4.04

Entführung in Afghanistan: Alle Südkoreaner freigelassen

x 48
 
 
Entführung in Afghanistan: Alle Südkoreaner freigelassen

Beitrag melden

Eingestellt vonam 31.08.07in Politik via t-online.de

Sechs Wochen waren die Südkoreaner in der Gefangenschaft der Taliban, nun können sie endlich wieder freie Luft atmen. "Alle sind freigelassen worden - dieses Drama ist vorbei", sagte der Gouverneur der südostafghanischen Provinz Ghasni am Donnerstag.

Auf t-online.de weiterlesen

8 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Taliban, Südkorea, provinz, News Europa/Welt, luft, Gouverneur

 

Kommentare zu Entführung in Afghanistan: Alle Südkoreaner freigelassen

 

hazukihazukiam 03.09.07


die südkoreanische regierung hat versucht ihr gesicht nicht zu verlieren, allerdings ist die aussage über den taktischen truppenabzug sehr unglaubwürdig und schadet der gesamten allianz in afghanistan

castor89castor89am 31.08.07


Gut -dann muss man neben NGO-Angestellten einen Soldat stellen.

Abwegig...

Allein in Kabul gibt es Hunderte NGO's, die sich noch dazu pausenlos im Weg stehen und um Kompetenzen rangeln.

Wo bleibt da die Organisationshoheit der UNO?

castor89castor89am 31.08.07


Vor allen Dingen gab es vor der Geiselnahme keine eindeutige Aussage der südkoreanischen Regierung, ihr Engagement abzubrechen.

Die Erklärung, man hätte die Soldaten sowieso abgezogen, wurde taktisch nachgeschoben.

Unwägbarkeiten und undeutliche Aussagen seitens der südkoreanischen Regierungen gab es gewiss - das stimmt. Aber es gab keine eindeutigen Aussagen.

Vielleicht gab eben (!) diese vage Haltung der südkoreanischen Regierung den Ausschlag dafür, dass sich die Taliban dafür entschieden, koreanische Geiseln zu nehmen.

Die können ja schließlich auch 2 und 2 zusammenzählen.

IVIKNEWSIVIKNEWSam 31.08.07


Ja, das finde ich auch.
Aber die Alternative nur darin zu sehen, Abkommen ja oder nein finde ich nicht gut.

Wenn man vor so eine Alternative gestellt ist, ist zu bemerken, daß die Welt, so wie sie ist, falsch ist.

ursulaursulaam 31.08.07


Uns steht es nicht zu, darüber zu urteilen. Man kann natürlich ewig lang darüber streiten, ob dieser Tausch wirklich so ethisch korrekt gewesen ist. Im Moment sollten wir alle uns für die Angehörigen der Geiseln freuen, dass sie ihre Lieben wieder zurückhaben. Denn im Vordergrund sollte die Erhaltung von Menschenleben stehen, nicht irgendwelche politischen Hintergründe. Manchmal muss man in den sauren Apfel beißen.

wernertwernertam 31.08.07


Meiner Meinung nach haben die Südkoreaner sich zu schnell erpressen lassen. Dass sie jetzt gleich ihre 200 Soldaten abziehen ist wohl mehr als übertrieben. Von den Italienern und Franzosen wurdden auch schon einige Lanzleute entlassen und sie haben den Forderungen nicht beigegeben. Überrascht hat mich dann doch, dass die südkoreanischen Geiseln soviel Aufmerksamkeit weltweit bekommen haben. Selbst bei uns in Deutschland wurde über sie sehr lange gesprochen. Vielleicht erklärt das auch ein bißchen den Druck auf die Regierung!

majakollmajakollam 31.08.07


Auf der sicheren Seite nicht in Afghanistan entführt zu werden, ist nicht in Afghanistan zu sein! Und wenn es unbedingt notwendig sein sollte, dass dort zivil Personal neben den Truppen vor Ort ist, dann sollte die halt abgeschirmt sein wie die Truppen.... Wann wurde der letzte Soldat entführt?

governatorgovernatoram 31.08.07


Ja, aber man muss immer bedenken was der Preis dafür war. Ein Abkommen mit den Taliban. Dies war nur der erste Schritt hin zu noch mehr, noch schlimmeren und noch kompromislosern Entführungen. Aber was will man sagen, natürlich bin ich auch froh darüber das die Geiseln frei sind, es ist und bleibt ein furchbares Dilemma.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren