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Alkohol-Verbot?: Nach dem Tabak kommt der Alkohol.

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Alkohol-Verbot?: Nach dem Tabak kommt der Alkohol.

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Eingestellt vonam 26.09.10in Politik via theeuropean.de

Kommissare und Beamte der Europäischen Union machen sich daran, eine neue Prohibition vorzubereiten, ein totales Alkoholverbot. Unmöglich, sagen Sie? Unmöglich ist gar nichts mehr. Reden wir in 20 Jahren weiter. Bei keinem Glas Wein.

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3 Kommentare

Kommentare zu Alkohol-Verbot?: Nach dem Tabak kommt der Alkohol.

 

nansynansyam 29.09.10


@ Kontrabass: Soeben sehe ich, dass die auf Ihr Pseudonym verlinkte Website LINK mich direkt mit der "Alkohollobby" in Zusammenhang bringt! Zitat: "..Mit solchen Panik-Meldungen versucht die Alkohollobby, (die Autorin "nansy" ist dafür bekannt) das Publikum aufzuschrecken.." Ich verbitte mir diese Frechheit! Man kann ja vieles machen, mich zitieren, mich kritisieren u.s.w. Aber jemanden ohne Beweise quasi als Sprecher der Alkoholindustrie zu diffamieren, ist armseelig und nicht akzeptabel. Es zeigt nur das Niveau Ihrer Seite und mit welchen armseeligen Mitteln Sie versuchen, Leute mit einer anderen Meinung ins Abseits zu stellen. Offenbar sind Sie inzwischen so verbissen in Ihrem Kampf gegen den Alkohol, dass Sie sich zu einer fairen Auseinandersetzung nicht mehr in der Lage sehen. Pfui Deibel.

nansynansyam 27.09.10


Mit solchen Postings versuchen die Puritaner und Prohibitionisten das Publikum zu beruhigen, bevor diese merken wohin der Hase läuft!

Präventionsversuche? In den Papieren der WHO wird die Preispolitik als wirksamste Waffe gegen Alkoholmißbrauch gesehen und empfohlen, die Steuern so zu gestalten, daß die Preise eine abschreckende Wirkung haben.
Die Verfügbarkeit von Alkohol soll eingeschränkt werden. Als geeignete Maßnahmen werden restriktive Verkaufzeiten verlangt (wie zum Beispiel das Nachtverkaufsverbot wie in Baden-Württemberg), Beschränkung der Verkaufsstellen: kein Verkauf im Einzelhandel, Abgabe nur über staatliche Monopole oder staatlich kontrollierte Läden, kein Verkauf übers Internet.
Werbe-Beschränkungen gehen von freiwilligen Selbstbeschränkungen der Branche bis hin zu kompletten Verboten durch die Regierungen.

Und das soll kein Schritt in die Prohibition sein?

Ich zitiere mal aus dem Newsletter Oktober 2009 der Anti-Alkohol-Seite des Posters "Kontrabass":
"In den Basispapieren (..der WHO) taucht neu der Begriff des Passiv-Trinkens auf. Nachdem dass Passivrauchen die Tendenzwende beim Rauchen gebracht hat, sollte es möglich sein, mit dem Passiv-Trinken einen ähnlichen Umschwung in der öffentlichen Meinung zu erzielen."
Die Einführung des Nonsensebegriffs "Passiv-Trinken" zeigt wohl deutlich, in welche Richtung das Ganze gehen soll. Die Erfolge der Anti-Tabak-Liga mit der Angstmacherei vor Passivrauch sollen hier wohl eins zu eins übernommen werden, um den Leuten mit dem Nonsensebegriff Passivtrinken zukünftige Alkoholverbote schmackhaft zu machen.

Sie könnten allerdings in einem Recht haben, die Mehrheit im Volk wird durch solche Postings falsch informiert. Und in dieser flaschen Informationspolitik ist ja auch die WHO führend, siehe Schweinegrippe, Übergewicht, Alkohol und Tabak.
Dagegen kann man aber etwas unternehmen, oder?

KontrabassKontrabassam 27.09.10


Mit solchen Panik-Meldungen versucht die Alkohollobby, das Publikum aufzuschrecken, damit es voll emotional statt vernünftig auf eventuelle Präventionsversuche der Regierungen reagiert.
Weder gibt es bei Tabak Prohibition, noch wird der Alkohol jemals verboten. Es liegt aber in der Verantwortung der EU-Kommission, für das Wohl der Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sorgen. Und da spielen die Zivilisationskrankheiten, die mit dem Konsum von Suchtmitteln in Zusammenhang stehen, eine wesentliche Rolle. Sowohl die WHO als auch die EU haben nun nach langen Untersuchungsperioden und Diskussionen erst beim Tabak und die WHO im Mai auch beim Alkohol Massnahmen vorgeschlagen, die den Konsum und damit die Schäden reduzieren. Nur sind die Regierungen der Mitgliedsländer frei, diese zu übernehmen. Und da liegt das Problem. Regierungen, die stark mit der Alkoholindustrie verbunden sind, wie die deutsche, bremsen, wo sie nur können. Sie wissen sich von der Mehrheit im Volk unterstützt, weil dieses falsch informiert und deshalb nicht in der Lage ist, die Regierung zum Handeln zu drängen. Die WHO nennt dies ein Volk von Passivtrinkern. Sie bezahlen ein Leben lang ungefragt die horrenden alkoholbedingten Sozialkosten und tragen die verminderte Lebensqualität. Den Gewinn hat die Alkoholindstrie.


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