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Der ewige Verlierer – von der Armut gezeichnet

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Der ewige Verlierer – von der Armut gezeichnet
 
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    Immer wieder ist die Rede davon, dass man wieder aufstehen kann aus der Armut, wenn man ehrgeizig genug ist und bereit ist zu arbeiten. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus - selbstständige Arbeit und neue Ideen sind nicht mehr gefragt.

    Kaum jemand redet von den Menschen die ein jeden Tag hart arbeiten, der Armut aber trotzdem nicht entkommen - ein Thema über das man schweigt, welches aber allgegenwärtig ist.

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    7 Kommentare

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    Kommentare zu Der ewige Verlierer – von der Armut gezeichnet

     

    SilberrueckenSilberrueckenam 25.10.10


    Hi bürgerstimme, im Prinzip gebe ich Dir ja Recht und dazu sogar noch ein Pünktchen. Das Problem ist doch, dass die Gesellschaft garnicht in der Lage ist, Selbständige oder Kleinunternehmer leben zu lassen. Sonst würden sie doch sofort im Affenzahn ein neues Gesetz zu Wege bringen, dass alle, die ihre Rechnungen nicht binnen 30 Werktagen bezahlen, mit dem Gerichtsvollzieher rechnen müssen. Die gültigen Gestze gestatten doch ein Abzocken und Verarschen nach Strich und Faden. Und wenn Du einem Schuldner eine Kugel zwischen seine Augenbrauen setzt, wirst Du wegen Selbstjustitz mit allen Folgen eingebuchtet. Und die Wittwe des anderen singt dann ein Lied nach der Melodie...einen größeren Ochsen konnte ich nicht finden. Wir wussten es früher nur theoretisch und jetzt auch in Praxi, das ist halt Marktwirtschaft. Sie wurde durch "demokratische Wahlen" von einem großen Teil des deutschen Volkes gewählt, also wird es schon richtig sein. Der Antihumanismus, der sich dahinter verstecken kann, wird mit Sprechblasen umgarnt. Abgesehen davon, dass ich auch Menschen aus diesem Bereich kenne, die denken, als Selbständiger fliegen dir die gebratenen Tauben bei eigener Rückenlage in den Rachen. Oder sie haben uneffektive Geschäftsmodelle. Kenne ich auch welche.

    buergerstimmebuergerstimmeam 24.10.10


    @Silberruecken In unzähligen anderen Artikeln bei uns haben wir bereits aufgezeigt, wie es anders geht. So auch im Artikel "Unabhängigkeit durch Gemeinschaft". Einfach etwas im Archiv blättern. Bei diesem Artikel ging es darum, dass Leid dieser Menschen deutlich zu machen.

    MrMalwasMrMalwasam 24.10.10


    Tja Ihr Guten, die hier für den Aufschwung und einen Appel und ein Ei malochen, das sind eben keine Abkömmlinge von Staatsekretären, Dauer-Abgeordneten, Managern, Fernseh-Moderatoren und Feng-Shui-Muttis, die ihre Kinder bis zum Abitur stillen. Das sind die Arschlöcher der Nation. Auch wenn hier Einige wieder aufschreien. Was ist denn der Unterschied zwischen einem Leiharbeiter-Betrieb und einer Affenherde? Bei der Affenherde sind die Arschlöcher außen... Es gibt zwar Massenproteste gegen den Abriss eines Bahnhofs, gegen die Laufzeit eines AKW, gegen das Abholzen von Bäumen für eine Einflugschneise oder eine Stromtrasse, gegen die Armut gibt es diese Proteste nicht. Warum auch? Man kann doch den Betroffenen noch immer erfolgreich einreden: Woanders ging´s Euch schlechter. Da müsst ihr euer Fressen von der Müllkippe klauben und schnell fressen, damit Ihr´s noch warm runter bekommt. Oder Euer Trinkwasser aus Tümpeln saufen. Ihr könnt noch immer am Flachbildfernseher "Das Herbstfest der Volksmusik" mit Carmen Nebel sehen und dabei Rotwein aus dem Tetrapack saufen. Und Eure Selbstgedrehten qualmen. Die mit dem geschredderten Zeug aus dem Kleidercontainer drinnen. Und den plastinierten Käse und die aus Schlachtabfällen (natürlich von biologischen Rindern stammend) zusammengeklebten Jagdwürste oder Schinkenhappen fressen. Ein Mexikaner muss mit einem Euro/Tag überleben. Ihr bekommt, wenn´s nicht reicht, sogar noch Geld für Eure Bude. Hier, in der "Demokratie", musste noch kein Leiharbeiter oder Arbeitsloser verhungern. Demnächst kommt von der Regierung das Schauspiel:"Neuberechnung der Überlebensration in drei Akten mit anschließendem Feuerwerk". Also Jungs, Schnauze und weitermachen!

    karlweberkarlweberam 24.10.10


    Gut, dass "wir" auch einmal darüber geredet haben.

    SilberrueckenSilberrueckenam 24.10.10


    Ich hab den Artikel gelesen, mit meiner beruflichen Entwicklung der letzten 15 Jahre verglichen und weiß jetzt nicht, soll ich in Tränen ausbrechen oder Barrikaden bauen. Eine sehr rührige Geschichte, leider ohne konkrete Ausrichtung, wie mache ich es anders oder besser. Schade.

    zero1000zero1000am 24.10.10


    Eine nette Beschreibung der Gesellschaft - Urgesellschaft bis heute - und nun?

    PhantaduPhantaduam 24.10.10


    Schön, dass das auch mal angesprochen wird.


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