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ATOMSTÖRFALL: Japan ruft höchste Gefahrenstufe für Fukushima aus!

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ATOMSTÖRFALL: Japan ruft höchste Gefahrenstufe für Fukushima aus!
 
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    12.04.2011, 06:24 - Die japanische Regierung hat die Gefahr der Atomkatastrophe in Fukushima auf Stufe 7 angehoben. Das ist die höchste internationale Stufe, sie galt auch für das Reaktorunglück in Tschernobyl. Ein neues Beben ließ die Häuser in Tokio wackeln.

    „Wir haben die Einstufung der Schwere (des Unglücks) auf sieben angehoben, weil die Aufwirkungen Strahlung umfassend sind, in der Luft, im Gemüse, in Leitungs- und Meerwasser“, sagte Minoru Oogado von der Atomsicherheitsbehörde Nisa am Dienstag.

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    1 Kommentar

    Kommentare zu ATOMSTÖRFALL: Japan ruft höchste Gefahrenstufe für Fukushima aus!

     

    SilberrueckenSilberrueckenam 12.04.11


    Manchmal ist es schön, manchmal aber auch sehr traurig, wenn man reale Entwicklungen vorrausschaut und was noch schlimmer ist, dies auch offen anspricht. Häme, eisiges Schweigen, Verschwörungstheorien und ähnliche Dinge werden dann ins Feld geführt. Vor 3 Wochen war schon erkennbar, dass sich in Fukushima ein Supergau ereignet hat. Vielleicht nicht so spektakulär wie in Tschernobyl, aber gleichermaßen real. Keiner hat sich dazu geäußert, haben einige immer noch gedacht, die Japaner haben alles im Griff, sind doch technisch hochindustrialisiert. Roboter, die Arien singen können, müssen nicht unbedingt in zerstörten Zentralen oder Laboratorien umher fahren können, um Schalter umzulegen oder strahlendes Gerümpel beiseite zu schieben. Es ist abzusehen, dass uns Fukushima, besonders nach den ständigen Beben in diesem Gebiet, noch lange beschäftigen wird. Gott erhalte denen ihre Blauäugigkeit, die annehmen, in Kürze wird sich alles wieder finden. Der Wind bläst radioaktiv verseuchten Staub über den Pazifik und hier wird er durch Regen ungeheuer verdünnt und schlägt sich im Wasser nieder. Nur dass dieses Wasser, wenn es aus der Unfallregion kommt, schon vorgestrahlt, oder wie die Kids heute sagen, vorgeglüht ist, vergessen manche. Wir haben selbst genug Gefahrenpotenziale, von den Abklingbecken, über Transporte über Land, techn. Störungen im AKW selbst, bis hin zur Selbstbeweihräucherung der Betreiber, wie neulich bei Report-Mainz, als eine Mitarbeiterin gebetsmühlenartig von der absoluten Sicherheit dt. AKW sprach und ein Vertreter eines Atominstitutes in Mainz, gesponsert durch die vier Betreiber ein Interview abgebrochen hat, weil er keine Antworten mehr geben konnte oder wollte.


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