SORGERECHT: Ministerin will rasch handeln
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Da bin ich ganz deiner Meinung. Luna, ich hatte das geteilte Sorgerecht, jetzt ist sie volljährig. Ich sehe auch nicht nur die eine Seite. Aber in der Öffentlichkeit wird derzeit der Aspekt vernachlässigt, den ich zu bedenken gebe. Kontrovers diskutieren kann man nur, wenn auch jemand die Frauen in Schutz nimmt. Leider ist es aber in so gut wie allen Foren so, dass jetzt nur die Väterseite, die "en Krieg gewonnen habe" (allein die Formulierung habe ich mehrfach gelesen und könnte ausrasten, denn welcher Krieg?), gesehen wird. Es gibt auch die andere Seite absolut zu bedenken und auch wenn ich mich überall in die Nesseln setzte, nicht alle Mütter sind Scheiße egoistisch und wollen nur dem Mann ans Bein pinkeln. Und sorry, genau diese Diskussion läuft schon Jahre und genau bei dem Thema schneiden Frauen pauschal deutlich schlechter ab. Ähnlich beim Thema Vergewaltigung. Wir brauchen uns hier gar nicht zu Themen äußern, wenn immer nur eine Seite gesehen werden will. Aber meine Bedenken werden nur abgetan, als wäre ich eine Männerhasserin und das ist völliger Quatsch.
Phantadu
1. Vernünftige Eltern kriegen das gebacken. Schön, wenn alle Eltern vernünftig wären bräuchten wir keines dieser Gesetze.
2. Du kennst anscheinend nur negative Vaterbeispiele. Ich kenne auch die umgedrehte Version. Welche Waffen hatte bis heute ein unverheirateter Vater der seine Kids nur sehen wollte, dies aber von der Ex mit dubiosen Mitteln untersagt wurde? Ich kenne mehrere männliche Racheopfer.
3.Justizirrtümer und Fehlentscheidungen unserer Gerichte gibt es täglich und das nicht nur in diesem Bereich. Aber gerade deshalb MUSS ein nichtverheirateter Mann das Recht haben, die Zukunft seines Kindes beeinflussen zu können, ohne dass er der Mutter Vernachlässigung nachweisen muß.
Frauen müssen wieder überlegen und dies verstärkt wenn sie nicht verheiratet sind, mit wem sie Kinder in die Welt setzen. Dann werden Kinder auch wieder die Möglichkeit haben, vernünftig aufzuwachsen ohne ständig einem Beziehungskrieg ausgesetzt sein zu müssen.
Ich freue mich für die Väter die es gut meinen, ihren Kindern gute Väter sein wollen und es bis jetzt nicht durften.
Liebe Luna, im Prinzip ist es nur ein Urteil, dass Eltern gleichstellt. Vernünftige Eltern kriegen das auch gebacken. Wenn zu diesem Urteil kein vernünftiges Gesetz beigelegt wird, ist in gewissen Fällen dem Wahnsinn Tür und Tor geöffnet. Als Frau musst du beweisen, dass er Psychoterror ausübt, du musst beweisen, dass er dich vergewaltigt hat, du musst zwar weiter die Drecksarbeit machen, aber Papa bestimmt gleichberechtigt wo es lang geht, sonst droht er mit dem Amt. Es entscheiden Richter. Leider habe ich in meiner Erfahrung bei AK-Lila-Faust mitgekriegt, dass selbst Vergewaltiger nach Knast das Recht bekamen ihr Kind regelmäßig zu sehen. Was das für Frauen und Kinder im Einzelfall bedeutet, wenn so einer, der die Strafe ja abgesessen hat, auch noch gleichberechtigt mitbestimmen darf, (denn es gilt nun mal die Unschuldsvermutung und das Recht des Kindes auf beide Eltern) Die Justiz hat bislang schon so oft versagt, so dass ich kein grundsätzliches Vertrauen in die Richter, Gutachter und Leute vom Jugendamt haben kann. Man hätte den Papas ebenso mehr Rechte geben können, aber die EU fordert Gleichberechtigung. Das ist Irrwitz, sorry. Aber ich bin auch am Thema Vergewaltigung und Justiz seit über 20 Jahren dran und muss leider feststellen, dass Frauen automatisch im Nachteil sind. Meiner Meinung nach muss der Staat die Frauen schützen vor gefährlichen Männern. Aber meist werden diese mangels Beweis freigesprochen und dürfen jetzt sogar voll in der Erziehung mitmischen und jederzeit Zugang zum Kind und damit zur Mutter haben. Das wird die Suizidrate erhöhen und den betroffenen Kindern sicher nicht gut tun. Unsere Richter unrteilen nach Beweislage oder auf Basis sonderbarer Gutachten. Rene und meine Freundin sind Opfer solcher Fehl-Urteile. Das blinde Vertrauen auf unsere Justiz ist alleine schon deshalb nicht begründet, weil der bessere Anwalt auch hier meist gewinnt und im Zweifel für den Angeklagten den Zweifel nicht entkräftet. ihm aber Zugang zum Kind erlaubt.
Phantadu
Der Fall von RP ist aber leider kein Einzelfall, vor allem wen es um Rache und Geld bei den Müttern geht. Achtung, das sage ich als Frau weil ich viele Beispiele ähnlich wie das Beispiel von RP kenne... leider.
Im übrigen ist nicht jeder Vater gefährlich. Sollte er dies trotzdem sein, bleiben immer noch andere Möglichkeiten sich und das Kind dagegen zu schützen.
Phantadu
wahrscheinlich bildest du dir deine Meinung durch persönliche Erfahrungen. Es gibt aber auch x andere Beispiele, wo die Männer die A-lochkarte gezogen haben.
Dieses Gesetz ist gut. Vielleicht regt es die Köpfe mancher Frauen an um sich in Zukunft nicht willkürlich von Mann X schwängern zu lassen nur um ein Kind zu haben. So nach dem Motto, ein Mann ist nur ein Zuchthengst.
Zero, was ich jetzt darüber gehört hab, geht es auch beim Aufenthaltsbestimmungsrecht ums Kindswohl. Jetzt werden wir ja sehen, wie das per Gesetz definiert wird. Geld und stabilere Verhältnisse könnten ein oder das wesentliche Kriterium werden.
Noch was fällt mir auf: Eine Frau, steht von Anfang an unter Zwang. Sie muss bluten, sie muss ein Kind austragen oder sie muss es abtreiben. Beides unter Schmerzen und oft schwerer auch physischer und psychischer Belastung. Sie muss es größtenteils immer noch alleine versorgen, wenn sie es behalten will, oder sie muss es halt weggeben. Sie gilt immer noch schnell als verrufen, wenn nicht alles heile Welt ist. Ein Nichtverheirateter muss zahlen, oder drückt sich. Aber ansonsten darf er, besonders nach diesem Urteil: Er darf das Sorgerecht einklagen, wenn er will. Er darf sich drum kümmern, wenn es ihm passt und er darf von Gesetzeswegen jetzt gleichberechtigt Entscheidungen für das Kind treffen, wenn er das will. Wenn sie nicht will, gehts halt vor Gericht. Beziehungtrainiert geben viele Frauen schnell nach. Sie muss sich warm anziehen, denn sie muss ihn auch bei Unerträglichkeit ertragen, wenn er das so will. Bei ihr ist es eine schon vom Anfang an hormongesteuerte liebende Symbiose, bei ihm ist es zuerst im Kopf. Frauen müssen, können sich nicht entziehen. Männer dürfen, und viele entziehen sich beim Alltagsstress immer noch gerne. Aber es langt ja, wenn seine Mutter drauf aufpasst. Frauen müssen biologisch, Männer dürfen, wenn sie wollen. Ist da Gleichberechtigung je möglich?
Mütter übertreiben gelegentlich. Das eigentlich Bedenkliche ist aber, dass deine Mutter einen 13 Monate alten Buben ein Neugeborenes wickeln lässt. (Oder war deine Schwester älter?) Du durftest vermutlich also mal ein bisschen mithelfen. Hat dir deine Mama auch erzählt, wann du sauber geworden sein sollst? Vermutlich nicht.
Rene, es sind 97%!!!
Scheiße, ich sollte hier wirklich Ironie rot markieren...
Ne, ich ziehe kleinen rechten Spinnern den Schippenstiel aus dem Ars...,worauf sie dann immer zusammenbrechen, diese Leichtmatrosen. Stimmt es eigentlich, das 95% eurer Anhänger Bettnässer sind?
Phantadu - es geht nicht um Aufenthaltsbestimmungsrecht - es geht nur um Sorgerecht.
Finde es doch bezeichnend, wie ein türkenhassender Brauner plötzlich türkische Kultur für sich in Anspruch nimmt! Aber Machos-Üb gibt es halt überall, sind doch alle eklektisach.
Phantadu - Deine Meinung von Deinen Geschlechtsgenossinnen ist aber auch nicht die beste! Ergo - gut träum!
Bei Bertram sind alle die "Männer", die mit ihren Storchstelzen in Springerstiefeln stehen und vor lauter "Kraft" kaum 10 Meter weit kommen.
Wau, Bertram...so was von Macho, da schlackern mir ja gleich die Knie vor Herzklabastern. Aber sicher stehen bei dir die Frauen meilenweit Schlange. Da hab ich keine Chance. Aber von dir träume ich...Schmacht...
Zero, was nützt ein Umgangsrecht oder das gemeinsame Sorgerecht, wenn man es nicht durchsetzen kann? Ich hätte den Gerichtsvollzieher schicken können. Wäre das gut gewesen? Da hätte ein Richter meiner Ex mal haft androhen müssen! Übrigens, hatte ich noch vergessen. Frau Haase vom Jugendamt forst hatte mir noch eine Verzichtserklärung vorgelegt, in der ich auf jeglichen Umgang mit meiner Tochter verzichten sollte. Sollte ich nicht unterschreiben, wollten sie das Kind ins Heim schaffen, bis ich weich werde. Soetwas wird niemand mehr mit mir machen! Beim nächsten mal gehe ich gern 15 Jahre in den Bau, aber dieser Dreck richtet keinen Schaden mehr an.
oviel ich gehört habe, geht es um Gleichstellung und auch um das Aufenthaltsrecht, das bisher tatsächlich bevorzugt den Müttern zugesprochen wurde. Das gemeinsame Sorgerecht gibt es schon seit Jahren. Ich habe das mit dem Vater einer meiner jüngeren Tochter (nie verheiratet) gleich gemacht, als es ging (4 Jahre her). Das hatte auch viele Vorteile und ist wirklich sinnvoll. Das ist also längst möglich. Es geht um die Extremfälle, die Rene und ich kontrovers zu bedenken geben. Wenn es die Eltern aus verschiedensten Gründen nicht gebacken kriegen. Und falls du Recht hast und ich Schmarrn gehört habe, und eine Schwangere nicht damit rechnen muss, dass ein Gericht über den Aufenthalt bestimmt, wenn Papi das Kind auch will, dann gibts ja tatsächlich keinen Grund zu debattieren. Ich habe da aber anderes gehört.
Es geht hier um das alleinige, resp. das gemeinsame Sorgerecht, nicht um Pflegschaft, nicht um reicher Vater, armer Vater. Es geht auch nicht um Gleichstellungen.
Im heutigen Scheidungsrecht ist das Gericht beauftragt, das Sorgerecht festzulegen. Dies wird während des Scheidungsverfahrens getan. Wenn die Mutter das alleinige Sorgerecht beansprucht, hat ein Vater schlechte Karten - sie muss nur sagen, er neigt dem Alkohol zu - und aus die Maus. In den wohl meisten Fällen bleibt es beim gemeinsamen.
Bei unehelichen Kindern bekommt die Mutter per se das alleinige Sorgerecht, ohne etwas tun zu müssen. Bisher hatte der Vater keinerlei Möglichkeit ein gemeinsames Sorgerecht einzuklagen, geschwige denn auch nur darüber zu diskutieren.
Dies ist ein Zustand, der nun beendet werden soll. Nicht alle Väter sind Lumpen, Versager, Abzocker, Gauner, Kriminelle oder Säufer. Es gibt auch ein paar vernünftige.
Sicher gibt es Extremfälle - so wie die beiden hier geschilderten, aber die kann man doch nicht verallgemeinern!!
Es bliebe, so man anderer Meinung ist - also gegen die Väter - die Frage zu beantworten: Warum darf ein Vater nicht gemeinsam mit der Mutter das Sorgerecht haben, wenn sich beide verstehen? Das Besuchsrecht hat er nämlich!
Es geht auch nicht um Aufenthaltsrecht, also wo das Kind lebt. Das sind völlig andere Sachverhalte, ebenso wie der Entzug des Sorgerechts. Nicht alles durcheinander werfen!
Dein Fall ist das andere Extrem und das allerallerletzte. Da haben die Gerichte und Behörden nur versagt. Aber nach jetziger Rechtslage hättest du sogar das Sorgerecht bekommen müssen, denn die emotionale Bindung hatte deine Tochter doch wohl mehr zu dir. Also wenn ich deine Geschichte höre, verstehe ich schon, dass Männer auf die Barrikaden gehen. Aber bei dir ist ja wohl mehr als eine Sache schiefgelaufen. Meine alleinerziehende Freundin bekam Krebs, als die Kinder noch sehr klein waren (2 und 4). Deshalb wurde dem Vater, mit dem sie verkracht war, vorläufig die Pflegschaft übertragen. Wegen der emotionalen Belastung für die Kinder durfte die sterbenskranke Mutter die Kinder auch nicht mehr sehen. So entschied das Gericht vor 18 Jahren. Als sie kurzzeitig wieder etwas fitter war, entschied das Gericht, dass Papa das Sorgerecht bekommen sollte, wegen der Entfremdung. Das gleiche Spiel wie bei dir: Kinder sehen unter Aufsicht. Sie bekam eine schwere Depression, Kinder durfte sie deshalb gar nicht mehr sehen, der Krebs brach wieder voll aus und sie starb, ohne ihre Kinder noch mal gesehen zu haben. Papa ging nicht mal auf die Beerdigung. Die Kinder natürlich auch nicht. War das nun gut für die Kinder? Vielleicht. Vermutlich hat man ihnen erst mal was erspart. Aber die Mutter und in deinem Fall du, ihr seid die absolut Angearschten und das kann einfach nicht sein. Und eines Tages werden die Kinder Fragen stellen und ein dunkler Schatten wird bleiben. Das A und O muss die emotionale Bindung sein.
zero, dass ist doch alles nur Papier! Meine Tochter aus 1. Ehe habe ich bis sie 7 Jahre alt war allein groß gezogen, weil die Mutter keine Lust hatte. Als die he in die Brüche ging, erkannte sie dann, welchen "Wert" ein Kind als Rachemittel besitzt. Das "Jugendamt" in Forst(Lausitz) half ihr dabei, da sie mit einer der Jugendamtsmitarbeiterin gut befreundet war. Letztendlich wurde die Chefin des Jugendamtes weggelobt, die Schweinerein gingen weiter. Ich wohnte dann in Leipzig, bin jeden Sonntag nach Forst gefahren um meine Tochter zu sehen. Meine Ex hat das Fenster geöffnet und gesagt, dass Kind sei krank. Nach 7 monaten habe ich aufgegeben. Das Jugendamt informierte mich dann, dass ich das Kind nur noch in Begleitung sehen dürfe, da ich ja solange keinen Kontakt hatte. Das muß man sich mal vorstellen, was nützt ein Umgangsrecht, wenn man es nicht durchsetzen kann? Und auf ein Jugendamt kann man nicht hoffen, denn wie mein Fall zeigt, ist es eine Horde von Verbrechern!
Es wird darauf hinauslaufen, dass ein Gericht entscheidet, wo das Kind lebt, wenn Papa das Kind haben will. Es geht nach dem europäischen Rüffel an Deutschland um eine Gleichstellung unverheirateter Eltern, nicht um mehr Rechte, die ich selbstverständlich auch befürworte, sofern der Vater nicht gefährlich ist. Nur Zahlemann und Söhne geht nicht. Aber da wurde in den letzten Jahren sowieso viel getan und wenn eine Mutter bedenklich ist, kann Vater ihr das Kind auch jetzt schon nehmen lassen. Es wird wie bisher auch alles weiter über Gerichte laufen. Nur, dass eine Mutter jetzt immer damit rechnen muss, dass Papa das Kind kriegt, wenn er mehr Geld hat, bessere Rahmenbedingungen schaffen kann und ne Oma oder Frau für die Betreuung bietet. Zero, es wird auf diesem Gebiet immer pro und Kontra und Ungerechtigkeit geben. Aber eines ist halt hiermit klar: Die Mutter hat mit völliger Gleichstellung (und das wird ja gefordert bei Nichtverheirateten) kein natürliches Mutterprivileg mehr. Dass das so manchen jungen Frauen Angst macht, liegt nun mal in der Natur der Sache, denn nicht alle Männer sind lieb und fürsorglich, selbst wenn sie nach außen hin so erscheinen. Ich tu mir auf Grund meines bisherigen Erfahrungsspektrums schwer damit, und äußere meine Bedenken. Das Recht habe ich als Mutter sehr wohl auch. Aber wenn Väter demnächst die gleichen Rechte am Kinde haben, naja, wer weiß, vielleicht geht es ja dann vielen Kindern in zerrütteten Elternverhältnissen wirklich eines Tages besser, wenn beide streiten um das Wohl...Denn dann hat Papa schließlich auch die gleichen Pflichten, nehm ich doch wohl an.
Ich weiß, dass ich da etwas einseitig empfinde, weil ich selber hängen gelassene Mutter und auch Angstopfer eines sehr dominanten und wohlhabenden Mannes bin, und schon beim Gedanken, dass mir meine Babies genommen worden wären, einen Krampf im Herzen kriege
Phantadu -- so ganz richtig liegst Du nicht! Nach der bisherigen Regelung hatte der Vater KEINERLEI Rechte, denn das Sorgerecht oblag ausschließlich der Mutter, auch wenn die beiden nicht zerstritten waren und der Vater immer noch eine Beziehung mit der Mutter unterhielt, ja sie sogar zusammenlebten.
Dies soll geändert werden - und das ist auch sinnvoll. Und dass Mütter ihr Kind nicht großziehen dürfen, obwohl sie es ausgetragen haben ist ja wohl völlig daneben.
Die Trennung ist ein Fall - bisher war es so, dass der Vater auch hier nichts zu sagen hatte - Trennung heißt ja nicht Krieg!
Alles andere ist hobbyemanzipatorisches Schlechtmachen einer sinnvollen Regelung!