HYGIENE-SKANDAL: Keine Operationen im Städtischen Klinikum
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39 KommentareKommentare zu HYGIENE-SKANDAL: Keine Operationen im Städtischen Klinikum
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Ich muss immer wieder feststellen dass die Abteilung "Zetralsterilisation" in den Krankenhäusern mit den Reinigungsarbeiten einer Reinigungskraft gleich gestellt werden. Für diesen wichtigen Berufszweig wird kein Interesse gezeigt. Ich behaupte dass Ärzte und Krankenschwester nicht wissen welche Verantwortung die Mitarbeiter tragen müssen. Mitarbeiter in einer ZAVA müssen Fachkundelehrgänge besuchen und eine Prüfungen ablegen. Sie sind sich ihrer Verantwortung bewußt. Sie müssen unter enormen Zeitdruck die Medizinprodukte aufbereiten. Dafür bekommen sie ein Gehalt, oft weniger als eine Reinigungskraft im OP. Wenn Fachkundiges Personal auf einen Mißstand hinweist, gelten sie als unbequem und werden teilweise ausgelacht. Ich behaupte dass in den modernen ZSVAs sehr gute Arbeit geleistet wird und im OP und auf den Stationen vieles zunichte gemacht wird. Die ZSVA (Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung) wird nach wie vor nicht ernst genommen.
schon mal in der 3. Welt im KH gelegen?
oder überhaupt schonmal im Ausland im KH gelegen?
Eher nicht, sonst würden Sie hier ganz ganz leise sein.
@Geschädigter
Das Klinikum Schwabing ist eine städtische Klinik. D.h. die können sich ihre Patienten nicht aussuchen. Da kommt der Junkie, der Alki, die inkontinente Oma mit Oberschenkelhalsbruch, etc. etc. Diese Patienten haben auch keine private Versicherung und Anspruch auf medizinische Versorgung.
Da sterben nunmal mehr Leute als in der hübschen Privatklinik oder in einer Spezialklinik. Irgendwo müssen die Leute ja sterben.
Schön, daß wir die städtischen Kliniken haben, die uns vor der Zweiklassengesellschaft momentan noch retten. Nur lange werden wir uns die unangenehmen und armen Patienten nicht mehr leisten können.
Ich würde auch nach Schwabing zum sterben gehen, sollte es mal soweit sein.
Ihre Sterbestatistik können Sie im Kamin räuchern!
Es sollten mal die Verantwortlichen gepackt werden, diejenigen die Kliniken privatisieren und eigentlich somit fuer die Ursache gesorgt haben . Es werden solche Ueblen Misstaende gemeldet und diejenigen die etwas aendern koennten machen es nicht. Sogesehen kommt der Personalabbau sehr teuer, wenn gespart wird auf Teufel komm raus, egal was es kostet. Aerzte Oberaerzte und Chefaerzte und alle kleinen Angestellten tuen ihr Bestes und muessen sehr viele Arbeitsstunden investieren, damit die Kliniken funktionieren. Zum Dank wird man auch noch niedergemacht. Warum muessen Menschen fuer etwas den Kopf hinhalten, obwohl das Uebel woanders ist. Die oberste Fuehrung ist dafuer verantwortlich sonst keiner, weil alle das machen was man ihnen anschafft. Also sollte man das Uebel an der Wurzel packen und nicht nur die Blueten abreissen
@ noch geheim
Leider ist die Infizierung mit MRSA wohl mittlerweile Klinikalltag in Deutschland geworden. In meinem Umfeld haben sich in den letzten 2 Jahren 5 Bekannte infiziert. Ein Verwandter von mir war nach einer OP noch zwei Monate im Krankenhaus und hat Antiobiotika-Infustionen bekommen. Konfrontiert man die Ärzte bzw. das Pflegepersonal damit, bekommt man regelmässig zu hören: "Diese Bakterien befinden sich auch auf der Haut und können so in die Wunden kommen." Komisch bei allen, die ich kenne - sehr merkwürdig. Die Aussage einer befreundeten Krankenschwester aus einem bayerischen Krankenhaus: "Seit Fremdfirmen putzen, ist die Hygiene in unserem Krankenhaus katastrophal".
Weshalb sollte nicht auch bei der Sterilisation geschlampt werden - überall wo´s um Geld geht ......
@nicht wichtig:
Sicher ist richtig: "DIE STERILISATIONSABTEILUNG IST EINE EIGENSTÄNDIGE ABTEILUNG BZW EIGENSTÄNDIGER BETRIEB,GEHÖRT "NICHT" ZUM KRANKENHAUS!"
Heisst das, wenn das Krankenhaus alles richtig macht, ich aber an den Folgen der Schlamperei seiner Zulieferbetriebe sterbe, kann das Krankenhaus nichts dafür?
@nicht wichtig:
Bitte denken sie noch einmal darüber nach, was wichtig ist:
- Die Aufbauorganisaation im Krankenhaus oder
- Die Gesundheit der Patienten?
Nein, nicht wie in der dritten Welt, die haben keine Sklaven mehr.
Jedoch, unsere Pflegekräfte, sind die neuzeit-Sklaven.
Viele Stunden, unter aller Sau-verdienst, Arbeitsko. die kein gutes deutsch reden-klar, die sind ja billiger, und werden nicht unangenehm (weil sie angst wegen einen Jobverlust haben). Und wenn ein deutscher Fachpfl. einen solchen, weil dieser etwas nicht richtig macht, anspricht, heißt es, dass der jenige ein Ausländerfeind ist.
Oder, was man selbst schon erlebt hat, beim einschleußen, ein Mann, keine angenehme Stimme, sehr ruppig, gebrochen Deutsch, und nicht gerade freundlich.
Das war in einer dieser Klinik.
xyz, na sehr schön, wie wäre es dann, mit einem Arztbesuch, wo Du/Sie mal dabei wären, um dieses abzuklären. Ich denke nicht, dass dieses wegen einer OP, in einer dieser Kliniken so ist. Erst mal mit dem zuständigen Arzt,der die Wunde angesehen hat, reden,und dies erklären lassen, und dann, einen kommentar hier schreiben. Trittbretfahrer helfen jetzt nicht.
also, ich möchte auch mal noch auf einen eventuellen grund für die hygienemängel in krankenhäusern eigehen: wenn man mal bedenkt, dass wegen den ganzen einsparmaßnahmen auch bei den reinigungsfachkräften gespart wird und mittlerweile viele eingestellt werden, die nicht mal richtig deutsch verstehen frage ich mich dann auch, ob die überhaupt wissen, was sie da tun bzw. tun sollen. ich mein, wenn ich nicht verstehe, was ich zu tun hab, mach ich es garantiert auch nicht richtig. ich will also auch nciht wirklich wissen, was die leute, die ja für die reinigung zuständig sind überhaupt machen. schon allein da unterlaufen viele fehler
Ich habe den Ursprungs-Beitrag nicht so verstanden, dass der Patient vorsätzlich infiziert wurde.
Wenn Sie so reagieren, muß ganz was anderes dahinterstecken!!
Nicht nur die Patienten sind anfällig auf MRSA, vor allem das Personal, sind auch pot. träger
Also mich wundert das gar nicht....
Es gibt ein ganz klares Statement von der Gesamt-Klinik-Leitung:
MEHR LEISTUNG MIT WENIGER PERSONAL!!!---Wie soll das zu schaffen sein?
Und das gilt nicht nur für die Pflege!!!
Die städt. Reinigungskräfte werden mehr und mehr durch Privatunternehmen langsam ersetzt, die für einen Hungerlohn so viel leisten müssten, das es eigentlich gar nicht machbar ist.
Als ich letztens eine "neue" Reinigungskraft hinwies, eine Grundreinigung nach einem MRSA-Pat. zu machen, sah diese mich nur verdutzt an, sie wußte nicht wie sie es richtig machen sollte...
Am WE soll 1!!!! Reinigungkraft 2 Stationen putzen, was sich unter der Woche 3 Kräfte teilen!!!
Was soll man den dann anderes erwarten???
MEHR LEISTUNG MIT WENIGER PERSONAL!!!
Da muß es doch bergab gehen, egal in welchem Bereich!!!
zu unterstellen das pat extra mit multiresistenten keimen infiziert werden (und so verstehe ich diesen "beitrag")ist eine frechheit und zeugt vom mangelndem wissen ...
stationen sind auch so schon voll oder überbelegt (soviel zum geld das an kassenpat verdient wird), rein wirtschaftlich betrachtet (und das interessiert sie jetzt doch bestimmt mein lieber/r noch geheim) rentiert sich ein keimpat so gut wie gar nicht, zwar verlängert sich die liegezeit aber die therapei und die pflege usw wird deutlich aufwändiger UND teurer...kurz: mehr geld rein + mehr geld raus = nix
es ist eine beleidigung, einer oder mehrere berufsgruppen so etwas unrechtes und unethisches pauschal zu unterstllen
guk (Gesundheits und krankenpflege)
ps:
auf "meiner" station liegen sehr sehr sehr viele keimpat, aus dem einfachem grund weil wir JEDEN Pat bei aufnahme screenen, und somit sofort sehen wer welche keime hat...
Ich habe hier den Fall, dass sich jemand an MRSA im Neuperlach infiziert hat. Da wurde auch abgewiegelt. Hoffentlich können die Unterlagen noch dieses Wochenende an die Staatsanwaltschaft gehen.
Untragbare Zustände, aber so sorgt man für Einzelzimmerbelegung bei Kassenpatienten und damit für volle Stationen, da der Aufenthalt um Wochen und Monate verlängert werden kann. Untragbar.
Es wundert mich und viele meiner Ex-Kollegen überhaupt nicht. Es gehen unzählige Patientenbeschwerden ein, die werden aber aus Zeitmangel "nicht bearbeitet". Mit Patienten setzt man sich gar nicht erst auseinander - hier herrscht unglaubliche Arroganz. Das trifft für alle Kliniken zu, besonders aber trifft es die beiden genannten Häuser! Ich bin froh, einen besseren Arbeitsplatz gefunden zu haben.
BITTE BEACHTEN!
DIE STERILISATIONSABTEILUNG IST EINE EIGENSTÄNDIGE ABTEILUNG BZW EIGENSTÄNDIGER BETRIEB,GEHÖRT "NICHT" ZUM KRANKENHAUS!DESHALB NICHT DAS KH VERURTEILEN ODER ALS SCHLECHT EINSTUFEN/DARSTELLEN !!!!!!!!!!!
Mit den städt. Krankenhäusen geht es schon lange Berg ab. Man hat das Gefühl sie wollen die Häuser, vor allem das in Schwabing, mit Absicht in die roten Zahlen heruter wirtschaften. Hygiene ist ja schon auf Grund der baulichen Verhältnisse dort nicht richtig einzuhalten. Besonders peinlich finde ich, das scheinbar an Wochenenden die Stationen nicht durchgewischt werden... auch in der Chirurgischen Abteilung ... Sparmaßnahmen an allen falschen Ecken und Enden, vor allem auch in der Pflege, welche eine sehr große Verantwortung für die Hygiene tragen muß.
Dieser grüne Frühstücksdirektor ist schon längst überfällig,aber der kassiert ja locker jeden Monat sein üppiges Gehalt weil er an seinen Sessel klebt.
Das wird dann vermutlich unter Kollateralschaden abgehakt werden.. Sauerei ohne ende....
Mein Vater wurde in einem dieser beiden Krankhäuser operiert und hat sich von der Operation nicht erholt. Wunde heilte überhaupt nicht und schmerzte.