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Wird die Stadtbahn zum Finanz-Desaster?

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Wird die Stadtbahn zum Finanz-Desaster?

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Frank
am 01.07.10in Politik via mopo.de

338 Mio. Euro teuer: Selbst die GAL-Senatorin gibt zu, dass die Kalkulation der neuen Stadtbahn Risiken birgt.

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28 Kommentare

Kommentare zu Wird die Stadtbahn zum Finanz-Desaster?

 

Klaus MeierKlaus Meieram 02.07.10via Hamburger Morgenpost


Natürlich wird die Stadtbahn zum Desaster. Und wer muss das bezahlen.
Selbstverständlich der Fahrgast durch Fahrpreiserhöungen.

MichiMichiam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


So ein teures Verkehrshindernis wie die Straßenbahn für Frau Hajduk brauchen wir nicht. Wer soll denn die zusätzlichen Verluste decken? Der HVV macht doch schon jetzt nur Verluste! Der Straßenverkehr ist moderner, wirtschaftlicher und sogar ökologischer.
Typisch wieder ein GAL-Projekt, absolut an der Realität und den Bedürfnissen vorbei, wieder nur reine Ideologie.

chottochottchenchottochottchenam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Oh, Finanzen haben die Typen schon immer interessiert, deshalb können sie auch nicht genug davon verplempern, je mehr, desto mehr Schmiegelder.

HerbertHerbertam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Die Straßenbahn wurde eingestellt, weil Hamburg damals davon ausging, die Verkehrslast mit U-Bahnen und Bussen bewältigen zu können. Vorgesehen waren zum Zeitpunkt des Einstellungsbeschlusses 200 km U-Bahn. Es gab damals > 70 km. Heute, 50 Jahre später, haben wir 100 km. Man muss nicht groß nachdenken, um festzustellen, dass damals ein Fehler gemacht wurde.

HerbertHerbertam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Sie können ja mal versuchen, die U-Bahn durch Busse zu ersetzen. Viel Erfolg. Die U-Bahn fasst 810 Fahrgäste pro Zug und kann alle 90 bis 120 Sekunden fahren. In einen Bus kriegen Sie mit viel Gequetsche 200 Leute rein.

CabonCabonam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Die Flughafen S-Bahn ist gut aber statt der Stadtahn sollte man lieber mehr Busspuren machen.

MathiasMathiasam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Wo kommen denn bitte die Zahlen her, daß Straßentransporte ökonomischer sind??? Selbst ausgedacht? Oder passend gerechnet: Straßenbau und -Unterhalt, Verkehrsleittechnik und Ordnungsdienst der Allgemeinheit anrechnen, und als Kosten für den Transport nur das Fahrzeug rechnen, und bei der Bahn wird alles brav mit eingerechnet?
Nur mal so zum Nachdenken: Eine Stadtbahn braucht nur ein Viertel der Energie eines Busses, weil die Reibung von Rad/Schiene viel geringer ist als Gummi/Straße. Nicht umsonst kann eine Lok 50 vollbeladene Waggons ziehen. Probiert das doch mal auf der Straße.

MathiasMathiasam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Autos, Busse und LKWs sind nicht wirtschaftlich zu betreiben. Nur dadurch, daß ein wesentlicher Teil der Kosten von der Allgemeinheit subventioniert wird, rechnen sie sich für den einzelnen. Würden Autofahrer ihre tatsächlichen Kosten tragen müssen, wäre das anders.
Abgesehen davon ist die Aussage auch sonst falsch: Die DB fährt Gewinn ein, und der Busbetrieb überall in der Republik ist defizitär - so auch in Hamburg.

SponkySponkyam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


>die Sparquote in Deutschland die oeffentliche Verschuldung

jau! Offensichtlich sind Sie ein grüner Ökonom! Die hohe Sparquote macht volkswirtschaftlich nur Sinn, wenn das gesparte Kapital versteuert wird (Vermögenssteuer). Heisst: bereits einkommenversteuertes Kapital wird nochmals versteuert. Kommt es dann zum Konsum, gehen nochmal 19% runter (natürlich nicht bei einer Hotelübernachtung).

MathiasMathiasam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Wenn wir denn so Pleite sind, wie wäre es, wenn wir den Autofahrern die wirklichen Kosten ihres Verkehrs aufbürden? KFZ- und Mineralölsteuer decken nur einen Bruchteil der Kosten, die für den Autovekehr entstehen. Legen wir einfach mal die Kosten auf ihre Verursacher um, und schon geht es der Stadt deutlich besser. Alle diejenigen, denen die Stadtbahn zuviel Geld kostet, müßten doch von diesem Vorschlag begeistert sein, spart er die Stadt doch pro Jahr deutlich mehr, als die Stadtbahn kosten wird.

ÖkonomÖkonomam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Schienentransporte (egal ob Fracht oder Passagiere) sind immer unwirtschaftlicher als Straßentransporte. Durch eine Stadtbahn würde sich der laufende Verlust des HVV und damit das Haushaltsloch von Hamburg also weiter erhöhen (unabhängig davon, dass HH das Geld für das einmalige Investment gar nicht hat). Solchen rationalen Argumenten sind sind natürlich Senatsmitglieder nicht zugänglich, da sie nur ideologisch argumentieren können.

Soviel zum Thema ökonomische Kenntnisse!

MathiasMathiasam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Argumente für die Stadtbahn? kein Problem, gibt es reichlich:
LINK
oder die Hochbahn-seite dazu: LINK
oder für die, die sich wirklich informieren und nicht nur Pöbeln wollen:
LINK

pj-hhpj-hham 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Super, vielleicht bekommt Hamburg 170 Mio vom Bund, vielleicht auch nicht.

Das nenne ich mal eine seriöse Kostenschätzung.

Und mal davon abgesehen, ob aus dem Hamburger Haushalt nun 50 oder 220 Mio genommen werden - das Geld wurde vorher allen Steuerzahlern aus der Tasche gerissen. Da ist es egal, ob der Bund was zahlt.

Aber egal, bei welcher Regierung oder welcher Staatsebene die Steuergelder landen, verschwendet werden sie auf jeden Fall.

StadtkranStadtkranam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Ich bin für die Bahn, es ist eine Tortur von hier aus (Bramfeld/Steilshoop) in die Stadt (ca 40 min,wenn alles klappt) nach Altona 60-70 min zu kommen.Oder man besorgt sich ein Auto.Für ein paar Km die Woche ziemlich sinnfrei.Übrigens Stadträder gibts hier oben auch nicht,die gibts nur in den teuren Vierteln rund um die Alster.

ChrisChrisam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Mir egal ob es ein tolles Verkehrsmittel ist. Die Kosten bleiben NIEMALS auf dieser Höhe. Und man kann nicht den Sparfuchs Miemen und dann weider so ein Projekt starten. Raumfahrt lohnt sich auch, soll sich Hamburg deswegen einen Raumhafen bauen?

Wenn HH mal irgendwann wieder genug Geld im Keller hat, soll die sich bauen wa ssie wollen. Wen es dann noch zu verbesserten Verkehrssituationen, besseren Kinderbetreuungne und ähnlichenm führt ist das natürlich toll. Aber unter sparen verstehe ich halt: Geld zu sparen und nicht auszugeben. Vor allem kein Geld das gar nicht da ist!!!

VerkehrsexperteVerkehrsexperteam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Schienengebundene Verkehssysteme machen nur Verluste, sind wie schwarze Löcher in denen das Geld einfach verschwindet. Siehe Deutsche Bahn AG und sämtliche Verkehrsverbünde in Deutschland. Mal abgesehen davon, dass neue Stadtbahnen den Straßenverkehr behindern und weitere Staukosten verursachen.

Autos, Busse und LKWs auf Straßen lassen sich hingegen absolut wirtschaftlich betreiben.

TimorTimoram 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Ich bin für eine Direktanbindung der Stadtbahn an die Flötenbude in der Hafencity! Damit würde dann aus dem Millionen- ein Milliardengrab werden!

Stadtbahn ahoiStadtbahn ahoiam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


also, erstmal, weder Hamburg noch der Bund sind pleite, immerhin uebersteigt die Sparquote in Deutschland die oeffentliche Verschuldung um das Siebenfache...und Hamburg macht sich langsam laecherlich, wenn man einer Pfeffersackmentalitaet jedes sinnvolle Projekt wie eben die Stadtbahn in die Tonne haut.
Und die meisten Mitdiskutanten sollten erstmal ihre oekonomischen Kenntnisse vertiefen, bevor sie was von "Pleite" quatschen.

TorbenTorbenam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


Liebe Leute,

scheinbar können Sie nicht Rechnen, alle Kostenberechnungen auf der Stadtbahn. Sind sehr gut gerechnet, und vor allen, die Stadtbahn ist im Betrieb viel billiger, die Hochbahn kann sowas, durch ihre Töchter das haben Sie weltweit bewiesen. Nur viele Leser wiesen sowas nicht. Überall auf der Welt baut man Stadtbahn Systeme. Da es auf Dauer billiger ist als der BUS.

PillePilleam 01.07.10via Hamburger Morgenpost


ein Korrektiv vom Koalitionspartner bedeutet das Ende der Regierung, da wird v. Beust noch bis zum 19.07.2010 nach dem Volksentscheid zur Schulreform warten, dann gilt sowieso für ihn : habe fertig


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