Artikel Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Lippe pro Arbeit, ÜEI Sammler kämpft vor
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Detmold. Es ist ein Fall der durch die Medien ging und sich in der letzten Woche um 100 Grad drehte. Der 23-jährige Überraschungsei Ei Sammler aus Detmold wurde von der Lippe pro Arbeit beschuldigt einen Handel mit ÜEI Figuren zu betreiben und 70.000 Euro zu haben, aufgetaucht war ein Kontoauszug im Januar der einen solchen Kontostand aber bereits im Oktober 2009 zeigte. Nun wurde der Fall immer mysteriöser, der ALG2 Empfänger so geht es aus Akten hervor stellte im Oktober 2009 einen Weiterbewilligungsantrag, gab dazu ungeschwärzte Kontoauszüge ab, sein damaliger Kontostand betrug 1,90 Euro. Im Januar stellte der Sammler unter anderem Dienstaufsichtsbeschwerden gegen eine Mitarbeiterin der Leistungsabteilung, kurz danach stellte das Sozialgericht Detmold in einem anderen Fall fest, das die Lippe pro Arbeit ein gefälschtes Gesprächsprotkoll vorlegte, hier behauptete die Arge der Mann hätte einen umfangreichen Antrag zurück genommen, nach der Blosstellung vor Gericht tauchte der angebliche Kontoauszug auf und die Lippe pro Arbeit stellte für einen Monate die Leistungen ein. Der Mann übergab daraufhin Kontoauszüge der Sparkasse Detmold die das Gegenteil behaupteten, trotzdem sollte der Mann kein ALG2 mehr erhalten. Kurz darauf konnte er zusammen mit seinem Anwalt drei Zeugen vorlegen, unter anderem soll es sich um einen ÜEI Händler handeln dem der Sammler 6,52 Euro überwies, auf dem Kontoauszug der Behörde stand hier allerdings 446,52 Euro, der Mann bestätigte nur 6,52 Euro erhalten zu haben, auch zwei weitere Zeugen die nicht aus dem ÜEI Bereich kommen bestätigten nie ein solches Geld bekommen zu haben, alle stammen nicht aus dem Umfeld des Sammlers.
Die Kontoauszüge mit den Namen der Personen war nach ersten Informationen nur der Lippe pro Arbeit bekannt. Nach dem der Mann komplett ungekürzte und ungeschwärzte Kontoauszüge vorlegte, die kein Einkommen zeigten, bewilligte die Lippe pro Arbeit in der letzten Woche trotzdem keine Zahlungen sondern verlangte die Sammlung im Wert von 27,00 Euro zu verkaufen, nun ist der Fall vor dem Sozialgericht Detmold gelandet, die Vermögensverhältnise konnten bereits komplett aufgeklärt werden, der Mann hatte nach Bankdurchsicht nie ein Vermögen, lebt verarmt mit seiner behinderten Mutter in einem Haushalt. Das Gericht wird nun in einigen Wochen über den Verkauf der Sammlung entscheiden, gegen die Lippe pro Arbeit ermittelt nun angeblich die Staatsanwaltschaft. Pikant - die Zeugenaussagen der drei Personen hat die Lippe pro Arbeit nach ersten Erkenntnissen verschwinden lassen, das Sozialgericht wurde von der Behörde nicht darauf hingewiesen das es Zeugen gäbe, so konnten diese bis heute nicht angehört werden, der Bezieher legte dem Gericht heute die Zeugenaussagen vor, unter anderem lag der Akte auch ein Kaufvertrag vom Auktionshaus Ebay über 6,52 Euro, wie tief steckt die Lippe pro Arbeit im Fall? Von dort gab es heute keine Stellungnahme. Weiter wurde bekannt das eine Person aus dem Umfeld des Sammlers im Januar detailierte Auskünfte bei der Leistungsabteilung bekam, wieviel Geld der Mann beziehe, der Sammler fand dies heraus und wollte die Lippe pro Arbeit wegen Datenschutzmissbrauch anzeigen, zwei Tage danach tauchte der angebliche Kontoauszug auf, wie ebenfalls aus den Akten einzusehen ist. Des weiteren tauchte durch Ermittlungen ein Beweisstück im Büro der Leistungsabteilung auf, das bis jetzt als verschwunden galt, angeblich sei dieses Schreiben einer anderen Sachbearbeiterin nicht angekommen, daraufhin stützte die Lippe pro Arbeit auch ihre Verwährung von ALG2. Wie tieft steckt die Lippe pro Arbeit wirklich im Fall? Aufschluss werden die Ermittlungen ergeben.
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