Israelischer Seeüberfall: Sie wollten nur spielen
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Kommentare zu Israelischer Seeüberfall: Sie wollten nur spielen
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Es ist erstmal zu klären, was man im Kopp-Verlag nioht zu kennen scheint, wo sich genau der Akt abgespielt hat! Die 12-Meilen-Zone ist zwar überschritten worden, nur an diese schließt sich die Übergangszone an, also nochmal 12 Meilen. In dieser Zone hat der entsprechende Staat immer noch gewisse Rechte - z.B. Kontrollen durch Polizei und Zoll.
Weiterhin ist zu klären, warum die sog. Friedensstauben trotz vorangegangener Warnungen Israels dennoch aus dem türk. Hafen ausgelaufen sind. Weiterhin, ob es sich um Hilfslieferungen handelte oder um den Versuch, Israel zu zwingen, sich falsch zu verhalten und sie somit an den Pranger stellen zu können. Sind abgelaufene Arzneimittel Hilfslieferungen?
Ergo passt alles in ein abgekartetes Spiel, Israel zu diskreditieren. Dies ist gelungen, weil in Israel nicht nur ein recht gewaltbereiter Block an der Regierung ist, sondern auch die Nerven blank liegen - resultierend u.a. aus der zunehmenden Isolierung.
Ob selbst verschuldet oder nicht, ist zweitrangig.
Es wird darauf hinaus laufen, dass die Verhältnismäßigkeit der Mittel nicht beachtet wurde. Und - was haben palästinensische Aktivisten auf einem Hilfskonvoi zu suchen? Die palästinensischen "Friedensktivisten", die ich kenne - da ist Wort Frieden wohl Unwort!
Ergo - rechtlich passiert wenig - ein paar böse Worte, Noten werden gewechselt und aus.
Interessant wird der jetzt rumdümpelnde Kahn mit seiner Zementladung, der offen die Blockade durchbrechen soll! Wenn Israel schlau ist, lassen sie die in die 12-Meilen-Zone fahren und bringen sie dort auf - rudern die Nobelpreisträgerin an Land - geben ihr eine Sänfte zum Busbahnhof - der Rest in LKWs ins Lager.
Israel hat hier einen großen Fehler gemacht! Nicht nur wegen der Toten - Israel hat allen Gegnern Munition geliefert und sich durch dieses makabre Gewaltspiel selbst bei Freunden ins Abseits gestellt. Dies wird sich rächen! Die Regierung sollte im Kibbuz Petersilie pflanzen!
Thor, die Israelis haben sich vorführen lassen wie Tanzbären, sind so richtig in die vorbereitete Falle getappt. Sie hätten die Schiffe in die 12-Meilen-Zone fahren lassen müssen, dann die Aufforderung zum Stoppen geben und bei Nichtbefolgung entern. Aber es war ja schon tagelang über die Fahrt der Schiffe verhandelt worden und die Israelis hatten entsprechende Warnungen rausgegeben. Jetzt legen sie es darauf an, vor dem IGH angeklagt zu werden, aber das will keiner, weil Israel die besseren Chancen hätte. Lieber lamentieren die Islamisten von den islamisch dominierten UNO-Gremien und erhalten von dort Zustimmung.
Kalmar, ein Schuß VOR (nicht DURCH )den Bug ist schon seit Jahrhunderten das erste Mittel(bzw. seit Marconi das Funkgerät erfunden hat das Zweite) um ein Schiff zu stoppen. Kaum ein ziviler Kapitän würde danach weiterfahren. Und dann wird mit Booten längsseits gegegangen. Wenn dabei die "Entermanschaft" angegriffen wird, kann sich immer noch ein Kommando abseilen. Und das gilt auch nur in Hoheitsgewässern. In Internationalen gewässern hat Israels Marine gar nichts zu melden. Israel hat hier eindeutig überzogen und machthaberisch gehandelt.
Was diese Hilfsorganistation angeht... Die Türkei verbietet schon gerne mal Organisationen wenn die nicht in den Kram passen. Das hat gar nichts zu bedeuten.
Schau Dir doch die Kommentare an. Ich hab hier einen Kommentar gelesen, wo es um Judenhetze ging und nicht um den aktuellen Konflikt.
Da stand so etwas von wegen "... hinter allen kriminellen Dingen stecken Juden usw." - und da hört dann wirklich der Spaß auf.
Als sich der leichte Kreuzer "Emden" im WK 1 in neutrale chilenische Gewässer geflüchtet hatte und sich eine englische Flotte feuerbereit machte schickte der deutsche Kommandant ein Boot mit einem Adjutanten zu den Briten, um gegen den Beschuss zu protestieren. Der englische Admiral sagte: "Sie befinden sich in neutralen Gewässern? Interessanter Aspekt, wir sollten nach dem Krieg mal darüber reden." und richtete die Geschütze auf die "Emden". Deren Kommandant befahl die Selbstversenkung. Seitdem hat sich nicht viel geändert.
Die Granate vor den Bug hätte nur den Nachteil gehabt, dass das Knüppel- und Messerargument der Israelis als Anlass für die Ballerei und die Toten nicht mehr gezogen hätte. Also musste gleich ohne weitere Vorwarnung geentert werden, um sich dann erfolgreich mit Galil und M4 gegen Knüppel und Messer wehren zu können.
Inzwischen ermittelt die Berliner Staatsanwaltschaft auf Betreiben der Jüdischen Gemeinde wegen Hetze gegen Juden im Internet. Ich glaube, dass sich die Jüdische Gemeinde und den jüdischen Mitbürgern in Deutschland keinen Gefallen damit tut. Zumindest in diesem Blog geht es im Wesentlichen gegen das Gebahren Israels, dass m.E. jeder völkerrechtlichen Grundlage entbehrt. Falls es, wie die Jüdische Gemeinde Berlins behauptet, Mordaufrufe gegen Juden gegeben haben sollte, so ist das zu verurteilen.
Geht es aber nur darum, die Meinungen bezüglich Israel in eine bestimmte Richtung kanalisieren, Kritiker mundtot machen zu wollen, dann ist das in einer angeblich freien und demokratischen Gesellschaft ebenso wenig angebracht!
Ich bin mal gespannt, was die Juristen zu dem Fall sagen werden, es geht ja schon hoch her mit den kontroversen Meinungen. Ein britischer Admiral bemängelt, dass die Israelis den Schiffen nicht vorschriftsmäßig eine Granate vor den Bug geschossen haben, um sie zum Stoppen aufzufordern. Ein Funkspruch genügt nicht vor dem Entern, die Absichten müssten schon deutlich gemacht werden.
...das rechtfertigt also den Überfall außerhalb der 12 Meilen-Zone?
Das ist zu wenig und selbst die HAARETZ kritisiert das...
.
Also was nun, Kopp-Verlag?
"Weltweit nennen Medien jene türkische Gruppe, die als vermeintliche Hilfsorganisation IHH einen Schiffsgütertransport für Gaza organisiert und dabei mit ihren Unterstützern von Israel angegriffen wurde, derzeit eine »Hilfsorganisation«. Auch deutsche Politiker hatten ihr Leben dieser vermeintlich wohltätigen Organisation anvertraut. Dabei genügt ein Blick ins Archiv, um festzustellen, dass die von den Qualitätsmedien und der regierenden islamisch-türkischen AKP-Partei hofierte Organistion IHH noch vor wenigen Jahren von der türkischen Regierung als Terrorgruppe gelistet war, deren Gelder wegen Terrorunterstützung beschlagnahmt wurden." Zitat Ende.