Deutsche Telekom: Kein Verständnis für Reformen
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woher soll der Beifall kommen?
Wer wie aktuell RO nicht darüber Bescheid weiß, welche Qualifikationen z.B. in der "Systems Integration" der T-Systems vorhanden sind (nicht nur Programmierer u. Computertechniker), wer nicht weiß, daß das Bestandsgeschäft (und Neuaufträge) in erster Linie genau von diesen Mitarbeitern abhängen, der spricht nicht leichtfertig von leicht und schnell verlagerbaren Arbeitsplätzen hinter die Grenzen o. nach Indien.
T-Systems will zwar schon lange in 1. Linie Großaufträge abwickeln und sucht für die nur wenig vorhandenen Aufträge dieser Art verzweifelt nach geeigneten Projektleitern, anstatt sich im eigenen Haus umzusehen. Genau da wurden schon große Projekte, nicht in großer Anzahl aber sehr erfolgreich, abgewickelt (ohne das an die große Glocke zu hängen).
Genau diese MA vergrault man aus dem U., indem man profitable Standorte wie Karlsruhe und Heilbronn wegkonsolidiert, ohne sich über Wirtschaftlichkeit gemacht zu haben. Die Konkurrenz freut's!
plt
Ich habe mich mit einem leitenden Angestellten von T-Kom unterhalten, welcher die Sparmassnahmen in der Hauptstelle Bonn als sehr sinnvoll und notwendig ansieht. Dort sitzen halt die ähnlichen Sesselfurzer wie ehemals beim Daimler und anderen Megaunternehmen, welche zwar einen überdurchschnittlichen Gehalt, jedoch unterdurchschnittliche Leistungen erbringen. Es ist an der Zeit, dass mit eisernem Besen mal oben gekehrt wird, denn unten ist die Personaldecke schon ziemlich dürftig.
Eigentlich schade! Ich war schon ahngenehm überrascht, dass René Obermann sein Gesellenstück gelungen ist. Gegen alle Vorhersagen hat er fast es geschafft, Ver.di auf seinen Sparkurs einzuschwören.