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Demonstrationen in Ägypten: Abrechnung mit der Vergangenheit beschleunigen

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Demonstrationen in Ägypten: Abrechnung mit der Vergangenheit beschleunigen
 
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    Eingestellt vonam 12.07.11in Politik via sarsura-syrien.de

    In Ägypten, Kairo, gehen die Menschen wieder demonstrieren, um so ihren Unmut über die derzeitige Politik auszudrücken.

    Erneut füllt sich der Tahrir-Platz mit tausenden von Demonstranten, die ein konsequenteres Vorgehen gegen all diejenigen fordern, die während der Mubarak-Zeit ...

    Auf sarsura-syrien.de weiterlesen

    1 Kommentar

    Kommentare zu Demonstrationen in Ägypten: Abrechnung mit der Vergangenheit beschleunigen

     

    zero5000zero5000am 12.07.11


    Der Artikel wäre gut, wäre er nicht wieder geprägt von USA-Hass. Die Muslimbruderschaft war auch schon vor dem Beginn der "Revolution" die stärkste Oppositionskraft in Ägypten. Dass sie sich während der Aufstände zurückgehalten hat, war taktisch klug und richtig. Keiner weiß genau, welcher Flügel sich bei den MB durchsetzen wird. Wahrscheinlich ist der gemäßigte Teil in der Überzahl und deren Ziele, ein islamisch geprägter Staat mit demokratischen Strukturen, ist das, was für arabische Länder am machbarsten und realistischsten ist.. Wenn nun andere Länder, auch die USA, mit der MB in einen Dialog treten, ist dies besser, als wenn es zB der Iran täte. Ägypten ist nach wie vor ein für den Westen unverzichtbarer Stabilitätsfaktor. Auch der wirtschaftliche Aspekt kann nicht einfach außen vor gelassen werden. Ägypten kann es nur gut tun, eine starke Oppostion zu haben, wohl die stärkste Kraft im Lande. Eine befürchtete Amerikanisierung wie unter Mubarak ist somit sehr unwahrscheinlich!


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