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Konsumenten kommen ins Korsett der Umweltpreise

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Konsumenten kommen ins Korsett der Umweltpreise
 
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    Die OECD hat eine Studie ans Licht der Öffentlichkeit gebracht, die beschreibt, wie die privaten Haushalte, die Verbraucher also, durch die Politik in Zukunft auf "grün" getrimmt werden sollen.

    Bei den künftigen Vorhaben der OECD, die Lebenswelt zu ökologisieren, kann allerdings eine Konsumrevolte blühen. Kein klassischer Verbraucherboykott, sondern ein Aufstand der Bürger für ihren gewohnten Konsum. Wutkonsumenten gegen ökologische Preiserhöhungen.

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    16 Kommentare

    Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Studie, Öko, OECD, Konsum, Bürger, Aufstand

     

    Kommentare zu Konsumenten kommen ins Korsett der Umweltpreise

     

    PhantaduPhantaduam 25.03.11


    Nun ja, ich hab einen Obstgarten... und der ist rein bio... und meine Äpfel sind die besten überhaupt... Und bei uns im Dorf stehen lauter Obstbäume rum, an denen sich jeder bedienen kann... und da ist herrliches Obst dabei, das siehst du in keinem Laden...

    RenePrueferRenePrueferam 25.03.11


    Phanta, bei uns gibt es noch genügend "wilde" Apfelbäume. Schau dir die Äpfel an und vergleiche sie mit "Bioäpfeln". Die wilden Äpfel sind schorfig, haben Maden und sind unterschiedlich groß, aber sie schmecken, weil es alte sorten sind, die auf Geschmack und nicht auf Menge gezüchtet waren. Die bioäpfel sehen alle gleich aus und schmecken auch gleich, weil sie in Massen produziert werden, nur auf den Wachs verzichtet man. Die Biospritzmittel kann man am Baum anweden, der auf der Wiese allein steht, im Plantagenanbau sind diese Mittel völlig sinnlos. Und das Biofleisch ist der gleiche Mist, die bekommen auch Antibiotika, nur etwas weniger. Wer bezahlt aber schon mehr Geld für weniger Leistung? Ich brauchen Antibiotika, hihi.

    PhantaduPhantaduam 25.03.11


    Da werde ich auch hellhörig. Bei dem ausländischem Kram weiß man das nie! Aber Importe sollten wir auch noch aus anderen Gründen sehr skeptisch sehen, gelle?! Dennoch...treib ich mich ja grundsätzlich mehr mit solchen Leuten rum und kann nur sagen, dass das eine Wissenschaft für sich ist, und das es sehr wohl Alternativen gibt und gäbe, um ganzheitlich anzubauen. Der Regenwurm hat auch wieder Renaissance und ebenso die Brennessel mit ihren wundersamen Wirkungsweisen. Wir brauchen keine Gifte, wir brauchen nur mehr Hirn. Wir wollen in der Medizin auch zunehmen ganzheitlich behandelt werden, weil die herkömmliche Pharmamedizin eben doch nicht das Gelbe vom Ei ist. Es geht anders. Und wir haben die Wahl. Sowohl in der Ernährung als auch in der Medizin. Lernfähig sollten wir allemal sein und nicht immer glauben, was die, die an uns verdienen, uns alles so erzählen. Biobauern und Atomkraftgegner waren lange als Spinner diffamiert. Dem ist nicht mehr so! Und das aus gutem Grund!!!

    zero1000zero1000am 25.03.11


    RP - genau das meine ich - bei Bio werde ich hellhörig, besonders wenn Herkunftsland Marokko oder Peru und andere Traumländer, die ja ihr Grundwasser zB total sauber halten. Beispiel: Boujad-Marokko, Autowerkstatt, großer Platz, LKW-Motor wird ausgebaut, vorher Öl abgelassen - rin in Boden - gut gegen Maden. Der Platz war schwarz-braun - nicht gebrannte Erde sondern geölte.

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 25.03.11


    Hast du wieder mit Boxhandschu geschrieben ????

    zero1000zero1000am 25.03.11


    Also ich gehe jetzt wieder im Lendenschurz bei Neandi-dem-Guten einkauifen - lebt in Höhle und jagt mit Stein, hat Rad, viereckige Räder und spritzt ab und zu, aber nicht auf Kartoffelkäfer, hat aber nette Frau mit geile Äpfel ohne Made und Tochter mit Pfirsich, große Kern und Opa mit Eier, natur und klein und garantiert aus biologischer Züchtung. Gibt ab und zu Party - immer Nachtisch chinesische Marienkäfer und thai-Kakerlakenpudding - viel Protein - ist gut für Stängerl - auch madenfrei.

    Schwabenteufel1Schwabenteufel1am 25.03.11


    Gegen alle Schädlinge kann man gar nicht spritzen,Gürkli,sonst gäbs ja die Linken nicht

    PhantaduPhantaduam 25.03.11


    Solche Äpfel werden nur! in der Blütezeit gespritzt. Bioäpfel aber kann man auch sehr wohl mit natürlichen Mitteln spritzen, wie Schachtelhalmlösungen, die die Schalen härter machen, sodass die Insekten dort nur schwerlich eindringen und ihre Eier ablegen können. Dass wir lieber Gift essen, als Maden zu riskieren, spricht für sich selbst. Da wir mit unserer Spritzerei im ökologischen Gleichgewicht eh schon so schlimm rumgepfutscht haben, sieht es um die Bienen und die anderen Bestäuber ziemlich übel aus. Insofern wird auf absehbare Zeit eher das zu lösende Problem sein, das Obstbäume überhaupt noch Früchte tragen. Die natürlichen Feinde haben wir auch so dezimiert, dass wir immer mehr und immer giftiger spritzen müssen. Daran sterben aber auch nützliche Insekten wie Marienkäfer, die uns die Blattläuse gering hielten. Wir zerstören die Harmonie für den Preis sauberer und geschmacksreduzierter Nahrungsmittel! Unser antrainiert-zivilisierter Ekel vor der Mutter Natur wird uns noch teuer zu stehen kommen.

    RenePrueferRenePrueferam 25.03.11


    zero, ich war vorige Woche zum "Baumschnittseminar". Ein "Obstbiobauer" hat das Seminar geleitet. Er ist seit 45 Jahren im Obstbau und seit 10 Jahren im "Bioobstbau".Er sagt klipp und klar, auch wir spritzen gegen alle möglichen Schädlinge und dürfen dass auch. Wir spritzen sicher weniger und ernten dafür weniger. Da war eine überzeugte Bioesserin, die sich muckierte. Darauf seine Frage: Würden sie Äpfel kaufen in denen Maden sind? Die wollte sie dann doch nicht, aber die sind Bio. Äpfel werden in Plantagen angebaut und dort muß man spritzen, fertig!

    PhantaduPhantaduam 25.03.11


    Weil der Absatzmarkt früher dafür nicht da war, und deshalb die Kosten natürlich höher..., weil es inzwischen wegen Aufklärung mehr Nachfrage als Angebot gibt, weil die Umstellung sehr teuer ist, wegen 5 Jahre Brachland,... und weil die Politik immer noch kein Interesse daran hat, gegen die herkömmliche und übermächtige Lebensmittelindustrie (ich nenn die Mafia) auf Bio im fortschrittlichem Sinne umzustellen. Da beherrscht uns eine wahrlich nicht zu unterschätzende Lobby, die längst die Welt erobert hat, und rate mal, wessen Geistes Kind überwiegend regiert.... Genau: Deren Marionetten-Politiker. Und da will ich die SPDler, die zwar weniger an der Macht waren und sind, garantiert nicht ausnehmen. Wie hieß der Landwirtschaftsminister von der SPD noch mal? Der Dicke? Dieser triefende Laberfuzzi hat mir in seiner Anbiederung an Großbauern und die Lebensmittelindustrie echt den Rest gegeben... Soviel Dummheit auf einem Haufen trifft man sonst nur in bayrischen Stammtischen.

    zero1000zero1000am 25.03.11


    Stimmt wohl - nur warum ist dann Bio so teuer?

    PhantaduPhantaduam 25.03.11


    Nun ja, ich kauf in erster Linie Bio, um den Markt zu stärken und weil ich natürlich weiß, was die herkömmliche Lebensmittelindustrie anrichtet... Das Argument, dass biologischer Landbau teurer sei, ist insofern Unsinn, weil die herkömmliche Landwirtschaft schlicht übersubentioniert ist und die uns allen drohenden Folge-Kosten auf die Zukunft verschoben werden. Summa summarum zahlen wir sowieso höhere Preise, als wir glauben, allerdings für schlechtere Qualität und auf Kosten der Böden, der Artenvielfalt, unserer Gesundheit und der Tiere, die so grausam zum Verzehr gezüchtet werden. Ich will, dass die weltweite Vorherrschaft von Monsanto und dieser unglaubliche Fleischwahn gestoppt wird. Auch Nestle und den ganzen Gen-Kram braucht kein Mensch. Wir Verbraucher werden verarscht ohne Ende und wem das egal ist, der soll dann aber bitte auch für die Kosten aufkommen. Wieso alle? Aber das ist wie mit den AKWs. Wir wissen zwar, was wir damit riskieren oder anrichten...aber.... erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wachen die Leute auf. Was hat es mit Freiheit zu tun, wenn mir diese nur vorgegaukelt wird, und zwar unter falschen Tatsachen? Auf so eine Freiheit pfeife ich. Da nehm ich mir liebe die Freiheit und verzichte!

    nansynansyam 25.03.11


    Phantadu - Ich habe befürchtet, dass Du so etwas sagst (Öku-Diktatur weil es anders nicht geht)! So wird höchstwahrscheinlich auch die Begründung der internationalen Organisationen und der "freien" westlichen Staaten lauten. Und nimm es mir bitte nicht übel, aber ist diese Art von Begründungen nicht schom immer von Diktatoren gebraucht worden? Dabei ist die Lösung eigentlich ganz schlicht, das Alternativprodukt muß so überzeugend sein, dass es vom Konsumenten auch gekauft wird. Das haben wir ja schon beim Glühbirnenverbot gesehen, das Alternativprodukt Energiesparlampe ist weder gut, noch überzeugend, noch preiswert. Und schlechte Produkte kann man nur mittels Zwang verkaufen.

    zero1000zero1000am 25.03.11


    Phantadu - der Preis ist die Lösung. Wenn Öko-3 Zitronen €2,00 kosten und 3 normale €0,99 oder 1kg Äpfel 2,95 gegenüber 1,45 oder 2,5kg Kartoffeln 3,10 gegenüber 2,18, dann überlegen sich viele, ob sie den Ökokram kaufen. Es möge mir bitte keiner erzählen, dass diese Preisunterschiede notwendig sind. In der Anfangsphase der ökologischen Landwirtschaft mag das gerechtfertigt gewesen sein, schon wegen der durch Umstellung begründeten Investitionen - heute ist es Beutelschneiderei! Da sind die ökologischen Kontoinhaber genau solche Abzocker und Brutalkapitalisten, wie die, die - um mit Deinen Worten zu sprechen - vergiftetes Essen auf den Tisch bringen.

    PhantaduPhantaduam 25.03.11


    Und was ist die Alternative?

    nansynansyam 25.03.11


    In der Zukunft werden diktatorische Staaten (wie Libyen) immer mehr in den Hintergrund treten, dafür werden wir es immer mehr mit einer Öko-Diktatur zu tun bekommen. Mal sehen, ob die Leute früh genug aufwachen, oder ob sie sich von dem Umweltschutzargument in allen Fällen einlullen lassen.


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