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02.02.2011: Dialektik der Vernunft (Tageszeitung junge Welt)

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02.02.2011: Dialektik der Vernunft (Tageszeitung junge Welt)
 
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    Moralität und Historizität: Anmerkungen zur aktuellen Kommunismus-Diskussion.

    Debatte. Moralität und Historizität, eine Begriffsverwirrung. Anmerkungen zur aktuellen Kommunismus-Diskussion Von Hans Heinz Holz

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    19 Kommentare

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    Kommentare zu 02.02.2011: Dialektik der Vernunft (Tageszeitung junge Welt)

     

    Alter_SackAlter_Sackam 03.02.11


    Du verwirrst mich, nachteule.

    nachteule1190nachteule1190am 03.02.11


    Ja Alter_Sack, der MrMalwas ist irgendwie, Einer der Meine Denke sehr nahe kommt. Dein zählen von Tote zeigt das du mehr als deine Kurzen Kommentare in der Birne hast. Die Krankhafte suche die Kommunisten haben die meisten Leichen. Wo rum geht es dir wirklich? ich frage wie viele sind im Kommunismus verhungert oder mussten auf die Straße leben? Auch warum hast du nicht die am Schweden-Trunk gestorbene mit gezählt, da gab noch keine Kommunisten?? Die Kriege haben immer Tot und Leid gebracht, nur um Macht aus zu üben. Es ging nie darum Menschen ein besseres solidarisches Leben wenn auch nur Theoretisch zu signalisieren. Nein es ging nur um die Machterweiterung. mit Lanzknechte

    MrMalwasMrMalwasam 03.02.11


    As, ich schätze Dich als objektiven Menschen ein. Empfehlucn: Hole Dir mal das Buch "Es reicht-Zwanzig Jahre ausgepündert, ausgegrenzt, ausgespäht" www.buchredaktion.de...

    Alter_SackAlter_Sackam 03.02.11


    Nachteule, sie sollten eigentlich auch nicht viel sagen, sie sollten nur MrMalwas bestätigen. Mehr nicht! MrMalwas, man muss sich einmal vorstellen, was damals geschah. Man hat versucht, eine klassenlose Gesellschaft zu installieren! Wahrscheinlich das erste Mal seit den Anfängen der Menscheit! Was uns die zwischenzeit gebracht hat, wissen wir. 14.500 Krieg z.B. mit über 3,5 Milliarden Opfern! Kriege, in denen es immer nur um Macht , Besitz, Geld usw. ging! Und nun das! Und dann isoliert in einem Land! Das die sich heftiger Angriffe von außen und innen erwehren mussten, war keine Frage. Ein großer Teil der Kriege des vorigen Jahrhunderts hatte nur das eine Ziel. Die Verwirklichung dieser Idee zu verhindern. Dabei ging es nicht etwa darum, die Menschen vor dem Kommunismus zu schützen. Es ging nur um die Erhaltung des altem Systems Kapitalimus. Und die Idee Kommunismus ist dabei auf der Strecke geblieben! Und die Opfer dienen heute als willkommenes Mittel, diese Idee in Verruf zu bringen. Dabei verschweigt man geflissentlich die Opfer, die auf das Konto des eigenen Systems gingen und gehen. Ich nenne nur mal einen Fakt. Seit die USA bestehen haben sie allein immerhin Kriege mit ca. 13 Mio Opfern angezettelt, zur Durchsetzung ihrer Interessen. Die 100 Mio Opfer des kommunismus asind übrigens eine fast fiktive Zahl. Das Schwarzbuch des Kommunismus benennt ca. 95 Mio. Und dieser Wert wird wissenschaftlich sehr kritisch gesehen, weil er eine nicht belegbare Schätzung ist. In diese Zahl fliessen kurioserweise nämlich auch Opfer von während der Zeit vermeintlich kommunistischer Herrschaft stattgefundener Naturkatastrophen ein.

    MrMalwasMrMalwasam 03.02.11


    As, wenn so gemeint, dann Pardon. Was die Ereignisse in Russland vor, während und nach der Oktoberrevolution anbetrifft, so ist es auch meine Auffassung, dass diese Zeit mit den "Opfern des Stalinismus" absolut nichts zu tun hat. Wer so etwas behauptet, kennt die Geschichte Russlands nicht. Bluthunde waren auch die letzten Romanows. Man denke bitte an den 9. Januar 1905, wo der Zar ohne zu fackeln, eine von einem Popen Gapon angeführte Hungerdemonstration vor dem Winterpalais von Kosaken gnadenlos zusammenschießen ließ. Man denke an die Deportationen nach Sibirien, an die Hinrichtungen Politischer in der Peter-Pauls-Festung, an die Hungerrevolten in den Lena-Goldgruben, an die Revolten 1905 in der Flotte wegen unmenschlicher Zustände und an die Hungerdemonstrationen um 1916/17 in Petrigrad und anderen Großstädten. Während des Bürgerkrieges waren sich alle westliche Staaten nicht zu fein, mit Waffengewalt zu versuchen, die Revolution im Blut zu ersticken. Und wer den "Stillen Don" gelesen, die Filmtrilogie gesehen und in seinem Besitz hat, wird begriffen haben, dass sich beide Seiten nichts geschenkt hatten. Die Roten haben die Weißen niedergesäbelt (Befehl Podtjolkow´s) und die Weißen haben die Roten gehängt bzw. füsiliert (Podtjolkow, Buntschuk u.A.). Und in dem gewiss sehr Romanowlastigen Buch des Don-Atamans Krasnow "Vom Zarenadler zur Roten Fahne" kann man auch deutlich nachvollziehen, dass für beide Seiten nur "Auge um Auge und Zahn um Zahn" galt. Und Ihr dürft sicher sein, dass jeder gesellschaftliche Umschwung auf diesem Planeten eine Blutsprur nach sich ziehen wird. Derr Umschwung im Ostblock 1989/90 mag da eine Ausnahme gebildet haben. Wir sind aber noch nicht am Ende des Weges angekommen...

    nachteule1190nachteule1190am 03.02.11


    alter_sack. ich fand die ersten Postings 4 - 2 von dir waren wirklich nichts sagend, das bei deiner Bildung! Man muss zero nicht mögen, er zeigt das er eine breite Bildung + Wissen hat zur Unterstützung gibt man 1 Punkt oder nicht. Meine nicht Freundschaft zu Gysi, den nenne ich Gespaltene-Zunge. Was er mit seine Redekunst verbreitet ist selten-nicht zu Kritisieren, aber wie er Gesine verteidigte zeigte er wessen Geistes Kind er ist. Deine Einlassungen finde ich haben wenig aussage-kraft, des wegen G. Taschenträger? Silberruecken, MrMalwas die beiden haben fantastisch geschrieben, wären die schon da, hätte ich nichts geschrieben! Afrika zeigt aus Meiner Sicht die Schwäche des Kapitalismus, aber auch wie wir Belogen werden. Ich als Malocher werde immer wütend wenn Menschen die Fehlerfreischreiben, Komma, Punkt, mi, ma, nicht Verwechseln und so schreiben wie die ersten 4, da ist mir zero doch angenehm er hat wirklich meist Aussagen drinnen.

    kalmarkalmaram 02.02.11


    Was mich an diesen Artikel stört sind die Handlungsanweisungen, die sind nämlich völlig identisch mit denen des Pamphlets "Die Protokolle der Weisen von Zion", der Strategie der Machtergreifung Hitlers und deren Folgen und den Ratschlägen, die Macchiavelli in "Der Fürst" zum Machterhalt vorschlägt. Das philosophische Mäntelchen mit grossen Namen wie Kant und Hegel ist nur ein rhetorischer Kunstgriff, der besagt:"Wenn schon so grosse Geister darüber nachgedacht haben, dann brauchst du kleines Licht es gar nicht erst zu versuchen." Die Zusammenführung funktioniert nämlich nicht und das weiß H.H.Holz seit vielen Diskussionen, er wärmt nur immer wieder seinen alten Brei auf.

    zero1000zero1000am 02.02.11


    Das mit "Der stille Don" ist richtig. Was mir etwas seltsam aufstößt, ist die Schlussforderung nach der Dialektik der Vernunft. Dies ist nur im Kant´schen Sinne zu sehen, denn Hegel lehnt diese ab und hat dafür einen eigenen Dialektikbegriff geschaffen: spekulative Dialektik. Hiernach ist die Kant´sche Dialektik mehr oder weniger ad absurdum geführt. Mit dieser Dialektik ist es nach Hegel möglich, neue Erkentnisse zu gerwinnen, Zusammenhänge herzustellen zwischen Vergangenem, Gegenwärtigen und Zukünftigem. Diese Zusammenhänge sind weitaus wertvoller, als es die Dialektik der Vernunft zulässt, auch wenn beiden die Vernunft als Basis gemeinsam ist. Somit folgert Hegel, dass hieraus eine dialektische Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit stattfinden kann, deren Aufbau zu erkennen und daraus Rückschlüsse zu ziehen, respective Entwicklungen zu erkennen, zu stoppen oder zu forcieren, sowei auch zu ereknnen, ob etwas auseinander strebt oder nicht. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, ist dieser Artikel in der geschichtlicvhen Interpretation zwar richtig, in der Schlussfolgerung jedoch angreifbar. »Das Partikuläre ist meist zu gering gegen das Allgemeine, die Individuen werden aufgeopfert und preisgegeben.« (Hegel) Entweder hat Hegl hier Recht oder aber die ganze, von Holz beschriebene Systematik passt nicht mehr zusammen. Im Kant´schen Sinne wohl, denn für ihn (Kritik der reinen Vernunft) ist Dialektik die Logik des Scheins.

    Alter_SackAlter_Sackam 02.02.11


    Ich werd's versuchen. Wobei meine Interpretation zu nachteule eher treffend, aber nicht unintelligent zu sehen ist. Ein wahllose Aneinanderreihung von Wörtern nach seinem Muster würde ich als unintelligent bezeichnen. Der Artikel schildert aus meiner Sicht die historischen Ereignisse in der Sowjetunion ziemlich treffend. Stellt auch deutlich den Unterschied zwischen der Diktatur Stalins und der der Nazis dar. Wobei mir das Verständnis für die Notwendigkeit der Opfer des Stalinismus, ich lese es jedenfalls so, eher fragwürdig erscheint. Ich hab' vor Jahren mal den "Stillen Don" gelesen. Darin werden die Ereignisse ähnlich geschildert.

    SilberrueckenSilberrueckenam 02.02.11


    Anmerkung an MM, Du hast das Zeitfenster etwas verschoben. Das Gespräch hatte ich Anfang 80. Meine Terminisierung war mehr platonisch gemeint.

    MrMalwasMrMalwasam 02.02.11


    AS, nun bewerte den Artikel doch bitte mal, bevor Du irgendwelche unintelligenten Interpretationen zu den Mitdiskutanten einstellst. Damit der geneigte Leser auch mal weiß, in welche politische Ecke Du eigentlich gehörst. Und SR, um den "Weltfrieden" ging es 1989/90 nun wirklich nicht. In diesen Jahren ging es darum, die DDR abzuwickeln und alles, was sich in den 40 Jahren an Positiven entwickelt hatte, ein für allemal auszulöschen. Darum geht es übrigens noch heute. Die derzeitige Politische Klasse hat vor den Erinnerungen an die DDR mehr Schiss als vor einer terroristischen Bedrohung. Es ist nämlich alles das eingetroffen, wovor uns kluge Leute mal gewarnt hatten. Massenarbeitslosigkeit, Krise, Inflation, ein sagenhafter Schuldenberg (ein paar Milliarden mehr als die DDR), Wirtschaftskriminalität ohne Ende, skrupellose Bereicherung Einzelner zu Lasten der Masse, Zwei-Klassen-Gesllschaft auf dem Bildungssektor und demnächst auch im sozialen Bereich usw. usw. So falsch liegt der Mann mit seinem Artikel gar nicht...

    ErikderRoteErikderRoteam 02.02.11


    Nachteule1190 ???

    Alter_SackAlter_Sackam 02.02.11


    Neuteule ist gut! Nachteule natürlich! Das scheint ansteckend, dieses wirre Zeugs.

    Alter_SackAlter_Sackam 02.02.11


    Neuteule, zuerst möchte ich dich um eine Übersetzung deines etwas wirr wirkenden Kommentares bitten. Vielleicht lässt sich danach ein Sinn erkennen. Zum zweiten enthält keiner meiner beiden Kommentare eine Wertung des Inhaltes dieses Beitrages, den du in deiner unermeßlichen, nur von niemamdem erkannten Weisheit in meine Worte offensichtlich hineindeutelst. Ich hoffe, die Entwirrung deiner Worte, so denn möglich, schafft Klarheit. Andernfalls würde ich wahrscheinlich zero zitieren müssen.

    SilberrueckenSilberrueckenam 02.02.11


    Ich habe den Artikel gelesen, mir drückte es bald das Herzblut ab. Gott was habe ich in der Vergangenheit alles versäumt. Die philosophischen Abhandlungen des Professors sind die reine Sahne. Nur, warum hat er seine Ansichten und Artikel nicht für die Referate der Parteitage der SED geschrieben. Ich habe bei keiner Auswertung derartiges gelesen und ich musste viel lesen. Es ist immer schön, wenn ich als Nebenanstehender über Philosophische Erscheinungen publiziere, aber die Realität der Menschen außer acht lasse. Mit seiner Ansicht, lasst doch ein paar Köpfe rollen, ihr müsst das Ganze und Große sehen, kann ich mich nicht anfreunden. Das klingt nach dem Wahlspruch....und willst Du nicht Genosse sein, dann schlag ich Dir den Schädel ein. Natürlich alles im Sinne "der Großen Sache". Leute seit mir nicht böse, aber hier wird der Einzelne in die Ecke gestellt oder gar zertreten. Ich habe mal von einem Mtarbeiter des MfS die Formulierung auf eine kritische Frage gesagt bekommen, das musst du verstehen, heute geht es um den Weltfrieden. Ok, aber um den ging es doch im November 89 oder März 1990 doch auch. Deshalb finde ich es gut, wenn Gysi und Genossen zum Gedenken an Karl und Rosa demonstrieren, aber gleichzeitig spinnerden Ideen eine Absage erteilen. So nun kann jeder seine Meinung haben, ich habe meine dargestellt, und die ändere ich auch nicht.

    ErikderRoteErikderRoteam 02.02.11


    Ist das nicht etwas übertrieben, was du in diesen Artikel hineininterpretierst, wernervoege?

    Alter_SackAlter_Sackam 02.02.11


    Genau das meinte ich, MrMalwas. Beschränke dich bitte auf Comics, werner.

    Alter_SackAlter_Sackam 02.02.11


    Lesen allein reicht nicht, MrMalwas.

    MrMalwasMrMalwasam 02.02.11


    Sollte man mal gelesen haben...


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