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Die Grünen entwickeln sich zur Enteignungspartei

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Die Grünen entwickeln sich zur Enteignungspartei
 
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    Der linke Grünen-Flügel triumphiert. Die Vorstellungen zur Bürgerversicherung sind ein Anschlag auf die Mitte der Gesellschaft.

    Die Grünen reden viel von Verantwortung. Doch gewährleisten soll dies der öffentliche Sektor mit seiner Infrastruktur, seiner Umverteilung. So verwandeln die Grünen in ihrer Staatsfixierung das Verheißungsvolle, das ihrem Grundanliegen anhaftet, in eine Bedrohung des privaten Lebens.

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    8 Kommentare

    Kommentare zu Die Grünen entwickeln sich zur Enteignungspartei

     

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 22.11.10


    Das muss dich doch nicht mehr interessieren,So_ist-es,leb du in deinem Hottentottenland,und werd glücklich

    PhantaduPhantaduam 22.11.10


    Alli, dass du dagegen sprichst, aber auch!

    PhantaduPhantaduam 22.11.10


    Die FDP will die Kopfpauschale.

    PhantaduPhantaduam 22.11.10


    nansy, es sei dir verziehen... grins.

    PhantaduPhantaduam 22.11.10


    Ach zero, das findest du aber in allen Parteien. Ich konnte den Parteitag leider nicht mitverfolgen, aber ich hab viel mit den Grünen zu tun, auch mit der SPD... und ganz ehrlich? Die Grünen sind mir da allemal noch lieber... und zwar in vielen Themenbereichen, die so gar nicht in der Öffentlichkeit besprochen werden. Die haben ein ausgeprägtes soziales Bewusstsein, sind im Herzen noch immer eine Friedenspartei, und sind sich im Kern treu geblieben. Wenn sie nun auch koalitionsfähig erwiesen haben, sollte man ihnen das nicht unbedingt vorwerfen. Und nachdem jetzt klar ist, dass sie nicht mit den Schwarzen zusammengehen werden, sind sie auch für mich wieder wählbar... Sie leugnen nicht die Probleme des Landes und sie trauen sich auch nötige Zumutungen auszusprechen. Das haben sie getan. Sie wissen, dass sie so auch wieder einige Vielleicht-Wähler vergraulen werden. Doch, das wissen sie ganz genau! Dadurch aber werden sie glaubhaft. Und eines sollte man auch nicht vergessen: Sie werden so oder so koalieren müssen. Insofern zeigen sie grüne Flagge, aber müssen und werden sich auch den Realitäten stellen. Dumm sind sie nicht!

    nansynansyam 22.11.10


    Phantadu, alles ganz gut und schön, aber ich muß nicht von FDP oder CDU geheilt werden. Trotzdem machen die Grünen immer noch einen elitären, abgehobenen Eindruck. Meine Erfahrungen mit den Grünen erstrecken sich auch auf meine Zeit in einer Bürgerinitiative gegen Fluglärm und reichen von: Antwort auf meine Schreiben: "Wir haben im Moment wichtigere Dinge zu tun" (Anfänge der Grünen in NRW), über die Fortbewegung der Grünen im Stadtrat (natürlich Lehrer) mit PKW´s ohne Katalysator bei gleichzeitiger Predigt zum Fahrradfahren, bis zur einer Veranstaltung über Verkehrskonzepte, in der alle Formen der maschinellen Fortbewegung (Luft, Wasser, Schiene, Straße) nicht förderungwürdig waren. Und ich könnte noch ein paar "Dönkes" dazu beitragen. Letztendlich sind mir aber die Versuche der Zwangsbeglückung der Grünen (Verkehr, Rauchen, Essen, Gendermainstreaming u.s.w.) zutiefst zuwider. Und außerdem macht es mir auch Spaß, einbisschen am Image zu kratzen, sorry.

    zero1000zero1000am 22.11.10


    Phantadu - ich halte den Artikel auch für sehr einseitig. Andererseits war dieser Parteitag alles andere als zukunftsweisend. Ich fand ihn sehr enttäuschend. Vielleicht habe ich auch zuviel erwartet. Wobei das neuste Interview mit Roth auch nicht gerade sehr erbauend ist und den Verdacht bestärkt, dass die gesamte Partei nicht weiß, wie es lang gehen soll. Einzelne vielleicht - aber in der Gesamtheit ist das alles ziemlich konfus. Mit Fischer wäre das nicht so geschehen.

    PhantaduPhantaduam 22.11.10


    nansy, dass die Grünen keine neoliberal-kapitalistische Partei sind, sollte eigentlich jedem klar sein. Witzigerweise werden die 'Grünen auch dahingehend attackiert, dass sie die neue FDP seien, also die Partei der Besserverdiener. Ich kenne gebildete, aber vor allem Wohlhabende Leute, die schon lange grün wählen. Die wissen ganz genau, dass es zu einer gerechteren Verteilung kommen muss. Insofern: Wer auf der billigen Ebene (Staatsfixierung und all der Schwachsinn) den Grünen an den Karren will, schaukelt sich damit vielleicht seine eigenen Eier, aber einen überzeugten Grünen wird er mit solchen Argumenten nur noch mehr an sich binden. Und diese Fähnchen_im-Wind-Wähler, die bei der letzten Bundestagswahl ja ihre "Wahl-Mündigkeit" bewiesen haben, brauchen Grüne bestimmt nicht. Wer zu blöd ist, zu kapieren, dass wir Verantwortung für unser Leben übernehmen und entsprechend handeln müssen , soll halt weiter FDP und Union wählen. Die scheinen ja einen Freibrief nach dem anderen für Irrsinnspolitik zu haben... Das wird uns aber letztlich deutlich teurer kommen, als die Vorschläge der Grünen.


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