Artikel Zahl der Betrugsfälle an Berliner Geldautomaten häufen sich
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Berlin, den 12. August 2010. In der
letzten Zeit haben sich die Datendiebstähle an Berliner
EC-Geldautomaten stark erhöht. Immer mehr Kunden, die arglos Geld
von ihrem Bankautomaten abheben, zeigen dabei unbewusst ihre geheimen
Daten den Kriminellen.
Die Betrüger gehen auf verschiedene
Art und Weise vor: Teilweise legen Sie ein selbst gebautes
Nummern-Tastenfeld über den Ziffernblock des Bankautomaten und
fangen damit die geheime PIN des Bankkunden ab. Oder sie bauen einen
Vorsatz an den Kartenleseschlitz an. Der Kunde schiebt seine EC-Karte
in den Bankautomaten, und der künstliche Vorsatz liest die geheimen
Daten einfach ein. Eine weitere Möglichkeit des Datenklaus ist die
Installation einer kleinen Kamera an der Decke des Bankautomaten oder
des Schalterraumes. Mit Hilfe dieser Kamera beobachten die Diebe die
Eingabe der geheimen PIN am Geldautomaten. Es funktioniert auch auf
ganz herkömmliche Weise: Ein Krimineller schaut dem arglosen
Bankkunden bei der Eingabe der PIN über die Schulter und entwendet
ihm später die EC-Karte.
Die Kunden sollten sich daher unbedingt
gut schützen und alle Sicherheitsmaßnahmen anwenden, die ihnen
möglich sind:
1. Geld sollte immer tagsüber zu den
Öffnungszeiten der Bank am Automaten abgehoben werden. Dann ist die
Gefahr geringer, dass eine zusätzliche Vorrichtung am Bankautomaten
angebracht ist. Gibt es beim Geldabheben Probleme, so kann der Kunde
sofort an den Bankschalter treten und einen Mitarbeiter um Hilfe
bitten.
2. Es ist ratsam Geld immer am gleichen
Bankautomaten abzuheben. Dann ist es einfacher, mögliche
Veränderungen am Automaten sofort erkennen zu können.
3. Der Kunde sollte bei jeder
Geldabhebung kurz das Zahlenfeld und den Kartenschlitz kontrollieren,
indem er prüft, ob sich darauf ein Aufsatz befindet. Bei
Bankautomaten im korrekten Zustand ist sowohl der Kartenschlitz als
auch das Tastenfeld sehr sicher und stabil angebracht.
4. Bei der Eingabe der PIN-Nummer muss
das Zahlenfeld auf jeden Fall mit der anderen Hand abgedeckt werden.
Selbst wenn schon ein Sichtschutz angebracht ist, so muss dennoch die
freie Hand über die andere gelegt werden, damit eventuelle Kameras
die Eingabe nicht filmen können.
5. In Geschäften sollte nach
Möglichkeit mit Bargeld bezahlt werden, das zuvor an einem als
sicher bekannten Automaten abgehoben wurde. Damit minimiert sich die
Gefahr, dass ein Datenklau direkt im Geschäft oder in der Tankstelle
stattfindet.
6. Zahlt man bei einem Einkauf mit
seiner EC-Karte, dann empfiehlt sich die Zahlung per Unterschrift,
und nicht per PIN-Eingabe. Der Unterschied ist der folgende: Zahlt
der Kunde per EC-Karte und Unterschrift, so wird diese Zahlung wie
eine Lastschrift gewertet. Das heißt, der Kunde hat die Möglichkeit
eine mögliche Falsch- oder Zuvielabbuchung wieder rückgängig zu
machen. Dazu muss er nur zu seiner Bank gehen und eine Rückbuchung
veranlassen. Zahlt der Kunde jedoch per EC-Karte und seiner
Unterschrift, so kommt das einer Überweisung gleich. Eine solche ist
nicht rückgängig zu machen. Hat der Kunde die Wahl, so sollte er
immer die Zahlungsmethode mit Unterschrift wählen. Es empfiehlt sich
vor einer EC-Kartenzahlung im Geschäft nachzufragen, ob die
bevorzugte Zahlung per Unterschrift möglich ist.
Die Banken sind verpflichtet,
unberechtigte Abbuchungen auf Wunsch des Kunden rückgängig zu
machen. Sollte die Bank ich aus irgendeinem Grund weigern, so sollte
der Kunde auf jeden Fall einen Rechtsanwalt einschalten, um die Bank
zur Rückbuchung aufzufordern.
Rechtsanwalt Thomas Hollweck
Verbraucheranwalt in Berlin
Kanzlei für Verbraucherrecht &
Verbraucherschutz
www.kanzlei-hollweck.de
Die Kanzlei Hollweck in Berlin hat
ihren Schwerpunkt auf das Verbraucherrecht und den Verbraucherschutz
gelegt. Das Ziel der Kanzlei liegt darin, betroffenen Verbrauchern in
allen Problemen mit größeren Unternehmen hilfreich zur Seite zu
stehen. Darüber hinaus soll vor allem ein Schutz vor Internetbetrug
und Inkassobetrug gewährleistet werden.
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Tja Ihr Guten, das ist das Ergebnis offener Grenzen. Es ist doch inzwischen kein Geheimnis mehr, dass sich in der Mehrzahl osteuropäische Banden Deutschland als ihr Eldorado herausgesucht haben. Ob Autoklau, ob Bankenkriminalität, ob Einbrüche in Größenordnungen-es stecken entweder "liebe dringend benötigte ausländische Mitbürger/Migrantinnen und Migranten" oder "dringend benötigte ausländische Fachkräfte aus Osteuropa" dahinter. Und unsere Politische Klasse steckt-politisch korrekt- den Kopf unter die Flügel des bundesdeutschen Pleitegeiers.