»Gorch Fock« mit Ermittlern an Bord
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Die »Gorch Fock« nimmt Kurs auf Deutschland – mit an Bord ist eine Untersuchungskommission. Die Stammbesatzung lässt unterdessen die Schinderei-Vorwürfe von Kadetten nicht unwidersprochen auf sich sitzen.
Schatz' Anwalt Hans-Joachim Heine erklärte, er prüfe die Anrufung des Bundesverwaltungsgerichts. Einer Suspendierung vom Dienst müsse »ein rechtliches Gehör des Betroffenen vorausgehen«.Auf neues-deutschland.de weiterlesen
11 KommentareKommentare zu »Gorch Fock« mit Ermittlern an Bord
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BILD machen ist gut, Herr Weber. Die hat bis jetzt nur der gute Zwerg machen lassen und danach entschieden.
Dann können sich endlich Leute kompetent äußern, die sich ein genaues Bild gemacht haben. Nicht nur die "Dauerquatscher" aus der Wohnküche.
Am besten, ich fahr' nächste Woche mit meinem Junior gleich mit. Der muss zum Nachwuchsgewinnungszentrum Ost, ist bestimmt die richtige Stelle, um auf den Admiralsputz zu hauen. "Master and Commander" hab' ich am Wochenende auch gesehen - müsste also hinhaun!
Baggy, ich werde dich sicherheitshalber schon mal so nennen, damit der Schock nicht so groß ist, wenn du den Titel auf einmal trägst. Daran muss man sich schließlich gewöhnen. Und jetzt hau deine Bewerbung raus, alle guten Voraussetzungen hast du ja. "Entweder ihr macht mich zum Admiral, oder ihr könnt mich alle mal", so in dem klaren Stil.
Au ja! Seemännische Tradition hab' ich ja. Mein Großonkel war Matrosengefreiter auf "Prinz Eugen". Bei solchen Beziehungen müsste 'n Konteradmiral schon drinne sein.
Gut, Baggy, wenn die mal die Stelle eines Konteradmirals ausschreiben, nichts wie hin und nicht abwimmeln lassen. Die Goldstreifen sehen auf Fotos immer richtig geil aus.
Ich kenn' mich auch mit den Dingern aus. War voriges Jahr in Gorbis U-Boot in Nakskov. Könnte mich also direkt zumindest für 'n Posten als wenn nicht noch mehr beim Bund bewerben.
Der junge Mann versuchte noch zu erklären, er kenne sich in U-Booten aus, er sei schon mal beim Museumsboot von Laboe gewesen und das sei nie getaucht, da soll sogar ein anderer Offizier so was wie "hirnrissiger Hammel" geknurrt haben. Das kann man doch nicht so hinnehmen, wo bleibt der Aufschrei der Bild-Zeitung?
Wenn er ernsthaft zu den U-Booten gewollt hätte, hätte er den Decksdienst auch in getauchtem Zustand mitgemacht. Sind eben keine ganzen Kerle mehr, die sich da freiwillig hinmelden.
Und von der fürchterlichen Schikane auf U-Booten spricht keiner. Da hatte sich ein junger Matrose zur U-Boot-Waffe gemeldet, dem Kommandanten aber erklärt, er leide an furchtbarer Klaustrophobie, bekomme in engen Räumen Angstzustände und darum könne er nur Decksdienst machen. Völlig barsch wurde ihm erklärt, er solle entweder ins Boot oder von Bord gehen, man tauche nämlich manchmal. In Tränen aufgelöst stand der junge Mann dann auf der Kaimauer. Das ist doch unmenschlich!
Natrürlich gibt es auch immer einige Gleichgesinnte, die aus gleichem morschen Hanf gestrickt sind und einen harten Kern um das Böse bilden. Genau dafür sind befehlsstrukturierte und geheimgehaltene Verhaltensweisen kleiner Machtgruppen geradezu prädistiniert! Das sind Horte von Menschenverachtung und totaler Schinderkolonnen. Solcher Art Rudel heulen lauthals auf, wenn sie denn aufgedeckt werden, weil sie selbst den Tod von Menschen bei ihrem Treiben in Kauf genommen haben, quasi als "Selbstverständlichkeit". Wie sagte doch so ein schinderischer Ganove eiskalt: Wo gehobelt wird, fallen Späne! Und wem das nicht paßt, der hat bei solchen Rotten nichts zu suchen. Genau das ist die Denkungsart dieser niederen Couleur. Demgegenüber muß natürlich ein gebildeter, absolut integerer und aufrechter und konsequenter Verteidigungsminister völlig und zu Recht konträr stehen! Solche Männer werden ebenso selbstverständlich von Schaaren der Erstgenannten verabscheut, denn es liegen Welten, wenn nicht Universen zwischen diesen und jenen. Von Letztgenannten gibt es hingegen viel zu wenige in Deutschland, sonst würde es in unserem armen geschundenen Lande besser aussehen! Ein mieser, scheel dreinblickender und nicht durchblickender Schausspieler bei der gestrigen Anne Will sieht das natürlich ganz anders. Anders, als mit eben seinen Prädikaten ist dies wohl nicht erklärbar.