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Deutschland: Diskussion um Fachkräftemangel

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Deutschland: Diskussion um Fachkräftemangel

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Eingestellt vonam 14.09.10in Politik via migration-info.de

In Deutschland wird erneut über einen möglichen Fachkräftemangel und eine leichtere Einwanderung von gut Ausgebildeten diskutiert. Vorschläge für die Erleichterung der Fachkräfte-Einwanderung von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle und Bildungsministerin Anette Schavan stießen jedoch auf Kritik.

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13 Kommentare

Kommentare zu Deutschland: Diskussion um Fachkräftemangel

 

zero1000zero1000am 15.09.10


walschawa - lies doch bitte, was ich gesagt habe! Nicht das was Du gerne möchtest! Ich habe mich auf Deinen vorletzten Satz bezogen. Falls Du ihn vergessen hast:

"Statt sich Gedanken über diesen Zustand zu machen und schnell für Abhilfe zu schaffen, Stellt sich unser Regierungspack hinter das Kapital und Verlangt Fachkräfte aus dem Ausland."

walschwawalschwaam 15.09.10


Zerro1000, was Vereinfache ich in der Bildung?
Bildung und die Ausbildung derer die sie vermitteln solten sind den letzten Jahren sträflich vernachlässigt worden.
Ich habe zwar nicht Studiert, bin nur ein Handwerksmeister der selbst Ausgebildet hat,
Egal welche Partei auch in den letzten Jahren Regiert hat, sie haben in der Bildung gespart.
Enkel und Kinder wie deine und meine, sag ich jetzt einmal so ich weiß nicht ob es auf dich auch zutrifft. Hat von Haus aus noch einiges mitbekommen, was ist aber mit denen die zwar den Verstand haben aber keine Unterstützung von Haus aus bekommen? Es kann sein das es noch Jahre dauert das wir erreichen genügend Fachkräfte Auszubilden dann sollten aber die zur Kasse gebeten werden die Jahre lang davon profitiert haben und nicht der Ehrliche Steuerzahler dem jeden Monat die Steuer vom Lohn abgezogen wird und er noch davon seine Kollegen mit finanziert.

SilberrueckenSilberrueckenam 14.09.10


Hi AS, selten so herzhaft gelacht, da die Wirklichkeit wahrscheinlich nicht Halt macht vor Brandenburg, Thüringen oder Bayern, sondern Allgemeiner Bildungsstandart ist.

zero1000zero1000am 14.09.10


walschawa - bis auf den vorletzten Satz d´accord, ebenso wie mit allen anderen, die frei von Parolen diskutieren.

zero1000zero1000am 14.09.10


walschawa - das Problem kann man nicht so vereinfachen, wie Du es im vorletzten Satz getan hast.

Das Problem der Ausbildung durch Betriebe ist eben, dass sie die Ausbildung in strafwürdiger Weise zurückgefahren haben! Die Moralvorstellungen hat man genau erkennen können, was sie während der Kurzarbeit getan haben.
Wir können aber jetzt nicht sagen: Gut keine Fachkräfte da, also warten wir, bis sie ausgebildet sind und Praxis erworben haben, also so mal 10 Jahre. Diese Zeit muss überbrückt weerden - eben durch Menschen aus dem Ausland.

Es gäbe rechtlich die Möglichkeit der Verpflichtung zu Ausbildung - sie wird teilweise auch umgesetzt.

Ich verdamme unser Bildungssystem nicht unbedingt - wobei mir oft das Grausen kommt, wenn ich mit Jüngeren diskutiere. Allein schon Allgemeinbildung ist etwas, was man unter Fremdwort einstufen muss. Flexibilität im Denken sowieso. Folgerichtiges Denken hört bei der intendokonsole auf.
Ich spiele mit Studenten und Abiturienten, auch Erwachsenen meiner Generation oft Trivial Pursuit - wir alten Säcke gewinnen IMMER - außer bei Pink - lach. In vielen Dingen zehre ich heute noch von dem, was ich in der Schule gelernt habe. Ich habe einen Satz unsere Deutschlehrers im Kopf, als wir uns beschwerten, weil wir nur "alten Scheiß" wie Schiller, Faust, Pestalozzi, Kleist und so durchnahmen: "Wenn Ihr den alten Scheiß richtig interpretieren könnt, werdet Ihr das Moderne per se können und einen Faust nimmt von Euch wohl kaum einer mehr in die Hand!" Es stimmte!
Unser Bildungssystem krankt am Föderalismus seit 1949. Wenn die Kultushoheit weiter bei den Ländern bleibt, wird sich nichts ändern. Statt sich zusammenzusetzen und aus allem ein System aus einem Guss zu machen, wird weiter rumgeschwurbselt.
So bleibt das Ergebnis: Formel 1: DDR versus BRD. BRD kann nicht mehr gewinnen, da 60 Runden zurück, das Rennen wurde abgebrochen, da mit einem Eintreffen nicht mehr zu rechnen ist.

walschwawalschwaam 14.09.10


Es ist einfacher und billiger Fachkräfte aus dem Ausland zu holen, als hier im eigenen Land mehr für die Bildungspolitik zu Investieren und Firmen dazu, zu Verpflichten Auszubilden.
AEG, Siemens, Thyssen- Krupp, Hösch, usw. hatten Betriebliche Ausbildungsstätten die wurden aber nach und nach aus so genannten Kosten Gründen abgeschafft.
Es war billiger und einfacher Fachkräfte aus Handwerk und Mittelstand abzuwerben.
Ein Großteil noch bestehenden und dazu gekommenen Großunternehmen machen jetzt das Geschrei, die gleichen Firmen entlassen aber Ihre Angestellten um sie dann mit Billigeren Leiharbeiter neu zu besetzen. Die Bildung und der Zustand an Lehrpersonal sowie Ausrüstung unserer Schulen sind Skandalös. Statt sich Gedanken über diesen Zustand zu machen und schnell für Abhilfe zu schaffen, Stellt sich unser Regierungspack hinter das Kapital und Verlangt Fachkräfte aus dem Ausland.
Sie merken noch nicht einmal dass sie sich selbst ein Armutszeugnis ausstellen.

walschwawalschwaam 14.09.10


Es ist einfacher und billiger Fachkräfte aus dem Ausland zu holen, als hier im eigenen Land mehr für die Bildungspolitik zu Investieren und Firmen dazu, zu Verpflichten Auszubilden.
AEG, Siemens, Thyssen- Krupp, Hösch, usw. hatten Betriebliche Ausbildungsstätten die wurden aber nach und nach aus so genannten Kosten Gründen abgeschafft.
Es war billiger und einfacher Fachkräfte aus Handwerk und Mittelstand abzuwerben.
Ein Großteil noch bestehenden und dazu gekommenen Großunternehmen machen jetzt das Geschrei, die gleichen Firmen entlassen aber Ihre Angestellten um sie dann mit Billigeren Leiharbeiter neu zu besetzen. Die Bildung und der Zustand an Lehrpersonal sowie Ausrüstung unserer Schulen sind Skandalös. Statt sich Gedanken über diesen Zustand zu machen und schnell für Abhilfe zu schaffen, Stellt sich unser Regierungspack hinter das Kapital und Verlangt Fachkräfte aus dem Ausland.
Sie merken noch nicht einmal dass sie sich selbst ein Armutszeugnis ausstellen.

Alter_SackAlter_Sackam 14.09.10


SR, ich habe vor ein paar Jahren, werden so 5 oder 6 sein, an einer Maßnahme "Aktiv für Arbeit" teilgenommen. War alles auf freiwilliger Basis mit altersmäßig sehr unterschiedlichen Teilnehmern. Die "Moderatoren" waren größtenteils in meinem Alter oder darüber. Als Teil dieser Geschichte wurden regelmäßig fiktive schriftliche Eignungstest durchgeführt. Was da rauskam hab' ich noch nicht erlebt! Die jüngeren Semster hatten alle einen Abschluß 10.Klasse. Man musste sich trotzdem fragen, was die während dieser Zeit gelehrt bekommen haben? Ebenso hatte ich vor noch längerer Zeit an einem Kurs Buchführung teilgenommen, für mich wirklich grausam. Da waren viele jüngere Damen dabei mit kaufmännischer Ausbildung, die durchweg nicht in der Lage waren, Prozentrechnung auf die Reihe zu bekommen. Als KAUFMÄNNISCH Ausgebildete!!! Wie geht sowas überhaupt? Die Deutschen verblöden nicht wegen der vielen Migranten! Das kriegen wir mit so einem Bildungssystem ganz alleine hin!

SilberrueckenSilberrueckenam 14.09.10


Ich weiß nicht wie zero darüber denkt, aber ich habe den Eindruck, dass sich auf dem Gebiet des Bildungswesens die größte Annäherung zwischen West und Ost vollzogen hat. Wir haben schon einen Bildungsrückstand innerhalb von 20 Jahren aufgeholt und sind sogar beim Überholen. Ich erlebe das oft, wenn ich im Unterricht einfache Fragen stelle, die kein spezielles Fachwissen erfordern, sondern nur logisches Denken. Von den mittleren und jüngeren Jahrgängen schauen dich offene aber unwissende Augen an.
Viele der heutigen Schulabgänger würden nicht mal eine Teilfacharbeiterprüfung bestehen. FF hat schon recht mit seiner Wählerklassifizierung.

Alter_SackAlter_Sackam 14.09.10


Abi wurde in der DDR in der Regel nur gemacht, wenn du anschließend zum Studium wolltest. Abiturienten, die anschließend als Facharbeiter rumliefen, waren die absolute Seltenheit. Und heute?

FischerfritzeFischerfritzeam 14.09.10


Das ist die deutsche Einheit - jeder kocht seine eigene Suppe.
Nicht mal ein eiheitliches Bildungsystem bekommen die hin.Das heißt, schlaue Wähler sind nicht erwünscht.

unilettorreunilettorream 14.09.10


Genau so ist es, allerdings erst seit der sogenannten Wiedervereinigung. Seit der Zeit geht es auch in Ostdeutschland mit dem Bilungsniveau bergab!
Im Osten waren wir in der Regel mit 16/17 Jahren mit der 10 Klassen Oberschule fertig, dann kam die 2 jährige Ausbildung und der Facharbeiter. Es gab auch die Möglichkeit,(allerdings nur bei sehr guten Notendurchschnitt,max. 2.0),ab der 8 Klasse auf eine Erweiterter Oberschule bis zur 12 Klasse zu gehen und dann zu studieren!Heute, wenn man das Bildungssystem so betrachtet,wann und wie ein junger Mensch auf Deutsch gesagt..."In die Puschen" kommt,wen wunderts da noch das es hier mit der Bildung immer weiter bergab geht.Die Medien tuen ihr Übriges für die weitere Verdummung unseres "Rechtsstaat-Nachwuchses" dazu,nach dem Motto... "Meine Rechte kenn ich, meine Pflichten sind mir S...-egal", FAKT!

ottikleinottikleinam 14.09.10


Das eigene Volk verdummen und dafür Ausländer reinholen.Klasse.


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