszüge bei der LPA liegen, auch die Sparkasse bestätigte nun das es nie 70.000 Euro gab“. Auch was der Kontostand am angeblichen Datum war verriet uns der Sammler „Es waren 1,90 Euro, ende des Monats, durch die Pflege meiner behinderten Mutter reicht das Geld oft nicht bis zum ende des Monats, glauben sie mir, hätte ich soviel Geld je gehabt, würde ich mir eine andere Pflege leisten können“.


Die Lippe pro Arbeit schweigt zu den Vorwürfen, bekannt wurde allerdings das der 23-jährige kurz vor Auftauchen des Kontoauszuges mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden stellte, unter anderem sollte er Kontoauszüge für ein Konto vorlegen das nicht exsestierte, bereits im Januar stellte die Lippe pro Arbeit die Zahlungen ein und verlangte vom Bezieher einen Bekannten anzuzeigen, dieser hatte behauptet er würde problemlos bei der Lippe pro Arbeit Auskunft erhalten wieviel Geld der Bezieher genau im Monat bekommt. Der Sammler ist optimistisch „Ich werde sehr gerne mit den Behörden zusammen arbeiten wie ich es immer getan habe, ich habe nie etwas verschwiegen, weis wie schwer Steuergelder zu erbringen sind“. Seine Mutter betreibt trotz Arbeitsunfähigkeit einen kleinen Bastelshop im Internet „Ich kann auch nach 30 Jahren Arbeit nicht herumsitzen“ sagte sie. „Ich muss doch etwas für die Gesellschaft tun, auch wenn wir damit nicht überleben können und auf ALG2 angewiesen sind“. So soll in der nächsten Woche eine Einigung gefunden werden und die ALG2 Leistungen wieder aufgenommen werden, das Beweisstück veröffentlichte der 23-jährige auch auf seiner Homepage. Nur eine Frage blieb ungeklärt, woher kommt die Fälschung des Kontoauszuges? Der ÜEI Sammler sagte von einem Bekannten mit dem ich im Streit lag, oder der Lippe pro Arbeit, schon einmal sind Unterlagen dort verschwunden.


 


70.000 Euro für Überraschungseier, ein Tagtraum der Lippe pro Arbeit löste sich damit Dank einer Bank in Luft auf, und das obwohl man in diesen Tagen eher wenig gutes von Banken liest. Die Sparkasse Detmold deckte also indirekt den Behördenwahnsinn und eindeutigen Betrug der Lippe pro Arbeit Detmold auf. ÜEI sei Dank.


kommentieren

Kommentare zu ÜEI Sammler handelte nicht mit Figuren, Lippe pro Arbeit im Kreuzfeuer