Hartz IV – Die Chance der Ursula von der Leyen
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22 KommentareKommentare zu Hartz IV – Die Chance der Ursula von der Leyen
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Zu einer vernünftigen Argumentation bzw. Diskussion gehört auch, seine Behauptungen und Argumente belegen zu können, notfalls auch mit Zahlen. Dass du damit offensichtlich Probleme hast zeigt lediglich das Niveau deiner Art zu diskutieren.
Wie immer AS,
wenn sich ein farbiges Nebeneinkommen in Zahlen fassen ließe, wäre es kein farbiges Nebeneinkommen, bzw es würde gar nicht existieren. Aber ich weiß schon, Tatsachen die nicht rot genug sind ignoriert Mr.Genie gerne weg.
Silberrücken beschreibt die Sache ganz gut. Nur frage ich mich, wie lunapiena beurteilen will und kann, ob das ehrlich ist oder nicht?! Wiedereinmal mit Hilfe diverser Aussagen von Bekannten, Verwandten, Kollegen, ein Handvoll übergesiedelter Ossies, oder wie? Im Übrigen möchte ich auch Nele zustimmen. Mir hat mein Job, trotz vieler Querelen und Probleme, in der DDR auch Spass gemacht. Auch mit nur 18 Tagen Urlaub, einem Anfangsgehalt von weniger als 600,- DDR-Mark und einer 43,75 Stunden Arbeitswoche. Damals hatte ich mit Ausnahmen vernünftige Kollegen im Job. Nach 1990 hatte ich mit Ausnahmen nur noch Schleimer, Anscheisser, Ellenbogenschwinger, Heuchler usw. am Hals. Wurde übrigens schon einmal von einem Ex-Bürgerrechtler so beschrieben. Nach seinen Worten gab's in der DDR die Stasi und ihre Methoden. Als Ersatz für diese gibt's heute viele "nette" Kollegen mit fast denselben Methoden.
Tut mir leid, Silberrücken, ich habe es wirklich nicht so negativ erlebt u. mir hat meine Arbeit sogar noch Spaß bereitet. Dass ich gerne 4 Wochen mehr Urlaub gehabt hätte, warum nicht. Aber nur zu hause sitzen, nein, dass ist nicht meine Welt.
"Die Meisten mit Grundversorgung haben doch noch so ein kleines farbiges Nebeneinkommen." - lässt sich diese Behauptung auch in Zahlen fassen, in belegbaren Zahlen? Oder stammt die Erkenntnis deinem letzten Kneipenbesuch, nach dem Motto :"Das ist doch allgemein bekannt", "Das haben mir Bekannte, Verwandte, Kollegen und Freunde erzählt"? Ein solchwe Behauptung sollte man schon belegen können, ansonsten gehört sie einfach nur ins Reich billigster Polemik. Wie man es von dir nicht anders gewöhnt ist.
SR
guter Beitrag, freue mich über deine Ehrlichkeit bzgl. der DDR. Kann dir nur zustimmen.
Für unter 40 jährige ganz bestimmt AS. Logisch wie erwähnt nicht vor der Haustüre. Da muß man schon bereit sein, an sich selbst etwas zu ändern. Aber es ist natürlich viel einfacher sich hinter der grausamen Arbeitsmarktlage zu verstecken und diese als Alibi für eine Grundversorgung vorzuschieben.
Die Meisten mit Grundversorgung haben doch noch so ein kleines farbiges Nebeneinkommen. Somit ist doch alles Paletti.
Das du diese Tatsachen nicht akzeptieren willst ist schon klar.
Hi Nele, leider kann ich Deinen Satz...dass in der DDR jemand nicht auf Arbeit gegangen ist oder gezwungen wurde nicht unterschreiben. Wir wollen unser Sozialsystem nicht verklären. Es gab auch bei uns einen Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung, die werktags schon nach 10Uhr vor den Kaufhallen lümmelten und sich mit Dünnbier vollgegossen haben. Dazu kamen die notorischen Halbmonatsarbeiter, die zwei Wochen fleißig waren und nach dem 15. mal zwei Wochen ihrer Gesundheit pflegten.
Dazu die regelmäßig "gesundheitlich Geschädigten", deren wichtigste Rechnung war, wie kriege ich meine 6 Wochen krank in die Reihe. Zu diesen Typen gesellten sich die "geistig Hochstehenden", die, heute vergleichbar mit der 5.Klasse der Volksschule, ihren Wissensstand nicht weiter erhöhen konnten und sodass sie nur für
"Höchstarbeitsanforderungen" wie Beifahrer in Speditionen
wer es nicht weiß, dass waren die, die stets rechts im Fahrerhaus saßen und bei Be-und Entladen helfen mussten, Hofarbeiter, oder Kistenwäscher in Lebensmittelbetrieben eingesetzt werden konnten. Alles Tätigkeiten, die heute nicht mehr gebraucht werden. Neleinlove, dazu gab es noch das StGB der DDR, welches asoziales Verhalten unter Strafe stellte, § 149 glaube ich. Denn man war davon ausgegangen, wer nicht arbeitet, hat auch kein regelmäßiges Einkommen, deshalb, wer lebte, musste sich auf andere Art als Arbeit seinen Unterhalt verdienen.
Wenn Du so willst, gab es also auch einen Zwang zur Arbeit. Würde heute vielen nichts schaden. Und wir reden uns über die " Kinder und Enkelkinder" dieser Typen die Köpfe heiß. Ich mag einfach nicht mehr. Ich habe noch die Losung (war eigentlich nicht schlecht) im Kopf, ...wer nicht arbeitet soll auch nicht essen. Und damit ist mein Beitrag zu dieser Problematik restlos erledigt.
Alter Sack, Du magst recht haben, ich habe an der Spitze eines Betriebes in der Sperrzone (zum Westen) gearbeitet, dort gab es das gar nicht. Daher habe ich darüber auch keine Kenntnisse. Nur meinen Verwanden aus Großstädten ist davon auch nichts bekannt.
Und ich habe viele Grenzdurchbrüche mitbekommen u. auch wer gegangen ist. Daher kann ich es nur unterstreichen, es waren die, die an gebratene Tauben im Westen glaubten.
Juli 2010
4,68 Mio Arbeitssuchende (Offiziell)
0,659 Mio Stellen im "Gesamtwirtschaftliches Stellenangebot"
Das heisst, es fehlen 4,021 Mio Arbeitsplätze.
"Man bekommt immer Arbeit, nicht den Traumberuf, nicht für Traumlöhne und vor allem nicht vor der Haustüre." -
Dummheit?
Stammtischparole?
Beides?
Lunaplena, stimmt, es muss wirklich dringend ein neues Gesamtpaket her. Aber selbst eine vernünftige Schulreform kriegen wir doch gegen die Golflobby nicht hin. Ich befürchte, dass manche Kinder niemandem am Herzen liegen, und wenn dann was Schlimmes passiert, schreit man wieder mal nach höheren Strafen und mehr Kontrolle. Pröphylaxe wäre aber das Zauberwort.
Vielleicht sollten sie dieser Aussage:"Man bekommt immer Arbeit, nicht den Traumberuf, nicht für Traumlöhne und vor allem nicht vor der Haustüre." einfach Folge leisten und sich einen neuen, besser bezahlten Job suchen?! Gibt deiner Vorstellung entsprechend genügend Arbeit.
"Durch die unveränderte Einführung zum 1.1.05 wird das vom Bundesverfassungsgericht festgestellte Existenzminimum nicht mehr gewährleistet ist. Damit ist die Menschenwürde nach Artikel 1 GG bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Deutschland nicht mehr gewährleistet."
Gut, mag richtig sein. Was machen wir aber mit einem großteil der Bevölkerung der nicht wesentlich mehr über dem Hartz4 Satz verdient (Familieneinkommen) und somit teilweise massiv benachteiligt ist?
Phatadu
wir haben etwas gemeinsam. Auch ich mag Frau von Leyen nicht und auch ich bin der Meinung das dem Staat jedes Kind am Herzen liegen sollte.
Leider aber, ist es oftmals so, dass dem Staat das Kind mehr am Herzen liegt als den eigenen Eltern. Genau deshalb muß Hartz4 in dieser Form ganz weg, keine zusätzlichen Gelder mehr in die Familien sondern konkrete, massive und wirklich nutzvolle Änderungen müssen geschaffen werden, vor allem im Bereich Bildung.
ottiklein
"....man bekam immer Arbeit,nicht immer den Traumberuf".
Lieber Ottiklein das ist auch heute noch so. Allerdings muß man etwas hinzufügen. Man bekommt immer Arbeit, nicht den Traumberuf, nicht für Traumlöhne und vor allem nicht vor der Haustüre. Genau daran scheitern viele, weil sie nicht bereit sind gravierende Veränderungen auf sich zu nehmen.
Ich mag Sie nicht, liebe Frau von der Leyen. Ich mag Sie nicht. Denn bisher haben Sie Kreide gefressen, den Armen genommen und dafür den Besserverdienern umso mehr dazu gegeben. Ja, deshalb mag ich Sie nicht. Dem Staat sollte jedes Kind gleich lieb sein. Sie reden zwar immer so, dass man glaubt, Sie seien sozial, aber das sind Sie leider nicht, trotz besseren und zumindestens theoretischen Wissens. Und das nehme ich Ihnen wirklich übel.
Frau von der leyen bringen Sie erstmal ihren Saustall in Ordnung!
Der Antrag aus ALG II, sowie die damit verbundenen Eingliederungsvereinbarung basieren auf einem Gesetz, das SGB II, das in großen Teilen gegen das Grundgesetz verstößt, wenn es nicht sogar insgesamt verfassungswidrig ist, bzw. auf einem Gesetz basiert, welches insoweit meine Grundrechte des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassungsrechte und die Rechte nach der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der UNO, der ILO und der sonstigen in Deutschland gültigen völkerrechtlichen Grundrechte verletzt.
Höhe der Regelleistung:
Die Regelleistungen entsprechen nicht den tatsächlichen Entwicklungen der Lebenshaltungskosten. Die Anpassung entsprechend der Einkommens- und Verbrauchsstatistik hat nicht stattgefunden. Die Höhe der Regelleistung ist bereits durch die gesetzesvorbereitenden Ausschüsse im Jahre 2003 festgelegt worden. Durch die unveränderte Einführung zum 1.1.05 wird das vom Bundesverfassungsgericht festgestellte Existenzminimum nicht mehr gewährleistet ist. Damit ist die Menschenwürde nach Artikel 1 GG bei der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben in Deutschland nicht mehr gewährleistet. Zudem liegt ein Verstoß gegen das in Artikel 20 Absatz 1 und Artikel 28 Absatz 1 GG (in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 GG) manifestierte Sozialstaatsgebot vor. Mangels Planungssicherheit liegt auch ein Verstoß gegen Recht aus Artikel 2 Absatz 1 GG vor.
Bevor diese Punkte nicht eindeutig geklärt sind, ist eine Reform nicht anderes als ein wie sagt man (Hirngespinst!
Dieser Blick,könnte man denken das sie sagt-Euch ziehe ich noch über den Tisch-.
DDR Verfassung-Das Recht und die Pflicht auf Arbeit-,man bekam immer Arbeit,nicht immer den Traumberuf.
Doch, doch! In der DDR gab's schon Arbeitsunlustige. Die Jugendlichen darunter hat man in den Jugendwerkhöfen versucht "hinzubiegen" und ein anderer Teil dieser "Opfer" der SED-Diktatur hat es vorgezogen, gen Westen auszuwandern. Weil man wohl dachte, dort würden ihnen die gebratenen Tauben in den Hals gestopft. Kenne auch ein paar solcher Helden. Manchen von diesen Unlustigen gelang der "Umzug" aber nicht und sie zogen woanders hin um und beziehen gewissermaßen durch ihre "Arbeitsunlust" heute eine Opferrente.