Artikel Das Vorzimmer des Botschafters des Volksbüros....

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    Das Vorzimmer des Botschafters des Volksbüros der Sozialistischen Libysch-Arabischen Volks-Jamahirija in Deutschland, Podbielskiallee 42., ...Berlin

    Während in Tripolis ungeahnte Demonstrationen losbrechen, auf die die noch treuen Anhänger des Schlächters von Tripolis das offene Feuer vor wenigen Minuten in der Mizran Street, in den Stadtteilen Fashloom, Zawiyet, Dahmani und Benashoor eröffneten, sitzt der isolierte, oberste Dienstherr des Botschafters Jamal El-Barag, der von aller Welt gehasste, vom wütenden Volk geschasste Diktator Muammar al-Gaddafi, in der gut befestigten Kaserne in Tripolis, im Bab el Azizia Viertel der Hauptstadt. Wo er sich mit dem letzten Aufgebot versammelt hat. Schon einmal wurde das gut gesicherte Heim des, der Realität entrückten Diktators, bombardiert.
    1987, nachdem die USA endgültig von den Auswüchsen des libyschen Terrorfürsten genug hatten, beschossen die USA diese Festung. Drei Wände, mit schwer bewach-ten Toren rund um den zentralen Bereich, dort wo der Despot lebte und arbeitete. Wenn man dies als solches bezeichnen wollte.
    Ob er jetzt noch da ist oder mit einem weiteren Manöver die Welt an der Nase herumführt, ist nicht klar. Dort in einem unter-irdischen Bunker, entworfen, um schwersten Bombardierungen zu widerstehen, laufen die lose gewordenen Drähte der schwindenden Macht der verbrannten Graswurzelrevolution und der persönlichen Bereicherung zusammen. Aber, in diesem Bunker werden in diesen Tagen wieder die üblichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit geplant.
    Das Schementheater der gespielten, kulissenhaften Normalität hat Tripolis erfasst. Verdeckt nur die zum Teil
    bestialischen Morde an Oppositionellen, an Demonstranten. Jedoch auch die noch neue Patina an den zuvor mit gemalten Freiheitsparolen am Qasr Ashaab (Volkspalast), täuscht nicht über die wahren Zustände dieser Revolution hinweg. Die Macht aller arabischen Despoten bröckelt, zerbricht unter der Forderung des der Jahrzehnte gequälten Völker, trotz brutaler, militärischer Gewalt, Morden, Folterungen und vermutlichen Massentötungen. Geschlossene Läden, Schulen und Banken dienen dem verwirrten Despoten als Beweis der Ruhe in der Stadt.


    Auch diesen Tagen gehen Gerüchte, dass er, der libysche Geschäftsträger in Berlin, Jamal El-Barag, geflohen, untergetaucht, verschwunden sein soll. Dies trifft nicht zu, wie ip-media.net auf Anfrage von der Sekretärin des Botschafters bestätigt wurde.
    Vehement, mit gedämpfter, erschöpfter Stimme verweist die Dame doch darauf, dass sie keinerlei Auskünfte geben dürfe. Verweist darauf, dass der Botschafter die Auskünfte geben kann, nur alleine er.
    „Er kommt frühestens nach den Freitagsgebeten zurück!“, sagte sie.
    Leider war El- Barag, danach auch nicht zu einer Stellungnahme zu erreichen.

    Ibrahim hat da schon andere Nachrichten, deutlichere Worte.
    „Kein Libyer will ausländische Truppen auf seinem Boden haben. Zu tief sitzt noch der Schock der Invasion in den Irak, durch die Amerikaner. Kein Libyer will am Ende, den mit eigenem Blut erkauften Sieg über Gaddafi gegen eine neue Fremdherrschaft eintauschen.
    Wichtig jedoch ist eine Flugverbots-Zone und den Zugang von internationalen Hilfsgütern in den befreiten Korridoren. Eine deutliche Warnung an Gaddafi, weder konventionelle noch andere Waffen einzusetzen. Schlussendlich internationale Haftbefehle gegen alle, die Gaddafi geholfen haben.“

    „Erschrecken herrscht über das, was der irre Diktator noch in der Hinterhand haben könnte: Man kann es nur erahnen!“, Ali spricht offen über gefundene Gasmasken in der Etappe der sich zurückziehenden Truppen des Diktators. Über die Angst, wenn Gaddafi an die Wand gedrückt wird. Dabei vergisst er nicht die Lieferungen der Imhausen Chemie aus Lahr, Mitte und Ende der ´80 er Jahre nicht. Damals lieferte eine deutsche Firma Komponenten für eine Giftgasfabrik an Libyen. Mit dieser konnte das Wüstenregime Lost, Soman oder Sarin in der Anlage in Rabita herstellen.

    Jedoch Gaddafi scheint noch ausländische Verbündete zu haben, die statt der von dem libyschen Volk geforderten NATO, in das Geschehen eingreifen, den genauso brutalen Diktator aus Simbabwe, Robert Mugabe. Wie die Sunday Times in Johannesburg in Südafrika, ip-media.net bestätigte, starteten angeblich, laut Angaben der Zimbawian Times in Harare, eine Kommando-Elitetruppe am Dienstag, mit einem gecharterten russischen Flugzeug, nach Lybien. Zudem soll der grausame Diktator aus dem südlichen Afrika, Robert Mugabe, Gaddafi Asyl für den Fall seines Sturzes angeboten haben.


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