Europa: Wo die Rechten regieren
Tweet
x 0
x 0
x 7
x 5
x 10
Auf stern.de weiterlesen
13 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Idee, Europa, EU, Einfluss, dänemark
Kommentare zu Europa: Wo die Rechten regieren
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
phanta, Du stänkerst wieder einmal. Es sind nicht meine "geliebten Rechtspopulisten". Und das die EU, so wie sie sich präsentiert, eine Katastrophe ist, musst Du mir nicht erzählen. Darüber haben wir oft genug gestritten. Die Finanzjongleure sitzen mit in der EU und dieser Verein wird von niemand kontrolliert, außer von sich selbst. Und ich denke, dass der Begriff der "Rechtspopulisten" zu kurz gegriffen ist. Denn inzwischen ist alles, was sich kritisch mit diesem Brüsslerer Bonzokratensumpf befasst, in deren Augen "Rechtspopulismus". Nur definiert hat diesen Begriff so richtig noch niemand. Es könnte nämlich passieren, dass dieses Totschlagsargument auf die Kritiker und "Abweichler" gar nicht zutrifft. Nur das dumme Volk, das hupft noch immer so richtig schön auf diesen Begriff drauf. Und die Oberdummen, die am besten Manipulierbaren, die unkritischen Seriengucker und Zeitungsleser mit vier Großbuchstaben, die sitzen nun leider mal in Deutschland. Und die plärren alles brav nach, was ihnen von OBEN vorgeplärrt wird. Ist ja auch so schön einfach, nicht nachdenken zu müssen...
malwas, wir brauchen eine starke EU. Nur wurde von den sogenannten Vätern der EU das Pferd von hinten aufgezäumt und jetzt haben wir den ungenießbaren Salat... diese EU ist eine Katastrophe! Aber mit den billigen Lösungen deiner geliebten Rechtspopulisten werden wir angesichts der globalen Situation weder mehr Lebensqualität erhalten, sicherer sein, Menschenrechte bewahren, noch irgendwie wettbewerbsfähig bleiben können. Die globalen Finanzmächte haben kein Interesse an einer starken EU und unterstützen und lenken die europäischen Rechtspopulisten doch geradezu, weil sie wollen, dass die EU handlungsunfähig oder zumindest sehr geschwächt wird. Du hast anscheinend immer noch nicht begriffen, was da wirklich läuft...
Ich bin mir nicht ganz so sicher, ob man das, was sich innerhalb der EU auf allen möglichen Gebieten abspielt, noch als "demokratisch" bezeichnen kann. Und ich denke scho, das die verkorkste Zuwanderungs-und Integrationspolitik sowohl der EU im Allgmeinen als auch der Nationalstaaten im Besonderen einen nicht unwesentlichen Anteil an der Zunahme sogenannter rechtspopulistischer Strömungen hat. Und mit gegenseitigen Beschimpfungen schafft man weder das Problem aus der Welt, noch schafft man damit überzeugende Argumente herbei. Und die "etablierten Parteien", phanta? Von denen erwarte ich nicht mehr Allzuviel. Die sind mit sich selbst, ihrem Machterhalt, den Verteilungskämpfen um Posten beschäftigt. Schau Dir den Politzirkus innerhalb der FDP an. Das spielt sich auch in den anderen Parteien und nicht zuletzt auch in Brüssel und Straßbourg ab. Die Probleme der Menschen in den Ländern und nicht zuletzt auch der hier inzwischen lebenden Zuwanderer kommen da unter "Ferner liefen". "Das Volk" wird nur mal interessant, wenn sich wieder einmal ein paar "Rechtspopulisten" hörbar zu Wort melden...
Eben! Wir spruch Kjeld Jensen alias Poul Bundgaard schon?! "Wir Dänen lassen unser Land nicht dehnen!"
zero, welche Vorteile hast du - ganz persönlich - davon, dass Deutschland zur EU gehört? Es hat mich nie am Reisen gehindert, dass ich an einer Grenze ab und zu mal meinen Ausweis zeigen musste. Und ob der Zoll mir früher an der Grenze oder heute zwei Kilometer danach den Wagen durchsucht ist mir recht egal. Ob uns das Abkommen von Schengen Vorteile gebracht hat weiß ich bis heute nicht. Und dass uns Brüssel viel zu viel in die nationale Politik reinredet stört mich seit langem. Und ein Schmelztigel der Nationen werden wir niemals werden, das sind nicht mal die USA, ganz im Gegenteil. Und die Dänen sind viel empfindlicher als wir, wenn ihnen jemand dreinredet.
Wie wäre es mit Sarrazin-Effekt oder Wilders-Trauma?
insofern bedaure ich eben, dass unsere etablierten Parteien so schweigen... nur gegen Rechtspopulisten wettern, löst doch die Probleme nicht....
Nun ja, ich möchte nicht nur Kritik äußern, sondern auch, dass die Kritik gute Früchte trägt...
Es geht hier nicht um das, was die EU falsch macht oder was die unqualifizierte Wut der EU-Bürger, die ja alle so politikmündig sind, ausstößt. Es geht hier um die Reisefreiheit innerhalb der EU. Und die armen kleinenvor Angst gepeinigten Bürger können ja wieder zurückkehren in die Nationalstaatlichkeit und in Bayern ihren Lui ausbuddeln. Und genau das wird hier versucht! Kritik an der EU ja, an der teilweisen mangelnden demokratischen Struktur ja und an einigen anderen Dingen auch, Änderungen ja - aber mehr auch nicht!
Sie wurden zumindest demokratisch gewählt...
Schon klar... aber ich sehe, dass die EU ein Sauhaufen ist und überall die Rechten die berechtigte Wut der EU-Bürger aufgreifen. Wo uns die hinführen würden, will ich nicht erleben müssen! Es wäre (meiner Meinung nach) schon mal sinnvoll, wenn die demokratischen Parteien diesen EU-Apparat - so wie er ist - hinterfragen und gerade den kleinen Leuten, die zurecht Angst kriegen, Perspektiven bieten. Zurück in die Nationalstaaterei wäre doch Irrsinn! Ich will eine gesunde, soziale und demokratische EU, und es lohnt sich dafür zu kämpfen. Das geht aber nur, wenn wir die berechtigte Wut, Angst und Verzweiflung vieler EU-Bürger nicht den Rechtspopulisten überlassen!
Also Phantadu - so ganz klar siehst Du da wohl nicht durch.
Bei dieser abgefackten EU-Lobby-Diktatur und ist es mir ein Rätsel, warum man das ANTI den Rechtsradikalen überlässt.... Wer die Idee EU doch noch retten will, muss doch jetzt dagegen sein!