Koalition verteidigt Beitragserhöhungen
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Kommentare zu Koalition verteidigt Beitragserhöhungen
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Herr Rößler, wer Wind sät, wird Sturm ernten.
uwannags - die Verwaltungskosten der KK sind schon seit 2003gedeckelt. Weiterhin dürfen sie in den nächsten 2 Jahren nicht höher liegen als in 2010.
Ein Gleichstellen der gesetzlichen mit den privaten Kassen ist Unsinn. Wie soll das denn laufen? Entweder sie sind gleich, dann gibt es keinen Wettbewerb mehr, so wie jetzt unter den gesetzlichen alleine oder sie sind nicht gleich, dann ändert sich nichts. Man kann die privaten ruhig lassen, denn die belasten den Haushalt so gut wie nicht - relativ gesehen.
Sinnvoller wäre es, aus den 150 Kassen 10 zu machen!
Abschaffung der KVen - jaaaaaaaaaaaaaaaa!
Bei Deinem 4. Punkt wird es kompliziert! Wo willst Du die Grenze ziehen zwischen selbstverschuldet und nicht? Der Übergewichtige wird sich bedanken - und Dir minutiös beweisen, dass er einen Stoffwechseldefekt hat und was machen die Geschäfte "Dessous für Mollige" (grins) Medikamente - vom verschreibenden Arzt verordnete Sucht oder dem anderen der zu Befragenden - dem Apotheker.
Wer soll das in Gesetze fassen? Dann brauchen wir noch einen Ethikgerichtshof extra - denn die Euthanisiekeule schlägt rundrum! (Auch wenn ich Dich sehr gut verstehe)
Ich möchte mal den Chef einer kleineren Krankenkasse sehen, der sich selber abschafft, nur um den Versicherten höhere Beiträge zu ersparen.
Die Krankenkassen bekommen genug Geld, sogar viel zu viel. Statt bei Forderungen nur die Beiträge zu erhöhen, ist vom gewähltem Gesetzgeber zu erwarten, dass er den Einstieg in eine Kostenreduzierung startet. Vorschläge: 1.)Die Begrenzung von Verwaltungskosten würde zwangsläufig zum Zusammenschluss mehrerer kleinerer unwirtschaftlicher, zu größeren wirtschaftlicheren Krankenkassen führen. 2.)Gesetzliche Krankenkassen und private Krankenkassen gleichstellen, damit ein echter Wettbewerb stattfinden kann. 3.) Abschaffung der Kassenärztlichen Vereinigung. 4.) Eigenverschuldet Gefährdete(Alkohol, Medikamente, Tabak, Übergewicht) in entsprechenden Risikobeitragsklassen einstufen. Diese Aufzählung kann noch beliebig fortgesetzt werden. Die bei Punkten 1.-3. anfallenden Minderkosten von einigen Milliarden könnte erhebliche Beitragssenkungen hervorrufen, ohne Leistungskürzung
An den Beitragserhöhungen gibt es für mich dennoch etwas auszusetzen.