Die Folgen einer Volksverhetzung
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Ein durchgeknallter christlicher Hassprediger, den außerhalb seiner winzigen Anhängerschar kaum einer kannte, steht plötzlich im Mittelpunkt des weltweiten Interesses. Sogar der US-Präsident meldet sich zu Wort.
In Afghanistan kommt es zum Aufstand, es gibt Tote und Verletzte. Mit einer simplen Aktion übelster Volksverhetzung hat Terry Jones genau die Aufmerksamkeit bekommen, um die es ihm geht. Mit Christentum hat das wenig zu tun.Auf berlinonline.de weiterlesen
8 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Verletzte, tote, Koran, aufmerksamkeit, Aktion, Afghanistan
Kommentare zu Die Folgen einer Volksverhetzung
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Dass dir meine Worte nicht passen, wundert mich kein bisschen. Mich wundert eher, dass du anhänglich bist wie eine Zecke...
Wer einen bereits wütenden Stier reizt, muss sich nicht wundern, wenn der völlig ausrastet und blindwütig über die Menge rast... Wir wissen, dass eigentlich so gut wie alle religiöse Fanatiker im Namen ihres Gottes skrupellos über Leichen gehen... insofern hat Jones in genau der Absicht gehandelt, dass es derartige Reaktionen auf diesen entsetzlichen Affront geben würde. Es lebe das Mittelalter! Wenn ich ein bewohntes Haus, das mir optisch einfach nicht gefällt, anzünde, und DESHALB Leute drin umkommen, werd ich auch des Mordes angeklagt! Oder könnte ich mich etwa auf mein ästhetisch gestörtes Empfinden herausreden? Natürlich nicht! Klar kann man dem Jones nichts, denn sonst hätte man im Vorfeld was machen können. Straftatsvereitelung war offenbar nicht möglich oder nicht gewollt! Vor seinem Gott aber, wird Jones kein Erbarmen finden... ebenso wie die vollverblödeten Talibans, die nichts, aber auch gar nichts begriffen haben. Mein Gott schüttelt nur den Kopf, ob ihrer böswilligen Vertreter auf Erden! Natürlich zählt Ursache und Wirkung! Denn das ist Fakt! Nur offenbar in einer Welt nicht, wo ausgerechnet AKWs nicht versichert werden! Da kann man anscheinend alles, solange man auf der "richtigen" Seite ist...
Da ist die Relation Ursache und Wirkung fehl am Platz. Insofern nämlich, als hier 1. sich nur in Afghanistan Leute berufen fühlen, die Heiligkeit des Buches zu verteidigen, 2. nur in A. friedliche Menschen, die helfen wollen, umgebracht werden. Somit - Jones mag zwar ein Idiot sein - aber ist es zu einfach, ihn unmittelbar verantwortlich zu machen, was Taliban und andere anrichten, selbst wenn sie ihn als Schuldigen proklamieren. Selbst eine mittelbare Verantwortung ist nur schwerlich zu konstruieren. Diesen Leuten ist die Verbrennung des Koran so egal wie sonst was. Ihnen religiöse Motive zu unterstellen, ist völlig absurd, ja hieße, ihnen einen Funken Menschlichkeit zuzugestehen. Hier geht es um Töten, um Macht, um Zerstörung einer möglichen sozial-positiven Struktur, die nämlich das Ende der Talebs bedeuten würde. Man muss es erlebt haben, wenn man einen Kindergarten eröffnet, die Bevölkerung einem feiert, immer aber ängstlich darauf bedacht, dies nicht zu laut zu tun. Freude hinter vorgehaltener Hand. Hätte man sich nicht die Unterstützung eines "Stammeshäuptlings" gesichert, der sich die Genehmigung bei den Talebs geholt hat, wäre der KiGa nie eröffnet worden und man selbst wohl kopflos nach Hause zurückgekehrt. Dass Jones in eine Gummizelle gehört, ist eine andere Frage.
Krieg und Kriegsgeschrei bis ans ende der Welt. Ist es wirklich nicht möglich Frieden auf dieser Erde zu schaffen?? Eine an der Mordmaschine ist alles Atomares, die Strahlungen (Krebs) sind nicht zu Lenken, Strahlen sind nicht zu sehen, nicht zu fühlen, nicht zu hören,zu riechen. Ist das nicht eine andere Artkrieg??
Noch nie was von Ursache und Wirkung gehört und von der Spirale der Gewalt? Und von den Kräften, die IMMER Gegenkräfte erzeugen? Der in deinen Augen Nur-Idiot Jones wusste ganz genau, was er mit seiner Aktion bei den völlig durchgeknallten Islamisten auslösen würde. Das war ja wohl sein Ansinnen, nicht wahr? Gewarnt wurde er schon seit Monaten! Ein Brandstifter, der eine so brisante religiös-politische Bombe zündet und trotz besseren Wissens bereitwillig in Kauf nimmt, dass deshalb Menschen umkommen, ist definitiv ein (Massen-)Mörder! Auch wenn er nicht dafür belangt werden kann, ist er zumindest moralisch der religiösen Brandstiftung und der daraus resultierenden Morde schuldig! Da ist nichts, aber auch gar nichts schön zu reden!!!
Natürlich der Hassprediger, der wohl wissend um die fatale Wirkung seiner böswilligen Tat, nichts besseres zu tun hat, als fanatische Muslime aufs Blut zu provozieren, zutiefst zu verletzen und damit wissentlich Mord, Totschlag und Rache auszulösen. Zweifelsohne sind sich beide Seiten - was die barbarische Mordlust und niederste Instinkte angeht - ebenbürtig. Unter dem Deckmantel der Religionen geschehen seit Anbeginn die wahnwitzigsten Morde... und das im Namen EINES Gottes, der in beiden Religionen Mord zur Todsünde erklärt! Da fragt man sich schon, welch Teufel diese selbstgerechten Gläubigen reitet, dass sie dem Göttlichen Prinzip schon aus Prinzip zuwider handeln.
Wer?
Mörder!