4.324

Ist die BRD in Teilen »sozialistischer« als die frühere DDR?

x 34
 
 
Ist die BRD in Teilen »sozialistischer« als die frühere DDR?

Beitrag melden


Es gibt Menschen, die glauben immer noch, die DDR sei einst der Bundesrepublik »beigetreten«. Nimmt man allerdings die rosarote Weltsicht-Brille von der Nase, kann man erkennen, dass in den Jahren seit der politischen DDR-»Wende« etwas geschehen ist, das einem die Haare zu Berge stehen lassen kann: Das wiedervereinigte Deutschland ist, vor allem da

Auf kopp-verlag.de weiterlesen

7 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Sozialismus, Politische Meinung, newsletter, Deutschland, DDR, Bundesrepublik

 

Kommentare zu Ist die BRD in Teilen »sozialistischer« als die frühere DDR?

 

SilberrueckenSilberrueckenam 26.06.10


Du erlaubst mir doch Schwabi, mich mal Deiner Frage anzuschließen. Leider zeigt der zweite Beitrag unseres Users privat9, dass er entweder eine Walddorfschulbildung genossen hat, oder die letzten 20 Jahre in einem Bleikasten lag, der jeglichen Ausblick auf die Realitäten verhinderte. Ich glaube Schwabi, Deine drastische Frage sollten wir etwas abmildern und ihm helfen.
privat9, Deine persönliche Ansicht ist aller ehrenwert, nur soviel von der Realität entfernt, wie die Erde von dem schwarzen Loch Nr.37800 links hinten in der Galaxie.
Vieleicht hilft es Dir mal das GG der BRD zu lesen, in dem das Versammlungsrecht genannt wird. Von Generalstreik steht da aber nichts. Deine Gewerkschaften kannst Du in einen rießengroßen Sack stecken und in Vater Rhein werfen, ersaufen immer die Richtigen. Dass die große Mehrzahl der nicht berufstätigen Schreier von 89/90 heute oftmals arbeitssuchend sind oder am Versorgungstropf der Bundesversorgungsstelle für Widerstandsöpfer hängen, wissen alle, keinen regt es mehr auf. Weiß auch nicht, wer Deine MLPD ist, demzufolge für uns nicht sonderlich relevant. Also bleibe realistisch und wähle bei den nächsten Gelegenheiten die Richtigen. Steter Troopfen höhlt den Stein und Untertage sogar Stahl, selbst gesehen.
Mit freundlichem Bergmannsgruß Glück Auf, ein von der Realität die er voraus gesehen hat, eingeholter.

PedegarPedegaram 25.06.10


Komt Zeit, kommt Rat.

Das entwickelt sich alles organisch. Ein System, das auf immerwährendes Wachstum setzt, ist schon bei der Geburt dem Tot geweiht. Sozialismus ist eine zwangsläufige Folge und das natürliche Kind des Kapitalismus.

Der wird kommen und er wird gewollt werden müssen und gewollt werden wollen.

MrMalwasMrMalwasam 25.06.10


Honigmann, Dein Artikel ist interessant, aber zu allen Punkten kann ich zumindest nicht zustimmen.
Bezüglich der Aussagen zu den Problemen der hierzulande arbeitenden Menschen und den Auswüchsen einer parasitären Bürokratie könnte ich einige Beispiele als ehemals Selbstständiger beisteuern. Ebenso zutreffend das Neosowjetische Gebilde Brüssel beschrieben. Eine Diktatur, nur halt noch nicht ganz so sozialistisch wie ihr Vorbild UdSSR.
Und zu den "Neonazis" ist ja hier in anderen Debatten bereits genug gesagt wurden. Zu Zeiten der Nationalsozialisten waren Regimegegner Defätisten, mit denen kurzer Prozess gemacht wurde.
Zu DDR-Zeiten waren die Andersdenkenden "Klassenfeinde", mit denen ebenfalls im Rahmen der Sozialistischen Rechtssprechung kurzer Prozess gemacht wurde. Und heute sind die Andersdenkenden und Andersmeinenden "Volksverhetzer", "Ausländerfeinde", "Nazis" und "Braune Stiefel". Bei denen wird seit ein paar Jahren auch nicht mehr lange gefackelt. Zuerst in den Medien zerrissen (siehe Eva Hermann), dann Anwendung § 130 ff StGB.
Das eigentlich Unbegreifliche ist angesichts der Zustände in diesem Land das Schweigen derer, die sich mal als "Bürgerrechtler" verstanden und als solche feiern ließen und/oder lassen. Inzwischen auch Orden anzunehmen bereit sind.
Man müsste sich eigentlich fragen, ob und von wem sie wofür vor über 2 Jahrzehnten bezahlt wurden?

privat9privat9am 25.06.10


Ich denke doch,das dieser gewollt ist.Siehe den immer stärker werdenden Widerstand, nicht nur in Europa.Wiederstandsparteien,Organisationen,Vereine,Verbände.Alternativen zu bestehenden Verhältnisse gibt es und werden gesucht.Eine,von vielen,ist die MLPD-gegründet 1982 in der BRD.Eine internationale Gründung von über 70 Parteien,Organisationen u.u.u.,coordinierung gegen Menschenfeindliche Regierungen,findet 2011 in Venezuela statt.Zu verstehen als eine einheitliche internationale Führung,gegen Monopolkapitalismus und Ihre Hauptwerkzeuge(Regierungführungen).In einer Defensive stehen schon viele Staatsführungen,zu ihren Bürgern.Nicht nur durch unseren Widerstand hervorgerufen.Die selbstverursachte Weltwirtschaftskrise hilft uns ungemein dabei.Eigentlich
müsste man den Monopolkapitalisten"danken"dafür.Somit haben sie ja die Menschen aus den Schlaf gerissen.
Eine Auseinandersetzung,mit allen mitteln,gegenüber den Staatsführungen/Monopolkapitalisten ist nicht mehr auszuweichen.Das weiß zum Beispiel auch "Merkel und Co".
Mit sozialistischen Gruß

Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 25.06.10


Aus welcher Anstalt bist denn Du entsprungen ????

privat9privat9am 25.06.10


Grundsätzlich ist die DDR(Volk)nicht der BRD beigetreten.
Durch Verrat der Regierung und der UDSSR,ist diese verkauft
wurden.Von,mehr als 50% der DDR,nicht gewollt,spricht man ja wohl von "Annexion".Noch heute sind Millionen DDR-Bürger ohne Heimat.Gezwungen des BRD-Regimes(Lebensfeindliche Gesellschaftsordnung) beizutreten.Es wurde keine Möglichkeit/Chance gegeben,den BRD-Ausweis abzulehnen.Bekanntlich war der überwiegende Teil des Volkes arbeiten,während ein "paar vergiftete-durch Bananen und Alkohol Leute,die Mauer umstiessen.Jetzt sind sie Arbeitslos u.u.u..Die Regierung ablösen/abwählen ohne wenn und aber mit allen mitteln des Volkes währe die Lösung.Voran der FDGB.Wo stehen wir jetzt? Weit über50%der BRD-Bürger sind gegen die jetzige "Regimeführung"!Was macht die DGB-Führung?Hat sich der Arbeiterfeindlichen Regierung verkauft?Einkaufen lassen?Sonst schon lange Generalstreik mit Abdankung Forderung der Regierung.Man streikt schon ohne Abstimmungen,weil eben Unfähigkeit/gekauft der DGB-Führung.Warum,nicht nur im Europäischen Ausland möglich.
Gedanklich ist die gesamte,über 50% der Bürger sozialistischer als die DDR.Aber wohl zu Dumm,Faul,Träge u.u.u.,ihre berechtigte Forderungen,Ablösung der Regierung,durchzusetzen?
Mit sozialistischen Gruß

PedegarPedegaram 25.06.10


"Ein bisschen sozialistisch" ist in etwa eine so sinnvolle Einschätzung wie "ein bisschen schwanger". Das gibt es nämlich nicht.
Es gab noch nie ein sozialistisches Land, weil es noch nie eine sozialistische Welt gab. Der sogenannte Sozialismus der DDR und des Ostblocks konnte gar nicht funktionieren - und war von daher auch nicht existent - weil er nicht isoliert vom Rest der Welt war. Er war abhängig vom globalen Kapitalismus.

Es gab in früheren Zeiten auch keine republikanische Demokratie, weil die Zeit für derartige Gesellschaftsmodelle immer erst dann reif ist, wenn eine tragende (Welt-)Mehrheit daran glaubt. Setzt man so etwas zur Unzeit um, geht es in die Hose und verkehrt sich im schlimmsten Fall ins Gegenteil Nur bei breiter Akzeptanz und Unterstützung können gesellschaftliche Projekte funktionieren und Positives hervorbringen.

Fazit: Sozialismus ist nichts Negatives, aber er existiert nicht, solange er nicht gewollt wird.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren