Linke Wähler befürworten das Grundeinkommen - Die Debatte fehlt
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Neben der Piratenpartei und den Grünen diskutiert besonders die Linke über die Schaffung eines BGEs. So sprechen 87 % der Wähhlerinen der Linken für die Einführung eines bedinungslosen Grundeinkommens aus. Dies ist der höchste Wert von allen im Bundestag vertretenen Parteien.
Bei einer Umfrage zu folgender Frage: „Ist es ausreichend, eine bedarfsorientierte soziale Grundsicherung für Menschen in sozialer Not zu fordern, oder ist ein bedingungsloses individuelles Grundeinkommen als Rechtsanspruch für alle Bürgerinnen und Bürger zu verlangen?“Auf blogspot.com weiterlesen
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Das BGE ist gekennzeichnet dadurch, dass der staatlichen Leistung KEINE Gegenleistung gegenüber steht. Es ist außerdem von der wirtschaftlichen Lage des Einzelnen unabhängig. Gleich welches Modell man wählt, Ulmer Modell, Althaus Modell oder das der Grünen 2007, das BGE ist in dieser Form eine gigantische Umverteilung, die vielleicht sogar finanzierbar ist. Es ist jedoch ein infantiler Horrortripp in einen Staat, in dem jeder faul, fett, satt ist und genügend Geld hat, diesen Zustand zu bewahren. MrMalwas hat die Utopisten angeführt - es stimmt - „Der Staat schuldet allen seinen Einwohnern einen sicheren Lebensunterhalt, Nahrung, geeignete Kleidung und einen Lebensstil, der ihre Gesundheit nicht beeinträchtigt.“ (Montesquieu) Man kann auch noch Stuart Mill nehmen - "Prinzipien der politischen Ökonomie" - Fourierismus in moderner Form. Rückkehr in ein vulgär-sozialistisches System. Sollte dies ernsthaft in Erwägung gezogen werden, dann wird Sarrazin ein neues Buch schreiben dürfen - allerdings wird man ihn dann aufhängen, weil die Genannten seine Meinung nicht mehr teilen: Die Zahl bildungsentwöhnter Schamrotzer wird - staatlich legitimiert - explodieren, denn warum arbeiten, wenn ich Geld bekomme für Sesselpupsen, Deutschland das Volk der Dübels, die Zuwanderung Ausmaße annehmen, dass selbst der größte Ausländerfreund Genickstarrre bekommt. Da ist HatzIV eine harmlose Variante staatlicher Dummheit. Dann lieber eine Dikussion über Bürgergeld, wie es u.a. die FDP angedacht hat. Was bitte ist eine bedingungslose Grundarbeitszeit?
Ich bin absolut für ein bedingungsloses Grundeinkommen, wenn im Gegenzug eine bedingungslose Grundarbeitszeit von min. 150 Std. steht. Bedingungslos auch bezgl. der Art der Arbeit, soweit sie mit dem GG zu vereinbaren ist.
Natürlich dikutiern auch wieder die Grünen mit. Die Partei der Beliebigkeit. Wo sich der engagierte Pazifist ebenso wohl fühlt, wie der Befürworter von Auslandseinsätzen des Stabsmusikkorps der Bundeswehr. Wo die nichtrauchende militante Grüne neben dem grünen militanten Nichtraucher Politik macht. Und wo jedermann inzwischen mítbekommen hat oder haben sollte, dass es den Grünen mit der Kritik an der Agenda 2010 und HartzIV ebenso ernst ist, wie mit deren Verteidigung. Irgendwann beschließen die, dass Muslime keinen Atomstrom mehr nutzen dürfen...
Tja, Herr Weber, das wär'so dein Ding, oder?!
Das könnte manchen so passen... Und die anderen für sich arbeiten lassen.
Ein Linkswähler fragt die übrigen Wähler der Linken, wer und wovon soll dieses Grundeinkommen, gleich wie es im Detail genannt wird, bezahlt werden. Wer schätzt die Notlage ein und wer kontrolliert einen wohligen Leistungsmissbrauch. Ich halte alle Diskussionen darüber für sinnlos. Genau so, wie die ehemalige Wahlthese der Links-Partei...Reichtum für alle. Ihr solltet doch aus der Zeit des sozialistischen Wettbewerbes und dem Versagen der französichen und englichen Utopisten des 19. Jahrhunderts gelernt haben.