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Arbeitsmarkt: Unternehmen stellen immer mehr Leiharbeiter ein

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Arbeitsmarkt: Unternehmen stellen immer mehr Leiharbeiter ein
Deutsche Firmen setzen stark auf Zeitarbeit. Die Jobangebote für Leiharbeiter haben sich nach einem Zeitungsbericht 2010 mehr als verdoppelt.

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17 Kommentare

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Kommentare zu Arbeitsmarkt: Unternehmen stellen immer mehr Leiharbeiter ein

 

PedegarPedegaram 30.07.10


Ich würde es mal so ausdrücken: keineswegs ist jeder der ein Unternehmen leitet, ein Ausbeuter gemäß seiner Mentalität. Aber das System zwingt die Unternehmer zur Ausbeutung ihrer Angestellten.

Beispiel: wenn der ortsübliche Tarif für einen Friseur 5,- Euro beträgt und der Arbeitgeber zahlt statt dessen 5,50,- Euro; ist er dann sozial oder ein Ausbeuter? Er sieht das sicherlich als soziale Maßnahme an, aber 5,50,-- sind immer noch Ausbeutung - ganz objektiv betrachtet.

Anderes Beispiel: du stellst aufgrund deiner sozialen Ader Obdachlose ein, kannst ihnen aber aufgrund der allgemeinen Marktlage kein angemessenes Gehalt zahlen - sozialer Wohltäter oder unsozialer Ausbeuter?

youloadyouloadam 29.07.10


@writingmail

Smile, ok...würde dir ja recht geben wenn ich mit der einen Firma nicht schon 500K Umsatz machen würde ;-) Es geht hier um ein neues Projekt ( YOULOAD ), was ohne Investoren ziemlich schwer ist, denn die Kosten die vorab entstehen für einen legalen Download-Shop sind immens hoch. Je größer (Content) der Shop wird desto mehr Arbeit kommt auf, jedoch wenn die Umsätze nicht stimmen weil kein Invest vorhanden ist um Mitarbeiter einzustellen, könnten die Mitarbeiter noch so günstig sein, es würde nicht helfen. Daher können nur qualifizierte Leute bei dem Projekt arbeiten und die haben i.d.R ein gutes Grundeinkommen was der Shop noch nicht erwirtschaftet. Daher "unternehme" ich genug um voran zu kommen ;-) Besten Gruß P.S: ich würde nie einen Mitarbeiter ausbeuten, eher nach Leistung bezahlen und on Top honorieren!

FischerfritzeFischerfritzeam 29.07.10


Billiglöhner für Alle Unternehmen - das steht ganz groß auf der Fahne der FDP - oder warum weigert sich die FDP Mindestlöhne oder Gleichen Lohn für Leiarbeiter einzuführen wie in Frankreich es seit langen üblich ist. Dann würden zwar die Reichen langsamer Reich werden aber die Kaufkraft währe um ein Mehrfaches höher.
Das gilt natührlich nicht für den Öffentlichen Dienst - hier werden Gehälter und Zusatzleistungen gezahlt von Steuergeldern von denen man in der freien Wirtschaft als Angestelter nur träumen kann.
Aber die Politik wird es zu verhindern wissen.

writingmailwritingmailam 29.07.10


Die Märchenwelten des Weberknechts sind längst zusammengebrochen - nur er hat es noch nicht bemerkt.
Vielleicht wird er mal ein Mensch, arm, arbeitslos, real und wacht auf.
Zu seiner Genesung wäre es ihm zu wünschen!

writingmailwritingmailam 29.07.10


Die meisten schon! Es geht nur noch ums Geld und kaum irgendwo noch um Menschen.

lunapiena41lunapiena41am 29.07.10


writingmail

ach so... es muß also jeder Unternehmer unbedingt ein Ausbeuter sein?

Gut, dass ich dies nun auch mal weiß. Ok, du arbeitest also lieber nichts, als "Ausbeuter" zu werden? Auch ein guter Standpunkt.

lunapiena41lunapiena41am 29.07.10


...und Sozialschmarotzer am mass.

Jetzt hat jeder die Möglichkeit dieses negative Klischee abzulegen, wenn er denn dies will.

Im übrigen hat meine Tochter durch die Zeitarbeit vor 7Jahren, einen heute gut bezahlten Job. Auch ihr "Martyrium" hat 3 Jahre gedauert. Sie hat damals mindestens 30% weniger verdient als ihre festangestellten Kollegen und das trotz besserer Qualifikation. Hätte sie diesen "Ausbeuterjob" nicht angetreten und mit großer Aufopferung gearbeitet, wer weiß was dann passiert wäre. Vielleicht oder wahrscheinlich Hartz4 mit allen Facetten???

karlweberkarlweberam 29.07.10


Es gibt 2010 mehr Jobangebote. Wer echt arbeiten will, wird sich dafür interessieren. Die Entlohnung richtet sich nach
der Qualifikation, ist also unterschiedlich.
Nachdem Zeitarbeitsjobs in der Wirtschaftskrise stark abgebaut werden mussten, nimmt das Angebot nun zu.
Wenn sich der Wirtschaftsaufschwung als beständig erweisen
sollte, werden auch die Daueranstellungen wieder zunehmen.
Bis dahin ist es besser, einen Zeitarbeitsjob anzunehmen
als überhaupt nicht zu arbeiten. Und den Unwillen, zu arbeiten,
durch Geschwätz wie "Sklavenarbeit" und "Ausbeutung" kaschieren zu wollen. Dieses Manöver ist sehr durchsichtig.

NeleinloveNeleinloveam 29.07.10


Billigarbeiter en mass ...

writingmailwritingmailam 28.07.10


@lunapiena41
Kein Bedarf, ich war immer ein ehrlicher Kerl.
Vielleicht viel zu ehrlich. Von mir wurde keiner ausgebeutet.
Manche brauchen das eben nicht.
Nur bei frechen Reden Ehrlichen gegenüber gehe auch ich auf die Palme!

lunapiena41lunapiena41am 28.07.10


writingmail

bist du Unternehmer, Nein??? Dann solltest du es schleunigst werden.

ottikleinottikleinam 28.07.10


Ausbeutung und Sklaven.

writingmailwritingmailam 28.07.10


@youload
Mein lieber toller Unternehmer! Dann kannst Du eben nicht "unternehmen" und andere anstellen, wenn Du es Dir nicht leisten kannst und must Dich halt selbst von anderen ausbeuten lassen, die die Knete haben!
Wenn es so einfach wäre, würden Tausende stets Unternehmer werden und andere Tausende bequem ausbeuten.
Was fällt Dir ein, Unternehmer werden zu wollen, wenn Du es nicht kannst. Dann bist Du nämlich nicht mehr als Deine Angestellten, sicher sogar noch weniger, weil die niemanden ausbeuten!

youloadyouloadam 28.07.10


Tja wenn die Kosten nicht so hoch wären würde ich gerne Personal anstellen, aber es reicht noch nicht einmal für Billiglohn :-(

writingmailwritingmailam 28.07.10


Selbstverständlich! So ist ja auch alle Unternehmerei viel viel einfacher, billiger, bequemer und natürlich schuftiger!
Solange dieser Staat das zuläßt, wird das auch immer mehr hemmungslos ausgenutzt.
Apropos Ausnutzung! Das ist Ausbeutung in höchster Potenz!

PedegarPedegaram 28.07.10


Der Kapitalismus ist per se qualitätsfeindlich!

FischerfritzeFischerfritzeam 28.07.10


Billige Fachkräfte für die Industrie - so lautet das Motto der FDP. Also warum nicht noch Geld mitbringen - den Unterhalt zahlt doch der Staat!


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