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Kosten für Depressions-Therapie explodieren

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Kosten für Depressions-Therapie explodieren

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Ärzte verschreiben immer mehr Medikamente gegen psychische Krankheiten: Berufstätige erhalten doppelt so viele Medikamente wie noch vor zehn Jahren, die Kosten steigen drastisch. Am stärksten betroffen sind Frauen, Kinder und Bayern. Hamburg - Immer mehr Deutsche werden aufgrund von Depressionen behandelt. Die Ausgaben für psychische Erkrankungen

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8 Kommentare

Kommentare zu Kosten für Depressions-Therapie explodieren

 

PhantaduPhantaduam 15.08.10


Ja und nein. Das Problem ist, dass die meisten der Patienten tatsächlich zutiefst leiden. Da kann man nicht mehr von Schuld reden. Zudem ist die Psychiatrie als solches immer noch in den Kinderschuhen und ich unterstelle nicht automatisch, dass die Ärzte und Psychologen alle nur kassieren wollen. Aber es wird ihnen nach Schema F leicht gemacht. Sie leiden? Aha. Depression. Das heißt in ihrem Fall lebenslang Lithium und noch x andere Medikamente. Das Zeug verändert die Persönlichkeit und hilft 6% der Patienten wirklich. Allerdings bringen sich über 15 % unter eben solchen Medikamenten um... Die Universitäten lehren immer noch den alten Mist und vertrauen auf Medikamente, um Schlimmeres zu verhindern.
Die Bremser wollen entweder nur kassieren oder befürchten tatsächlich eine Manie...Es ist ein schwieriges Gebiet, wo der Patient und die Gesellschaft die Verlierer sind, solange Ärzte von der Pharmaindustrie unterstützt so derart gut daran verdienen, dass Leute nicht mehr gesund werden...Paracelsius Kliniken haben deutlich mehr Erfolg. Aber nur die wenigsten Kassen zahlen derartig sinnvolle Therapien.Traurig aber wahr.

SilberrueckenSilberrueckenam 15.08.10


Kleiner Nachtrag, besonders interessant fand ich die Auflistung.... Besonders gefährtet sind Frauen, Kinder und

Bayern. Na Schwabi, wie geällt Dir das?

SilberrueckenSilberrueckenam 15.08.10


Hi Phantadu, super Beitrag. Man sieht es steckt Sachverstand dahinter. Nur, sind den die lieben Depressiven nicht selber schuld? Sachen wie Migräne, Anfälle auf Grund von Hirnkrankheiten, kenne es aus dem Bekanntenkreis, und ähnliche Sachen gab es schon immer.
Aber jetzt hat sich eine Berufsgruppe heraus gebildet, Psychater, Pharmakonzerne und Versicherungen und Berufsgen. die diese Krankheitsbilder schamlos ausnutzen. Sie wissen, vieles ist vegetativ gestört, kaum beenflussbar, manches auch eingebildet, aber die Patienten
werden gnadenlos abgezockt und wir mit. Habe mal einen Beitrag von so einer Type gesehen. Er hat erklärt, warum es bei VKU immer Gaffer gibt. Als er dann dahin kam, ..dass das gemeinsam Erlebte die Menschen im tiefesten Innern ihrer Seele verbindet und sie unfähig macht selbst zu helfen, habe ich mich an den Kopf gegriffen und meiner Frau gesagt, es gibt Dumme, ganz Dumme und radfahrende Psychologen, die bremsen den Berg rauf. Gehst Du mit meiner Meinung mit??

PhantaduPhantaduam 14.08.10


Siehst du, alles hat zwei Seiten. Manchmal schreib ich halt erst die eine. Aber du kannst gerne auch die guten (äh) hören...

kalmarkalmaram 14.08.10


Da geb ich dir Recht, Phantadu, psychische Leiden sind Millionärskrankheiten, denn Ärzte, die sie behandeln, können Millionäre werden, ohne die Krankheiten zu heilen.

PhantaduPhantaduam 14.08.10


Sorry Kalmar, auch wenn mein Kommentar undifferenziert nur in eine Richtung bitterböse Kritik übt, mache ich es mir gewiss nicht leicht. Das ist tatsächlich derzeit mein Spezialgebiet. Habe in Psychiatrie gearbeitet und bin mit einer Gruppe von Leuten genau an dem Thema dran. Wenn ich also solche Aussagen treffe, dann hat das einen Grund, ach was sage ich: Tausende! Mit dem Leid von Menschen wird soviel Schindluder getrieben, wie fast auf keinem anderen. Die Diagnosen sind oft mehr als oberflächlich, multiple Traumata werden als unheilbar behandelt und der Erfolg der Psychopharmakatherapien ist in vielen Fällen mehr als zweifelhaft. Kinder, die psychische Probleme haben werden zugedopt, so manches mal aus Bequemlichkeit. Alte werden noch schneller zugedopt, aus Bequemlichkeit, Gewaltopfer werden zugedopt...nicht selten lebenslang. Einmal die Woche Blut abnehmen...danach sehr oft Hartz-4-Karriere ...Viele falsche Dosierungen, die oft erst die diagnostizierte Krankheit oder schwere Psychosen auslösen. Die Abhängigkeit und die schweren Folgen für eine Gesellschaft...Und es wird immer teurer, weil immer mehr Leute dazukommen. Ne Klamar, die Geschichte der Psychiatrie ist eine Horrorgeschichte und sie ist noch nicht zu Ende. Ein lukratives Geschäft, so ein Depressiver...Ärzte sind keine Götter und ein Guter, der weiß das auch. Und glaub mir, es gibt wirklich schlechte Psychiater.
Um es klarzustellen: Es gibt auch sehr sehr gute Psychiater. Aber die sehen sich erst mal den ganzen Menschen und experimentieren nicht automatisch gleich nach Schema F nur mit Pillen rum...

kalmarkalmaram 14.08.10


Phantadu, jetzt machst du es dir zu einfach. Viel zu lange haben wir Depressionen, Leidensüberdruss auf die leichte Schulter genommen. "Jetzt reiß dich mal am Riemen, morgen ist auch noch ein Tag, mit der Sonne hebt sich auch die Stimmung", das waren die Therapiephrasen und sie waren zum Teil mörderisch. Da muss schon mal die chemische Keule ran, unser Hirn funktioniert nun mal mit einem Chemiecocktail als Treibstoff, hunderte biologische Minidrogen bestimmen unser Bewusstsein. Manchmal kann man damit wieder den Existenztrotz aufbauen, dies Gefühl "Leckt mich doch alle am Arsch!"

PhantaduPhantaduam 13.08.10


Ja die Süchtigmacher. Da wird jede Menge Missbrauch getrieben, falsche Diagnosen und Tablettenabhängigkeit sind ein sehr lukratives Geschäft.


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