Die Beatsteaks - gegründet im Jahr 1995. Mehr als 15 Jahre deutsche Musikgeschichte. Früher konnte man die Beatsteaks in das Punkgenre einordnen. Mit der Zeit traten Veränderungen ein und dennoch wurden die Wurzeln niemals verleugnet. Das neue Album ist ein Feuerwerk an verschiedenen Einflüssen aus dem gesamten Musikbereich. Was das im einzelnen bedeutet, lest ihr am besten selbst. 4 Jahre nach dem letzten regulärem Album, das Live-Album "Kanonen auf Spatzen" mal ausgeklammert, kommt mit "Boombox" nun ein neues Werk der Berliner auf den Markt und präsentiert sich mit 11 neuen Songs. Einen Vorgeschmack gab es bereits mit der Vorab-Single "Milk and Honey", welche die Beatsteaks anno 2011 gut darstellt, andererseits aber auch nur einen Teilaspekt zeigt. Die Single präsentiert sich gut gelaunt, fröhlich und mit gutem Gemüt.
Das Gegenteil dieser guten Laune Nummer findet sich auf dem Album in Form von "Bullet From Another Dimension" und dem ebenfalls sehr "aggressivem" Song "Behaviour". Damit machen die Beatsteaks klar: Unsere Wurzeln liegen im Punkbereich und wir leben sie immer noch (teilweise) aus.
Gute Laune und Geknüppel ist aber nicht alles, was uns die "Boombox" liefert: "Let's See" kommt mit einem fröhlich stampfenden Ska-Beat daher und mit "Automatic" kommen die Beatsteaks schon sehr dicht an eine Ballade heran. Fazit:
Was allerdings auffällt ist die Vielseitigkeit dieses Albums. Man hört eindeutig, dass die Band wieder Spaß am Musizieren hat und spürt den Willen, die verschiedenen Stil Richtungen unter einen Hut zu bringen.
Leider ist das Album mit 33 Minuten ein "typisches" Beatsteaks Album, allerdings hätte man nach dieser langen Pause ruhig noch ein oder zwei Songs mehr drauf packen können. Inhaltlich kann man wenig bemängeln und wer die Beatsteaks mag, wird mit diesem Album auch seinen Spaß haben. kommentieren
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