Türkei kriecht im Schneckentempo Richtung EU-Beitritt
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Fünf Jahre nach Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei fällt das Zeugnis ernüchternd aus. Die EU-Kommission attestierte dem Land gravierende Defizite bei Grundrechten wie der Meinungsfreiheit und den Frauenrechten.
EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle sagte bei der Vorstellung des jährlichen Fortschrittsberichts zur Türkei: "Niemand kann mit dem Tempo der Verhandlungen zufrieden sein." Wegen des ungelösten Streits mit dem EU-Mitglied Zypern liegen acht von insgesamt 35 Beitrittskapiteln auf Eis.Auf t-online.de weiterlesen
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Kommentare zu Türkei kriecht im Schneckentempo Richtung EU-Beitritt
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Vielleicht sollten die Türken einfach mal 'ne Umfrage in den Mitgliedsstaaten unter der dortigen Bevölkerung machen. Dann dürfte sich das Problem EU-Beitritt für sie wohl von ganz alleine erledigen.
Die Türkei steht deutlich besser da, als so manches EU-Land. Die entwickeln sich ziemlich gut. Das ist aber schon lange bekannt. Zudem sind sie strategisch einfach wichtig. Insofern sollten wir hier nicht so üble Töne spucken... Allerdings fragt man sich schon, warum die in die EU wollen. Die EU ist ein Haufen irrer, die Naturheilpflanzen verbieten will, und immer nur Lobbyscheiß treibt. Die EU, so wie sie ist, braucht kein Mensch...
zero, genau das ist der Punkt. "Unsere" Politiker tun so, als wenn die Türkei eine Last für Europa sein würde, dass ist lächerlich. als ich im Februar in der Türkei war, sagte mir ein türkischer Unternehmer. Wir können die EU nicht wirklich wollen, da unsere Lebenshaltungskosten explodieren würden und wir auch ohne EU ein gutes Wachstum haben. Ich denke die Türkei hat das Wachstum gerade weil sie nicht in der EU verflochten ist und ich hoffe, dass das so bleibt. Dies aber nicht, weil ich gegen die Türken bin, sondern weil ich die Türken und die Türkei wirklich mag.
RenePruefer - erinnerst Du Dich, als ich mal geschrieben habe, dass die Türkei vor der Frage steht, was sie eigentlich in der EU soll und dass wir eines Tages vielleicht froh sein werden, wenn die Türkei Mitglied ist. Dies aus wirtschaftlichen Überlegungen, nicht wegen der betuchten Köpfe. Muselschwein und dreckiger Eselstreiber waren mit die sachlichsten Antworten, verbunden mit dem innigen Wunsch doch endlich nach Anatolien zu gehen. Dass Anatolien sich heute zu einem Entwicklungsstandort mausert, der schon "Anatolischer Tiger" genannt wird, gibt zu denken! Und Interessante ist, dass dies nicht nur dem Export zu verdanken ist, sondern auch dem Binnenmarkt. Passen wir auf, dass die EU nicht zum Wirtschaftsappendix der Türkei und des an ihr hängenden Apparates wie Naher Osten, Afrika und Russalnd werden.
Karlweber, da kann ich dir nur zustimmen. Die Türkei soll bloß nicht beitreten. Die hatten selbst in der Krise Wachstum. Vielleicht fahren ja bald die Europäer in die Türkei zum arbeiten.
In der Türkei fragt man sich angesichts eines wirtschaftlichen Aufschwungs, gegenüber dem sich der EU-Durchschnitt verstecken kann, durchaus, ob man das Gebilde EU mit seiner Vielzahl fußkranker Staaten überhaupt braucht.
Ein Beitritt der Türkei muss von beiden Seiten gewollt sein. Es steht aber anscheinend keiner 100 % dahinter.