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Als «Ossi» im Westen - «Ich habe mich wie ein Ausländer gefühlt»

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Als «Ossi» im Westen - «Ich habe mich wie ein Ausländer gefühlt»

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Kein Schlussstrich möglich? Auch im 20. Jahr der Einheit debattieren die Deutschen leidenschaftlich über die Mentalitätsunterschiede zwischen Ost und West. Selbst die jüngere Generation kann sich nicht davon freimachen.

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26 Kommentare

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Kommentare zu Als «Ossi» im Westen - «Ich habe mich wie ein Ausländer gefühlt»

 

SilberrueckenSilberrueckenam 22.09.10


Hi der Thor, jetzt enttäuschst Du mich aber. Deine beiden Beiträge, der Nachruf auf Erich und der folgende Beitrag sind wieder unter aller Sau. Tschuldige. Ich dachte, Du wärst aus diesem Niveau raus. Wenn Du über Aufbauhelfer schreibst, solltest Du auch wissen, was das für Typen waren. Leute, die bei Euch jahrelang nach der Uni im 4.oder 5.Glied gestanden haben, wegen Unfähigkeit. Abgealfterte Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre, die dann bei uns ein neues Ein-und Auskommen fanden, leider nur eine Sorte von Handschuhen brauchten, nämlich linke. Frag mal Hochschulabsolventen aus DDR-Einrichtungen was Dir die über Einführungs-und Weiterbildungskurse in der ersten Hälfte der 90ziger Jahr erzählen können. Manche sind nach drei Tagen wieder heim gefahren, weil sie den vermittelten Schnee bereits Jahre vorher im 1.Semester gelernt haben.
Ich habe einen Bekannten, erfolgreicher Selbstständiger, der hatte bis 96 vier Steuerberater verschlissen, überwiegend aus Bayern. Totalausfälle. Zum Glück habe ich seit 96 einen aus BW. Alte gute Schule. Noch ein Hinweis, ich tapeziere meine Wohnung seit 1968 immer mit Tapeten aus dem "Erfurter Segment", gute Qualität. Klar war mal Mode, eine Wand andersfarbig zu tapezieren. Was ist daran schlecht? Übrgens, was bei uns in den Regalen stand, durfte gekauft werden! Anders lautende Meldungen sind Lügen.Das das vielleicht nicht immer mit dem Supermarkt am Hermannsplatz, den ich zuerst kennnlernen durfte, vergleichbar war. Es war halt so und wir haben es auch überlebt. Übiges von dem "Begrüßungsgeld" blieb das meiste bei Eueren Händlern. Außerdem hat die BRD alles wieder eingespielt. Sie verkauft ja heute noch Staatswald und man höre, auch Seen in Meck/Vop und Brandenburg. War Volkseigentum. Frag mich Thor wenn Du etwas nicht weist.

Alter_SackAlter_Sackam 21.09.10


Ganz cool bleiben, derThor. Nicht aufregen, auch wenn du dich auf den Schlipss getreten fühlst.

derThorderThoram 21.09.10


29.5.94 Wir trauern um einen der besten Genossen, der es geschafft hat der Welt die Ossis 40 Jahre lang vom Hals zu halten. Erich, wir vermissen Dich.

derThorderThoram 21.09.10


Tja AS, wer kann der kann. Und wenn es bei Euch ein paar Kompetente gäbe, wären keine Aufbauhelfer von Nöten gewesen. Aber ich mach euch ja keine Vorwürfe. Was der glorreiche Solzialismus den Bürgern in 40 Jahren in den Kopf gehämmert und gezirkelt hat, das bekommt man so leicht nicht raus. Unser Begrüßungsgeld und die zig-Mrd habt ihr von unserem Schrott aber gerne genommen. Hatte die DDR zwar nicht nötig, da dank der überragenden 5-Jahres-Pläne ja alles im Überfluss vorhanden war... Gut, es konnte sicher schon mal vorkommen das man ein Zimmer mit 5 verschiedenen Tapeten tapezieren durfte und die Regale im "Konsum" immer gut gefüllt waren (mit Sachen die man halt nicht kaufen durfte)...
Leute, bitte.. baut die Mauer wieder auf. Der Westen zehalt gerne dafür Darauf kommts jetzt auch nicht mehr an. Hauptsache wir müssen uns eure Rumheulerei nicht mehr anhören..

SilberrueckenSilberrueckenam 21.09.10


Hi Honnylein, Du alter Horndreher. Jetzt bringst Du mich schon wieder in die Petrouille. Zero hat mich mit seinen Halbformulierungen schon ins Schwitzen gebracht und nun Du noch. So wird das nichts. Betrachtet meine diesbzüglichen Formulierungen in Zukunft als territoriale Zuordnungen und ein wenig Satire. Vielleicht kommen wir so besser ber die Runden. Gegenstimmen/Stimmenthaltung/Zustimmung?

zero1000zero1000am 21.09.10


Was mir im Moment nicht ganz klar ist - Warum kommt jede Woche ein solcher Artikel? Neulich haben wir über dasselbe Thema lange diskutiert. Heute wieder ein Posting - jetzt kommen Betroffene zu Wort und werden sich überall melden.

Bald werden die Wessis berichten, wie schlimm es ihnen im Osten gegangen ist - denen von HEXAL zB. beim Bau des Logistikzentrums in Magdeburg. Dann wird eine Leserbriefseite eingerichtet werden, überall - gefolgt von Frau Hilfmirmal - Beraterin in Oss-Wess-Wess-Oss-Fragen!

Damit wird mal wieder etwas am Kochen gehalten, ohne es zu lösen - ich behaupte, lösen zu wollen! Nur so kann man die Unterschiede weiter aufrecht erhalten - politisch gesehen - jede Forderung hinsichtlich einer Angleichung, sei es in Tarifen und anderen Dingen, wird damit sofort auf den Müll gekehrt!
Die Fraktion der Mauerwider-Errichter bekommt so seinen regelmäßigen Zulauf.

Alter_SackAlter_Sackam 21.09.10


Und bestimmt nicht schlecht bezahlt! Unter Nazis wäre es wahrscheinlich sowieso keine Beleidgung. Soll nicht heißen, dass Honnylein einer ist.

zero1000zero1000am 21.09.10


Honnylein - wieso Beleidigung - das ware eine sehr wichtige Tätigkeit - teilweise sogar sehr angesehen!

Alter_SackAlter_Sackam 21.09.10


Dieser Konflikt wird doch bewusst geschürt. Nimmt man Tarifabschlüsse, gibt's immer noch Unterscheidungen in Ost und West. Wer hat daran Interesse? Wirtschaft und Politik gemeinsam.

RevolutserRevolutseram 21.09.10


Thor muss ich recht geben. Auch in Ost-Deutschland gibt es genügend Menschen die den West-Deutschen als Geldgeilen Kapitalisten, den der Osten egal ist hinstellen.
Aber man kann nicht immer dieses Verhalten, egal von wem, rechtfertigen. Denn Eines ist definitiv klar, der Ost-West-Konflikt ist eine Barriere, die durchbrochen werden muss.
Ich kann nur sagen: Der Westdeutsche leidet genau wie der Ostdeutsche unter dieser Schein-Demokratie der Regierung, und die Wut sollte die richtige Adresse erreichen...

Alter_SackAlter_Sackam 21.09.10


In Punkto Beleidigung nimmt sich hier wohl keiner was, Honnylein. Würde an deiner Stelle mal schön die Füsse stillhalten.

HonnyleinHonnyleinam 21.09.10


Na die erste Beleidigung kannst du schon mal notieren:
Zero: Obergauleiter

HonnyleinHonnyleinam 21.09.10


Hallo SR Man sollte aber nicht übertreiben. Ich hab da ne feste Freundschaft mit einem Ossi und seiner Familie.
Jedesmal wenn ich ihn besuche erst mal nenn ich seinen Namen heisst es, Na du alter Ossi. Entgegnung: Hallo du alter Besser Wessi. Wie sollte nun deiner Meinung nach die politisch korrekte Begrüssungsformel heissen?

SilberrueckenSilberrueckenam 21.09.10


Wisst Ihr was Klasse wäre, wenn wir zumindest in unserem Forum diese diskrimnierenden Bezeichnungen abschalten könnten. Es soll jeder SEINE Meinung haben, wäre ja sonst auch langweilig, wenn alle gleichgeschaltet sind, aber trotzdem sollten wir den anderen respektieren. Möglicherweise würde dann auch das Diskussionsniveau besser und es würde wieder mehr Spaß machen. Ich werde jedenfalls bei kommenden Blogs solche Formulierungen wie Ossis oder Wessis für mich auflisten und die betreffenden Akteure nach einer gewissen Zeit mal mit Nick und Anzahl der Beleidigungen in einem Blog unterbringen.

SilberrueckenSilberrueckenam 21.09.10


Stimmt, Thor, es kommt doch immer darauf an, wie sich der Altbundesbürger selbst darstellt. Das Hauptproblem sehe ich darin, dass besonders die älteren Menschen, die auf eine vieljährige Lebens-und Arbeitslinie verweisen können, nicht mehr über diesen Schatten springen können und auch nicht wollen, besonders, wenn immer wieder ein Stachel löckt. Siehst doch, dass es selbst in diesem kleinen Haufen von Usern nicht möglich ist immer sachlich zu argumentieren, weil der Deutsche in seiner Gesamtheit nicht kompromissfähig ist.

Dino_MartinoDino_Martinoam 21.09.10


Bei der Telekom waren's nach 1990 die überzähligen Beamten, die hier rüberkamen. Für die hatte man im Westen nix mehr zu tun, also ab in den Osten. Etliche sind wieder zurück und ein großer Teil ist geblieben und sitzt hier auf Posten, die sie vor der Wende in den ABL nie erreicht hätten. Ossis wurden dafür abgesägt, oft unter Einsatz der Stasikeule. Beim damaligen FA Potsdam wurden auf diese Art sämtliche Dienststellenleiter der Baubezirke, gab 6 Stück davon, durch "Westimporte" ersetzt. Hab' sowas life in Perleberg erlebt. Erst wurde von den lieben Kollegen aus Bielefeldt, Detmold, Paderborn, Höxter usw. langsam am Stuhl des Ossichefs gesägt. Mal hier eine Bemerkung bei FA-Leiter, mal dort ein kluger Einwurf beim Abt.Ltr.Netze und ganz plötzlich, aus heiterem Himmel kam die Stasi ins Spiel, als die unterschwellige Sägerei keinen Erfolg hatte. Und dann durfte der gute Mann gehen, trotz der Proteste der Mitarbeiter.

RenePrueferRenePrueferam 21.09.10


Und genau diesen Schrott, Richter 6.Klasse, "Manager" ohne Durchblick und Faultierbeamte ohne Funktion treiben sich immer noch im Osten rum und wollen hier allen beibringen, was sie im Westen nie geschafft haben.

Alter_SackAlter_Sackam 21.09.10


Klasse, Thor! Die waren dir bestimmt überaus dankbar, dass DU ihnen beigebracht hast, wie man arbeitet. Das mit dem Schrott kann ich dir aber zurückgeben. Nur, dass euer Schrott bei uns Aufbauhelfer hieß.

Alter_SackAlter_Sackam 21.09.10


Die haben ja auch 'n Landrätin von den Linken.

derThorderThoram 20.09.10


Du, Silberrücken, Du sprichst es gut an: "Ich habe mein Job gemacht und den scheinbar gut". Solche Übersiedler wie Du haben auch keine oder kaum Probleme. Nur gibt es davon nicht viele. Die meisten "Ossis" hier im Westen sind nun mal die, denen man wirklich erstmal zeigen musste das der Lebensstandard erarbeitet werden muss und hier nicht Milch und Honig in den Bächen fließt. Dadurch das wir hier viel "Schrott" aufgenommen haben hat sich natürlich das Negativ-Bild eingebrannt. Ich denke mal, die Fleißigen sind zu Hause geblieben und haben versucht den Osten aufzubauen.


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