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Macht ohne Worte?

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Macht ohne Worte?

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Reden ist Silber, Schweigen ist Gold: Betrachtet man den Führungsstil von Angela Merkel, könnte dies ihr Motto sein. Sie ist keine Politikerin der lauten Worte - ein "basta" käme ihr wohl nur schwer über die Lippen. Sie halte es eher wie Helmut Kohl und versuche, die Dinge "auszusitzen", sagt Politikberater Michael Spreng. Doch der Koalitionspartne

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24 Kommentare

Kommentare zu Macht ohne Worte?

 

dasbrotdasbrotam 17.11.07


Nicht nur Macht ohne Worte, sondern auch Politik ohne Richtung. Wie schon seit 20 Jahren, wird in unserem Land nichts, aber auch gar nichts bewegt ( ausser natürlich Steuern erhöhen und Geld verplempern) !

JanusJanusam 13.11.07


Ich frage mich auch, wen Du mit "uns" meinst.

Das deutsche Volk hat sie tatsächlich weiter gebracht - an den Abgrund. Wir spielen mit Krieg, wir stehen kurz davor den nächsten in erster Reihe mitzubeginnen, den Leuten geht´s schlecht, den Kindern gehts schlecht - Armut greift um sich.

Gratulation Frau Merkel. Mal sehen, auf welche Weise sich das Volk bei Ihnen bedanken wird.

Stewie80Stewie80am 12.11.07


Sie kommt halt aus der Wissenschaft. Das ist eine eher nüchterne Welt in der Fakten und nicht Versprechen zählen. Ich persönlich kann Aufschneider nicht leiden. Große Klappe und nichts dahinter. Ein Bundeskanzler soll regieren und nicht unterhalten. Ich finde ihren Stil deshalb gar nicht schlecht. Sie trifft sich mit den Großen der Welt und versucht dort möglichst hinter den Kulissen zu arbeiten. So erreicht sie am Ende wahrscheinlich erheblich mehr.

neujneujam 12.11.07



@ilfi
Obwohl nach deinen eigenen Worten die Agenda 2010 den Aufschwung gebracht hat, bist du dagegen. Willst aber mehr Geld für Sozialleistungen. Ohne Aufschwung wären viel mehr arbeitslos, würden viel weniger Renten- und Arbeitslosenbeiträge zahlen. Dis Steuereinnahmen wären deutlich niedriger.
Falls du keine Wunder bewirken kannst, was ich annehme, dann verrate uns bitte mal, wo denn das Geld für all das herkommen soll?

Ich habe Willy Brandt für seine damalige Außenpolitik auch gewählt, aber wirtschaftlich waren die Linken (diesmal inkl. SPD), außer Prof. Schiller, leider meistens ein Ausfall.

Nochmals: Geld ausgeben ist keine Kunst, ordentlich zu wirtschaften, keine Schulden machen aber schon.

neujneujam 12.11.07


...

Ein ständiger Sitz im Sicherheitsrat (das hast du gemeint?) ist so schlecht nicht. Wenn man nicht nur meckern, sondern Einfluss nehmen will... Übrigens hat die Vorgängerregierung diesen deutlicher als Merkel angestrebt.

neujneujam 12.11.07


@Ottilein,
Merkel hat sich gerade in den letzten Tagen zu einigen innenpolitischen Themen geäußert.
Wieso meinst du, sie müsse Angst haben, weil sie diese vorwiegend SPD-interne Diskussion der letzten zwei Wochen nicht mitmacht? Sie ist doch nicht dumm: Warum sollte sie sich dazu äußern. Sie braucht nicht die SPD-internen Probleme lösen. Das sollte die SPD selbst erledigen.

Auch wenn ich mit der Bundesregierung nur teilweise zufrieden bin, muss ich doch sagen: sie hat deutlich mehr geleistet als die Vorgängerregierung in den ersten 3 Jahren. Jene hatte zunächst Gesetze der Vor-Vorgängerregierung zurückgenommen, die sie dann später selbst wieder umdrehen musste vom Rekord-Staatsdefizit ganz zu schweigen.

"vornherrein als Terrorristen eingestuft werde", das ist Polemik. Eine Verschärfung der Gesetze hatten wir vorher auch schon, übrigens wird diese Änderung vertreten von der Justizministerin (SPD).
...

neujneujam 12.11.07


O., wenn im Osten generell so wenig Politikverständnis vorhanden ist, wundert mich das hohe Abschneiden der Linken in Ostdeutschland nicht mehr.

neujneujam 12.11.07


National: nehmen wir mal das aktuelle Politbarometer: Die CDU/CSU würde bei einer Bundestagswahl zur Zeit 40% erreichen, Merkel ist mit Abstand die beliebteste Politikerin, auf Platz drei Finanminister Steinbrück (SPD) mit seinem konsequenten Sparkurs. 61% finden, die Bundesregierung "macht ihre Sache eher gut". Zur Lösung des Problems Arbeitslosigkeit sehen 51% der Befragten Kompetenz in der Bundesregierung.

Zur Frage der Erhöhung von Sozialleistungen (die sich jeder wünschen würde, wenn es ginge) fragst du am besten die zuständigen Bundesminister für Arbeit und Finanzen (beide SPD). Die sind da ganz anderer Meinung als du. Die Bundesregierung will (und muss) die hohe Staatsverschuldung abbauen, die die Vorgängerregierungen, nicht zuletzt auch wegen der hohen Kosten für den Aufbau Ost, angehäuft haben.

O., was zählt, sind Fakten und nicht deine subjektiven Wünsche. Dein Beitrag ist an keiner einzigen Stelle haltbar.

...

neujneujam 11.11.07


Ottilein, bei euch in der DDR konnte der Staatsratsvorsitzende das alles beschließen. Wir haben in Deutschland eine Demokratie mit Gewaltenteilung.Da kann ein Bundeskanzler das gar nicht bestimmen, was du denkst. Z.B. bestimmt sie nicht über den Bau einer Müllverbrennungsanlage, zu dem Skandal in Sachsen fragst du mal die sächsische Landesregierung, die Soldaten wurden bereits unter Rot-Grün ins Ausland geschickt und die Entscheidung dazu trifft der Bundestag, eine Bundesregierung kann nicht die Preissteigerung per Anweisung verhindern (Zur Erinnerung: wir haben eine Marktwirtschaft), die Diätenerhöhung wird vom jeweiligen Parlament (hier der Bundestag) beschlossen.

Ich kann mich daran erinnern, dass sie Busch deutlich die Meinung gesagt hat. Für das Ergebnis beim Klimagipfel wurde sie international gelobt, ebenso für die EU-Präsidentschaft. Anders als Schröder hat sie auch Putin und den Chinesen die Meinung gesagt (war auch mal nötig).

Fortsetzung folgt...

ottikleinottikleinam 11.11.07


Sie muß aber tüchtige Angst um ihren Kanzlersessel haben,wenn sie schweigt,da könnte ja die nächste Umfrage tüchtig ins Auge gehen.Denn geleistet hat sie bis jetzt nichts,der angebliche Aufschwung ist nicht auf ihren Mist gewachsen.Im gegenteil sie läst zu das wir immer Ärmer werden,gläserner und von vornherrein als Terrorristen eingestuft werden.Ausserdem will sie an die UNO und dort ein ständigen Sitz haben.

ottikleinottikleinam 11.11.07


National???? bei den Armen und Geringverdiener oder nur in zwei Schichten-der eigenen Partei und dem Kapital.International?beim anbiedern zum Bush.Menschenrechte nur in den Ländern die anders Denken.Klimaschutz auch nur auf Papier-siehe Müllverbrennungsanlage neubau usw.Warum wird der Skandal in Sachsen verschwiegen,teilweise herrunter gespielt,warum werden die Soldaten ins Ausland geschickt,warum werden die Verstrahlten Soldaten verschwiegen,warum wird die Verteuerung zugelassen,warum wird nicht Hartz4-Geringverdiener und die Rentner nachgebessert dafür aber die Diäten erhöht,warum bekommt die Jugend keine Zukunft,warum wohl.

ottikleinottikleinam 11.11.07


Stimmt.

ottikleinottikleinam 11.11.07


Angst um den Posten oder Charakter Schwäche

ottikleinottikleinam 11.11.07


Weiter gebracht,ja weiter in die Armut.

ilfiilfiam 11.11.07


hi @neui - das ich einen zusammenhang zwischen reformen und wirtschaftlichen aufschwung erkenne heisst nicht das ich mit der agenda 2010 einverstanden bin !!! ich bin grundsätzlich gegen die ausbeutung des arbeiters durch korrupte politiker und wirtschaftsbosse die nur €-zeichen als pupillen haben und für die wir arbeiter nur sklaven und dreck sind. die spd habe ich 20 jahre lang gewählt, aber damit ist jetzt schluss weil mir deren politk des zuschauens zu unsozial geworden ist. für mich heisst sozialliberale politik immer noch das, was willy brandt und heinemann uns zu vermitteln versuchten !!! alles andere ist ausbeutung und verdummung eines volkes das eigentlich die schnautze von despoten voll haben sollte und die union und merkel sind halt solche!!!

neujneujam 11.11.07


Es gibt auch andere Möglichkeiten, als sich wie wie ein Populist (da kennen wir einige, gelle?) oder Basta-Kanzler (Schröder) zu gebärden.

In Verhandlungen, die sie führt, setzt sie sich offenbar gut durch. Sie ist national und international anerkannt. Dass der SPD nicht passt, dass sie beliebteste Politikerin in Deutschland ist, kann man nachvollziehen, ist aber nicht Merkels Problem.

Außenpolitisch: Sie hat sich klar und vernehmlich und keinesweg zögernd, wie z.B. Schröder zuvor, zu Themen wie Menschenrechte, EU und Klimaschutz geäußert und wird dafür weltweit geachtet.

Innenpolitisch: Die SPD ist auf der Suche nach Profil, fängt an Reformen infrage zu stellen oder krampfhaft neues zu suchen (Tempolimit), um beim Wähler zu punkten. Warum sollte sie sich dazu äußern? Die wissen selbst nicht, was sie wollen. In Verhandlungen der Koalitionspartien wird sie sich bestimmt äußern. Sie müsste ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn sie auf die durchsichtigen Provokationen reagierte.

neujneujam 11.11.07


Hört, hört. Das ist ja schon mal ein Fortschritt, ilfi erkennt einen Zusammenhang zwischen Reformen und wirtschaftlichem Aufschwung ("... die jetzt fruchten..")

FirehawkFirehawkam 11.11.07


Wer die Probleme nicht aus der Welt räumt, und nur lieber sich ausschweigt, der sollte sich nicht in einer hohen Position befinden.

ilfiilfiam 11.11.07


ja sagt mal - auf wessen mist ist denn die agenda 2010 gewachsen und wer ist für die reformen die jetzt fruchten verantwortlich. also frau merkel und die union waren es sicher nicht. seid ihr so naiv zu glauben das die aussenministerin merkel dafür die lorbeeren ernten wird, die schröder mit der spd und den grünen ausgesät hat.

andreaandreaam 11.11.07


Besser zu schweigen als sich um Kopf und Kragen zu reden!


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