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ATOM-DEBATTE: Widerspenstig bleibt nur die Atom-Lobby │ Energiepolitik

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ATOM-DEBATTE: Widerspenstig bleibt nur die Atom-Lobby │ Energiepolitik
 
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    Das Aussetzen der Laufzeitverlängerung ist der richtige Weg. So bietet sich die Chance für eine rationale Debatte - möglichst ohne Wahlkampf.

    Die Verlängerung der Laufzeiten für Kernkraftwerke wird ausgesetzt. Das ist die einzig richtige Konsequenz aus den Ereignissen der vergangenen Tage. Drei Monate sind nun Zeit, um die Folgen der gewaltigen Naturkatastrophe in Japan zu bewerten und zu prüfen, wie sicher die deutschen Atommeiler sind.

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    11 Kommentare

    Kommentare zu ATOM-DEBATTE: Widerspenstig bleibt nur die Atom-Lobby │ Energiepolitik

     

    SilberrueckenSilberrueckenam 17.03.11


    Hi Mr.M. kenne den roten Erik zwar nicht, tippe aber auf einen jungen, talentierten, hoffnungsvollen und erfolglosen Menschen unserer Zeit, der möglicherweis Lötsch, Wagenknecht und anderen Vorzeigelinken den politischen Rücken stärkt. Aus Beiträgen von ihm weiß ich jedenfalls, dass er an einer neuen Gesellschaft bastelt die unsere Kinder und Enkel (mich jedenfalls nicht mehr, und ich glaube den AS und auch zero) zu neuen Höhen führen werden. Hoffentlich lässt sich Phantadu nicht von ihm beeinflussen, wäre schade um die progressieve Bayerin.

    MrMalwasMrMalwasam 17.03.11


    Hallo SR: Kennst Du Erik?

    ErikderRoteErikderRoteam 16.03.11


    Eben, MrMalwas, wozu tust du dir das überhaupt an? Es gibt doch sicher andere Diskussionsplattformen, die sich über deine inhaltsarmen Beiträge sehr freuen würden.

    MrMalwasMrMalwasam 16.03.11


    Hallo SR, das die Diskussionsrunde hier merklich ausdünnt und in absehbarer Zeit nur noch durch ein paar "Dauerkluge" besetzt sein wird, hat m.E. nicht nur etwas mit WebNews zu tun. Heckenbraunellen"; "Schmeißfliegen", "Gärfliegen", "Braune Stiefel", "Honigsau", "Schmierbessernix", "Mit den Haaren Verstand abgeschnitten", "Stammtischredner" - nur ein kleiner Auszug der klugen Argumente- führt mit Sicherheit dazu, dass sich die So Gelobten irgendwann an den Kopf fassen und sich fragen: "Wozu tust Du dir das eigentlich an?" Ich denke da an die Aktuelle Stunde zum Problem vuzG., wo sich die Herren der sogenannten Opposition in ähnlicher Weise die Klinke der Sachargumente in die Hand gegeben haben. Vielleicht ist es wirklich besser, die Herren aus der Sektion Agit.-Prop. in dieser Runde unter sich zu lassen. Dann herrscht (Klammer auf) "zu allen behandelten Punkten völlige Übereinstimmung, die Delegierten erheben sich von den Plätzen und stimmen gemeinsam ein Lied an" (Klammer zu).

    SilberrueckenSilberrueckenam 15.03.11


    Hi zero, ich wundere mich, dass wir so ein Geschrei um die bißchen Atomreaktoren machen. Feuer im Reaktor und Brennelementelager, was solls? Es besteht doch keine Gefahr für eine Wiederholung von Tschernobyl. Moment, ist nicht von mir, sondern einem deutschen Kraftwerksing. der in den 70ziger Jahren für die Überprüfung der Sicherheitselemente von Fukoshima mit zuständig war. Dieser wissende Norddeutsche hat auf die vielen doppelten Böden aus Stahl und Beton verwiesen, kraft derer kaum etwas passieren kann. Der Mann ist inzwischen 71, na ja, bei manchen setzt die geistige Zersetzung früher bei anderen später ein. Wenn dieser "Spezialist" in der Vergangenheit Berater bei E-on oder RWE war, oder was noch gefährlicher ist, die Bundesregierung beraten hat, wundert mich nichts mehr. Wenn ich sein Gelabere höre und vergleiche die Bilder, die laufend am Anfang neuer Beiträge zu sehen sind, läuft mir das kalte Grausen über den Rücken. Der AS hatte bereits darauf verwiesen, die AKWs in Japan wurden in den o.g. Zeiträumen auf Belastungen bei Erdbeben bis 7 auf der Richterskala projektiert. Das haben sie ja bisher auch durchgehalten. Aber jetzt war es die 9, das scheint dem Spezialisten entgangen zu sein. Übrigens schließe ich mich der Einschätzung von Mr.M betreffs der Diskussionsfreudigkeit der Web-User an. Nicht mal die braune Masse lässt was von sich hören. Ob deren Geist nicht so weit in die Tiefen der Naturwissenschaften reicht? Ansonsten finde ich es nicht schlecht, man kann mal sachlich über bestimmte Dinge diskutieren.

    zero1000zero1000am 15.03.11


    Silberruecken - Du hast Recht. Wobei ich glaube, dass man in Japan von keiner Seite genau weiß, was los ist und für derartige Fälle überhaupt keinen Plan hat. Ausgenommen der Betreiber - der weiß sehr genau, was Sache ist!!

    SilberrueckenSilberrueckenam 15.03.11


    Die Hiobsbotschaften aus Japan werden immer greuslicher. Wenn ich daran denke, was der Trafobrand bei Vatenfall ausgelöst hatte, war das ja ein Furz gegen dass, was sich jetzt in Japan abspielt. Und ich muss leider feststellen, es wird wie in Zeiten des real exitierenden Sozialismus/Kommunismus reagiert. Verschweigen, verniedlichen, herunter spielen, für nicht als gefährlich einstufen, auf die Betreiber schieben, gut ging in Tshernobyl nicht so einfach, aber jegliche Bedrohung in Frage stellen. Seit mir nicht böse, aber mich kotzt die Berichterstattung langsam an. Erst jetzt nach 5 Tagen Chaos hat der Ministerpräsident die Leitung des Katastrophenstaben in die Hand genommen. Vorher war er nur "Fehlinformationssprecher" für die AKW-Betreiber. Langsam schwöre ich vom Glauben an das "Hochtechnologieland Japan" ab. Wenn ich die Reste der Küstenstreifen sehe, über die der Tsunami hinweg gegangen ist, muss ich sagen, sorry, dagegen war kein Kraut gewachsen. Wenn ich aber noch höre, dass jetzt Lautsprecherwagen durch die Dörfer, die im Räumungsbereich des Problem-AKW liegen, fahren um die Bevölkerung zu informieren, dann stehen mir die Haare zu Berge. Jetzt suchen die Präfekturkommandanten nach Schutzräumen zur Unterbringung von großen Mengen der evakuierten Bevölkerung. Hat man so etwas nicht notwendig gehabt, als es noch keine Probleme gab? Ein Land, dass zwei Atombombenabwürfe überleben musste, wurde, ich weiß nicht wie, auf 50+ AKW getrimmt. Und jetzt, statt die Versorgung der Bevölkerung besonders in den Katastrophengebieten zu sichern, pumpt die Bank von Japann Milliarden Dollars in die Wirtschaft. He, hat da vielleicht jemand an der Schraube gedreht????

    zero1000zero1000am 15.03.11


    LINK

    Alter_SackAlter_Sackam 15.03.11


    Die Leistung der in Deutschland installierten Windkraftanlagen liegt mit 26 GW übrigens deutlich über der der AKW.

    Alter_SackAlter_Sackam 15.03.11


    Damit es der Dümmste auch endlich kapiert. Deutschlands Energieerzeugungsanlagen weisen derzeit eine Kapazität von ca. 150 GW auf. Bei Spitzenbelastung werden von diesen 150 GW ca. 80 GW eingesetzt. Lediglich 20 GW entfallen dabei auf die AKW. Diese 20 GW der AKW, die bei einer Abschaltung wegfallen würden, fielen also überhaupt nicht ins Gewicht, sie sind im Grunde für den Kunden überflüssig. Produziert werden in Deutschland jährlich im Durchschnitt 600 TWH und das bei einer durchschnittlichen Auslastung der Energieerzeugungsanlagen von nur 48 %. Der Anteil der Kernenergie liegt bei ca. 23 %. Verbraucht aber werden nur etwas mehr als 500 TWH. Und hier liegt der Anteil der Kernenergie sogar nur bei etwas mehr als 12 %. Die Rolle der Kernenergie für den Verbraucher wird also deutlich überbewertet. Interessant ist aber, dass die Auslastung der AKW mit 77 % deutlich über dem Durchschnitt liegt. Grund dafür ist aber, dass die Brennstoffkosten und auch die Erzeugungskosten jeweils am zweitniedrigsten liegen. Bei den Brennstoffkosten nach den erneuerbaren Energieträgern und bei den Erzeugungskosten nach der Braunkohle. Ungefähr die Hälfte des in Deutschland produzierten Atomstroms wird aber gar nicht hier verbraucht, er wird ins Ausland verkauft. Deutschland ist unter den Industrieländern der führende Energieexporteur, 10 % aller exportierten Energie kommt aus Deutschland. Und darum auch das Festhalten am Atomstrom. Er garantiert den Energieerzeugern die höchsten Gewinne, auch wenn die Technologie, wie man jetzt in Japan sieht, überhaupt nicht beherrschbar ist und zig Tausende Menschen diese Gier nach immer mehr Profit mit ihrer Gesundheit oder vielleicht sogar mit ihrem Leben bezahlen müssen. Man braucht also überhaupt nicht befürchten, dass nach einer Abschaltung aller AKW das Licht in Deutschland ausgeht. Auch wenn das von einigen permanent unter völliger Ausblenden der Fakten so dargestellt wird.

    MrMalwasMrMalwasam 15.03.11


    Leute, merkt Ihr etwas? Die Diskussionsrunde in "webnews" dünnt aus. Ob sich die Betreiber der Seite auch mal Gedanken machen, wenn hier z.B. Politisch Korrigiert wurde? Siehe Silberrücken u.A. Irgendwann sind die paar "Reinsteller" unter sich. Und was den Diskussionsbeitrag hinsichtlich Kernenergie betrifft: Die Gegner sind nach wie vor die Antwort bezüglich der Alternativen schuldig. Denn die Deutschen sind nun mal nach dem St.-Florians-Prinzip (Heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünds andere an...) ausgetrimmt. Windräder-Ja-aber nicht neben meinem Haus. Freileitungen-Ja-aber nicht in der Nähe meines Hauses. Kraftwerke-Ja-aber nicht in der Nähe meiner Ortschaft. Kernenergie-nein-aber "Ja" außerhalb unserer Landesgrenzen. Das ist nunmal so mit den Deutschen: Die halten ihre Gärten sauber, indem sie den Dreck zum Nachbarn schaufeln...


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