Marketing: Sparkassen gehen im Internet auf Kundenfang
Tweet
Auf zeit.de weiterlesen
5 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Wirtschaft Inland, soziale netzwerke, Neukunden, marketing
Kommentare zu Marketing: Sparkassen gehen im Internet auf Kundenfang
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Mich wundert, dass die mit 30 Millionen Kunden, ca. 17 Millionen Mitgliedern werbenden Volksbanken/Raiffeisenbanken sich vor der Verantwortung drücken wollen. Es kann doch nicht sein, dass sich deren Spitzeninstitut die DZ Bank, Bereicherungsmodelle a la DG Fonds ausdenkt, sich Hunderte von Millionen Euro hereinzieht und für die Folgen der betrogenen Kunden die Volksbanken/Raiffeisenbanken gerade stehen müssen. Wenn ich das richtig sehe, schützen gar die Volksbanken/Raiffeisenbanken diese Machenschaften um die maroden DG Fonds. Kaum zu glauben, was da abgeht, die Verantwortlichen offensichtlich nicht zur Rechenschaft gezogen werden!
Jetzt will man über das Internet wieder ausgleichen, was man an anderer Stelle versäumt oder falsch gemacht hat.
Schlechte Beratung und schlechten Ruf kann man durch hohen Werbeaufwand nicht wieder wettmachen. Da hilft nur eines: zurück zu guten alten Tugenden: Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit. Aber dazu müßte man endlich die Vertriebsstragegien radikal ändern. Aber dazu fehlt den Banken der Mut; das haben die jüngsten Tests bewiesen. Das betrifft nicht nur die Sparkassen, sondern auch insbesondere die Volks- und Raiffeisenbanken, die immer noch von sich behaupten, sie seien im Haifischbecken die guten und harmlosen. Weit gefehlt: allein über 20.000 Anleger haben bei Geschlossenen Immobilenfonds dieser Genossen ihr Gled verloren.
Link: LINK
Das Onlineportal "DER BANKGENOSSE" (LINK) schildert eindrucksvoll, was Volks- und Raiffeisenbanken angerichtet haben.
Die geprellten Anleger, die ihrem örtlichen Bankberater vertraut haben, kommen nur über den Rechtsweg wieder an ihr Geld.
Vor Volksbanken/Raffeisenbanken/Südwestbanken sollten sich gerade junge Menschen vorsehen. Haben die doch Fonds als "sicher" und "Altersvorsorge" Kunden empfohlen, von denen viele heute nahezu pleite sind. Gerade für junge Menschen ist die Altersvorsorge ein wichtiges Thema. Und da ist dies ein negatives Beispiel, wie abgezockt wurde und es wohl mehr um die Provisionen für Volksbanken, als um das Wohl der Kunden ging. Also, Volksbanken/Raiffeisenbanken/Südwestbanken für junge Menschen, nein danke!