Gemeinsame Pressemitteilung des Abwasserverbandes Holtemme und des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Oberharz Am 01.Januar 2011 ist es soweit: Aus dem Abwasserverband Holtemme und dem Wasser- und Abwasserzweckverband Oberharz wird der Wasser- und Abwasserverband Holtemme-Bode. Am 4. November 2010 haben die Vertreter beider Verbände im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihre Unterschriften unter den Fusionsvertrag gesetzt und damit die Eingliederung des einen Verbandes auf den anderen Verband besiegelt. Damit gehen beide Verbände gemeinsam den abschließenden Schritt, der bereits Anfang 2006 mit dem Abschluss einer Zweckvereinbarung zur Zusammenarbeit und der Übernahme des Personals in den Abwasserverband Holtemme begonnen hat. Die Fusion ist damit die konsequente Fortsetzung des begonnenen Weges. Die Namensgebung des Wasser- und Abwasserverbandes stellt mit der Bezeichnung Holtemme-Bode den räumlichen Bezug zu den bisherigen Verbandsgebieten her und umgrenzt das jetzige Ver- bzw. Entsorgungsgebiet von über 600 km². Das neue, dynamische Unternehmenslogo verbindet mit der Brockenkuppe und der Forelle in der Bildmitte die bisherigen und bekannten Signets zu einer Einheit mit hohem Wiedererkennungswert für den Kunden im Sinne eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Stabilität und Dynamik. Es steht damit gleichermaßen für das Bewährte im Verband, wie die Gebührenstabilität und die Entsorgungsqualität sowie andererseits auch für die Dynamik, sich tagtäglich den Anforderungen an die Optimierung der Leistungen im Dienste der Kunden zu stellen. Neben der Fusion tritt noch eine wesentliche Änderung in Kraft. Der Verband vereint die bislang getrennten Gruppen Anschlusswesen aus dem technischen Bereich mit der Verbrauchsabrechnung/Beiträgen aus dem kaufmännischen Bereich zu dem Fachbereich Kundenbetreuung. In diesem Fachbereich sind 3 Teams umfassend zuständig für das Verbandsgebiet. Team 1 betreut vorwiegend die Gewerbe- und Industriekunden sowie Sonderfälle, Team 2 den Bereich Wernigerode und Umland sowie Team 3 die Stadt Oberharz einschließlich des Brockengebietes. Die Kundenbetreuung bündelt die Anfragen der Kunden und sorgt dafür, dass der Kunde nur einen Ansprechpartner im Verband aufsuchen braucht, um die ihn betreffenden Auskünfte und Beratungsleistungen zu erhalten. Die Bilanzsumme des neuen Verbandes mit seinen knapp 66 Mitarbeitern liegt bei über 190 Mio Euro und der Jahresumsatz bei 16,7 Mio Euro. Ob und wie die Angleichung der Gebühren im Schmutzwasser erfolgen wird, bleibt zunächst offen und ist abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Verbandes und den Rahmenbedingungen im Verbandsgebiet. Für die Vereinheitlichung der Satzungen hat sich der Verband einen Zeitraum von 2 Kalenderjahren als Ziel gesteckt. Wir arbeiten daran. Ab 01.01.2011: Länge des Schmutzwassernetzes etwa 412 km, Niederschlagswassernetz-Länge 133 km, 32 Pumpwerke und Hebestellen, 19 Regenrückhaltebecken, 19 Regenrückhaltekanäle, 2 Kläranlagen, Trinkwasserverteilungsnetz: 96 km innerörtlich, 56 km außerörtlich, 13 Druckerhöhungsanlagen, 10 Hochbehälter, 1 Wasserwerk, 6 Stollen Bildunterschrift: Der Vorsitzende der Verbandsversammlung des Wasser- und Abwasserverbandes Oberharz Andreas Flügel, Wernigerodes Oberbürgermeister und Vorsitzender des Abwasserverbandes Holtemme, Geschäftsführer des AVH Nikolai Witte und Dr. Milch vom Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt bei der Unterzeichnung des Fusionsvertrages
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