4.82

BÜRGSCHAFTEN: Merkel enttäuscht die Länder

x 34
 
 
BÜRGSCHAFTEN: Merkel enttäuscht die Länder

Beitrag melden


10.06.2010,16:44 - Auf eine Unterstützung aus dem Deutschlandsfonds kann Opel nicht mehr hoffen. Nun wollen die Bundesländer mit Standorten des Autobauers selber handeln – und kritisieren die Kanzlerin scharf.

Auf focus.de weiterlesen

18 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Politische news, Opel, kanzlerin, Deutschlandfonds, Angela Merkel

 

Kommentare zu BÜRGSCHAFTEN: Merkel enttäuscht die Länder

 

lunapiena41lunapiena41am 11.06.10


Angeblich nicht alles. Sie können ihn aber zurückzahlen.

Genau das ist ein weiterer Grund, dass wir jetzt nicht noch zusätzlich weitere Bürgschaften vergeben. Das ist ähnlich wie Wasser in den Lech gießen. Dort ist genug Geld, nur die Mutter will sich nicht um ihre Tochter kümmern, das soll gefälligst der Staat tun. Erklär das alles mal der Bevölkerung.

zero1000zero1000am 11.06.10


luna - wann war das!!! Außerdem ist das zurückgezahlt!

lunapiena41lunapiena41am 11.06.10


zero

ich kenne die Geschichte genauso wie du. Mich stellt sich genau deshalb die Frage warum D Bürgschaften für GM gegeben hat.

zero1000zero1000am 11.06.10


drScheel - viel Ahnung hast Du auch nicht! Opel hat mit deutscher Firma zu tun, wie Westerwelle mit der Heterosexualität!

zero1000zero1000am 11.06.10


luna - sei mir nicht böse - aber ich habe es Dir damals schon gesagt, dass das Unsinn ist und auch begründet. Informier Dich mal über das Insolvenzrecht, besonders in USA!

MrMalwasMrMalwasam 11.06.10


Es geht doch m.E. gar nicht darum, ob Bürgschaftn für Opel, Geld für GM oder weiß der Teufel, für wen. Es geht um die Maßstäbe, welche "unsere" Politische Klasse anwendet.
Für die verzockten Bankmilliarden, die nach meinem Dafürhalten von gewissenlosen Kriminellen verursacht wurden, waren Rettungsschirme ohne Ende da. Und von diesen "Managern" wurde keiner zur Verantwortung gezogen.
Für die aus eigenem Verschulden in Finanznot geratenen EURO-Länder ist Geld ohne Ende vorhanden. Ungeachtet der vordem vollmundig geführten Auftritte "unserer" Kanzlerin: "Für die nicht!"
Für Afghanistan, das Kosovo und andere "Friedensmissionen"-Geld keine Frage!
Nur im eigenen Land, da wird geschachert, gescholchert, gekürzt, erhöht, das Volk augepresst bis zum Geht-Nicht-Mehr.
Bezüglich der Überkapazitäten keine andere Auffassung.
Nur, was macht man mit den "Freigesetzten Arbeitnehmern"?
Wie verschafft man denen Arbeit, Lohn und Brot, ein menschenwürdiges Leben mit einem menschenwürdigen Auskommen in einer abgewirtschafteten Gesellschaft, die immer mehr von miserablen Kapitalisten, Krisengewinnlern und Bonzokraten beherrscht und inzwischen auch mitregiert wird?

HonnyleinHonnyleinam 11.06.10


Man kann das alles nicht nur an Opel aufhängen. Das Problem sind Überkapazitäten in fast allen Bereichen. Was machen wir mit dem überzähligen Humankapital??
30 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich??
Funktioniert nur,wenn es in allen Branchen eingeführt wird.
Wie verwalten wir den technischen Fortschritt?? Rente erst ab 67, kann auch irgendwie nicht fuktionieren,wenn man in vielen Branchen schon mit 50 zum alten Eisen zählt.
Mit kapitalistischen Denkweisen,wo Rendite oberstes Ziel ist, werden die Probleme nicht gelöst werden können.

lunapiena41lunapiena41am 11.06.10


Rene Schnuckelchen

hast du unter deinem Tisch wieder mal schlecht geschlafen? Tut mir leid.

Du hast recht ich bin für "Müll" und deren Aufbreitung zuständig. Das sind auch die Gründe warum ich mich immer, ständig und verstärkt um dich kümmere. :-)

lunapiena41lunapiena41am 11.06.10


tja Rehse

genau das war das Problem. Warum hat unsere Regierung dann Bürgschaften für GM zur Verfügung gestellt?

RenePrueferRenePrueferam 11.06.10


Opel braucht mal einen richtigen Manager! Du als Mülltussi bist doch quasi für die "Wiedererstehung" von Weggeschmissenem zuständig. Opel ist seit 20 Jahren ein Unternehmen das Müll produziert, den nur wenige, Unbelehrbare kaufen und sie wollen sich mit ihrer Müllproduktion noch steigern. Übernimm doch die OhnePowerEwigLetzter Bastelbude und führe sie erfolgreich in die endgültige Pleite.

rehserehseam 11.06.10


Gleich drei Unternehmen ? Wäre ja interessant, in welcher Branche das war.

rehserehseam 11.06.10


Wie soll denn ein Unternehmen in die Insolvenz gehen, wenn es keine finanziellen Mittel hatte ? Die Amerikaner hatten Opel ja nicht einmal ein Konto zur Verügung gestellt, über welches sie in D. hätten verfügen können. Das wäre dann eine Insolvenz mangels Masse geworden und Opel würde liquidiert werden. Die weitere Entwicklung muss abgewartet werden. Der Imageschaden für Opel ist schon jetzt sehr hoch, aber den Amis scheint das egal zu sein.

lunapiena41lunapiena41am 11.06.10


.

lunapiena41lunapiena41am 11.06.10


vor eineinhalb Jahren hatte die Regierung es in der Hand aus Opel ein deutsches Unternehmen zu machen. Hätte man auf Guttenberg gehört, hätte Opel D in die Insolvenz gemußt. Das wäre die Chance gewesen Opel, aus der GM Gruppe lösen zu können.

Die SPD hat sich noch damit gebrüstet, dass sie dafür gesorgt hat dass Opel noch existiert. Nun haben wir den Salat. Die Obrigkeit von GM hat damit die D Regierung in der Hand. Ausserdem ist es richtig, dass unsere Länder ständig über Geldnot klagen und auf einmal ist es möglich solche Summen aufzubringen. Schon seltsam.

Ich verwette meinen Kopf dass Opel trotz Staats-,oder Länderhilfen ihre Standorte "gesund schrumpfen" lassen und die Mitarbeiter trotz allen Hilfen die Leidtragenden sein werden.

drScheeldrScheelam 11.06.10


Wir stecken Milliarden in irgendwelche Banken, wir tragen unser Geld in Ausland und leisten uns einen grausamen Krieg in Afganistan. Diese Regierung tut nichts für deutsche Firmen in Deutschland, denn sie hat ja noch enügend Alte und Steuerzahler die sowas unterstützen.

NeleinloveNeleinloveam 10.06.10


Mir ist ein Rätsel, wie man Geld für ein USA-Unternehmen zur Verfügung stellen will, dass jederzeit die Firmen schließen kann ohne Probleme. Es werden nicht mehr soviel Autos gebraucht, also wird sich auch Opel gesund schrumpfen, so wie meine drei Unternehmen sich gesund geschrumpft haben.

ottikleinottikleinam 10.06.10


Und wir dürfen diese Schoße dann auch noch bezahlen.

karlweberkarlweberam 10.06.10


Klagen diese Länder nicht ständig über ihre schlechte
Haushaltslage und ihre finanziellen Risiken?
Nun sind plötzlich 400 Millionen Euro da, um die Tochter
von GM zu stützen; ein Konzern, der Milliardengewinne macht
und sich selbst um seine dauerkriselnde deutsche Dependance kümmern könnte.
Wie will Herr Rüttgers das den Mitarbeitern der
erfolgreichen Ford-Werke in Köln erklären, dass er die
Bochumer Opelaner unterstützt und damit den Wettbewerb
zu ihren Ungunsten verzerrt?
Scharfe Kritik ist tatsächlich angebracht.
Gegenüber ständig über Finanznöte klagende Landesfürsten,
die jetzt begünstigend über GM und "Opelaner" einen Rettungsschirm spannen, der sachlich weder geboten noch nötig ist.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren