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De Maizière lässt die Gorch Fock wieder aufs Meer -

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De Maizière lässt die Gorch Fock wieder aufs Meer -
 
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    Entscheidung des Verteidigungsministers: Thomas de Maizière will trotz des Todesfalls auf der Gorch Fock die Ausbildung auf dem Segelschulschiff fortsetzen.

    Die „Gorch Fock“ bleibt der Bundeswehr als Schulschiff erhalten. Es gebe einen breiten Konsens dafür, dass die „Gorch Fock“ ihren Auftrag als Ausbildungsschiff der Marine fortsetzen werde.

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    16 Kommentare

    Kommentare zu De Maizière lässt die Gorch Fock wieder aufs Meer -

     

    VerdiktVerdiktam 16.07.11


    Ok! Du magst ja Recht habern. In dieser ganzen Diskussion ging es jedoch nur um den Sinn und die Notwendigkeit einer solchen Ausbldung. Insofern ist es nicht uninteressant. Es geht um die Grundsatzfrage, ob dies noch zeitgemäß und angemessen ist. So schön das alles sein mag, soviele Vorteile es auch bringen mag, ich halte es für rausgeschmissenes Geld. Wie heißt es auf der Homepage der Gorck Fock so schön: "Die 'GORCH FOCK' hat sich als 'Botschafter in Blau' für die Verbesserung zwischenstaatlicher Beziehungen einerseits und als Ausbildungsschiff für den Führungsnachwuchs sowie als Werbeträger für die Marine im Inland so sehr bewährt, daß auch in absehbarer Zukunft Gorch die Deutsche Marine auf diesen Großsegler und auch kleinere Segelfahrzeuge nicht verzichten will und kann." LINK

    PepponePepponeam 16.07.11


    Verdikt, informiere dich erst einmal, bevor du Unwahrheiten erzählst. Es ist definitiv so, daß die Ausbildung auf der GF für Offiziere des Marinetruppen- und Marinesanitätsdienstes PFLICHT ist. Ob du das für notwenig hälst, ist dabei völlig irrelevant. Am 12.08.2011 werde ich mit großer Wahrscheinlichkeit an Bord gehen. Ich denke, dort wahrscheinlich auch erfahren zu können, wer wirklich richtig liegt. LINK LINK

    VerdiktVerdiktam 16.07.11


    Pepprone>>Es geht hier um nicht Ahnung von der Seefahrt. Was soll das überhaupt? Es geht darum, dass die hier genossene Ausbildung unnötig ist. Wenn Du von Truppenoffizieren sprichst, ist es falsch. Auch Marineoffiziere müssen keine Ausbildung auf der GorchFock haben. Dann kann man auch fordern, dass ein LKW-Fahrer erst auf einem Pferdefuhrwerk lernen muss. Ich habe nichts gegen Kameradschaft etc. und das, was kalmar gesagt hat, das ist sogar richtig. Aber nicht unbedingt notwendig für den militärischen Bereich.

    PepponePepponeam 16.07.11


    Falsch, Verdikt. Für Offizieranwärter ist die Ausbildung auf der GF nicht freiwillig, für die ist dies Pflicht. Ich schließe mich hiermit, Kalmar an. Von Seefahrt scheinst du nicht viel Ahnung zu haben.

    VerdiktVerdiktam 16.07.11


    kalmar>>das mag ja alles stimmen. Nur hat eine Mrineausbildung mit der auf der GorchFock nichts mehr zu tun. Wenn gemeint wird, das sei nötig für Teamgeist etc., dann ist dies vielleicht auch richtig, aber eben Romantik und hat mit einer notwendigen Ausbildung für einen Kreuzer o.ä. nichts zu tun, weil unnötig.. Ich segle jedes Jahr einmal 4 Wochen mit einem erfahrenen Skipper und einigen Freunden. Das ist jedesmal ein herrliches Erlebnis und ich möchte eigentlich nie wieder zurück. Aber eben mehr auch nicht. Und auf ein U-Boot bekommt man mich gerade mal in der Filmstadt mit meinem Sohn und da renne ich mir regelmäßig den Schädel an.

    SilberrueckenSilberrueckenam 16.07.11


    Hi kalmar, ein umwerfender und sinntreffender Beitrag. Hoffentlich verstehen den alle.

    kalmarkalmaram 16.07.11


    Verdikt, Romantik? Du warst nicht lange auf See, oder? Jetzt haben wir die kleine "Alexander von Humboldt" neu gebaut, ein reines Sportgerät, auf dem man lernt, mit dem Wasser umzugehen, das machen Freiwillige und es ist recht hart. Aber man kriegt das Gefühl, etwas geleistet zu haben, wenn das Schiff wieder angelegt hat. Und man ist plötzlich mit der Natur per "Du". Im Zeitalter der Präzisionsraketen wird bald keine Marine mehr nötig sein und heute fragen sich die Seeleute doch nur, wie sie das im Borddienst angefutterte Übergewicht wieder loswerden können.

    VerdiktVerdiktam 16.07.11


    Wir haben 19000 Soldaten bei der Marine. Das ist für Seeoffiziere oder Anwärter usw. keine Laufbahnvoraussetzung, erst recht nicht für Truppenoffiziersanwärter, sondern hier freiwillig. Die Ausbildung sind sogenannte Ausbildungsreisen. Und um Teamarbeit leisten zu können, brauche ich keinen Segelkahn. Das ist Seefahrerromantik, mehr nicht.

    PepponePepponeam 16.07.11


    Es werden auch alle dort ausgebildet, für die diese Ausbildung für notwendig erachtet wird. Und das sind die Truppendienstoffiziersanwärter und die Unteroffiziersanwärter des seemännischen Dienstes. Seemannschaft war und ist Teamarbeit, schon seit allen Zeiten. Und das lernt man am allerbesten auf solch "alten" Schiffen, wo sich in der Takelage z.B. einer auf den anderen verlassen können muss. Das Problem dabei ist, diesen Sachverhalt in einer Ich-orientierten Gesellschaft zu vermitteln.

    PepponePepponeam 16.07.11


    So_ist_es, hast du schon einmal etwas von Nahkampfausbildung gehört? Kämpfen mit dem Feldspaten als Hiebwaffe, dem Sturmgewehr mit Seitengewehr als Stichwaffe oder dem Einsatz von Handgranaten? Das alles ist dasselbe wie Schwert, Lanze und Steinschleuder und jeder Infantrist bekommt diese Fähigkeiten heute noch vermittelt.

    rote-Tunterote-Tunteam 15.07.11


    Locke meint, dass die feigen Amis ja keine ausgebildeten Soldaten brauchen, sondern diese Feiglinge nur aus der Luft zerstören können. Und einen Krieg haben die ja noch nie gewonnen.

    kalmarkalmaram 15.07.11


    Gator, es werden immer noch Soldaten der Infanterie im Nahkampf mit dem Bajonett und dem Messer ausgebildet, mit der selben Technik wie mit Schwert und Lanze unter Alexander dem Großen. Unnütz? Die Technik, alles mit Bomben und Artillerie zu planieren, hat noch keinen Krieg gewonnen. Seeoffiziere müssen zumindest ein Gefühl für Wellengang und Windeinwirkung bekommen, das kriegen sie nicht im Sessel vor dem Radarschirm. Und du bekommst unter Segeln entweder Seebeine oder sie wachsen dir nie. Ich fürchte, du würdest auf einem Segler nur auf dem Touristenschiff "Sea Cloud" überleben, wo dir die Stewards vor Grenada den Whisky an die Sonnenliege bringen und andere die Arbeit machen.

    rote-Tunterote-Tunteam 15.07.11


    Warum ist das unnütz? Als ich meine Ausbildung gemacht habe, mußte sich Sachen mit der Hand fertigen, die man mit Hilfe von Maschinen besser und schneller herstellen konnte. Ich habe damit Fertigkeiten erworben, die ich mit der Produktion mit Maschinen nie erlernt hätte. Ich verstehe nichts von Mariene, stelle mir aber das als Aufgabe der GF vor.

    PepponePepponeam 15.07.11


    Auf GF geht es um Seemannschaft und die lernt man am besten auf solchen Segelschiffen. Für angehende Offiziere der Bundesmarine, überhaupt jeder Marine, ist das die geeignetste Schule. Auch wenn es altmodisch wirken mag. Man sollte in Zukunft nur an den Auswahlverfahren feilen, damit für diese Ausbildung nur die zugelassen werden, die auch dafür taugen. Wenn ich allein die Test sehe, die derzeit Bewerber für Mannschaftslaufbahnen beim Heer durchlaufen, verstehe ich nicht, wie die abgestürtzte Kadettin überhaupt auf dieses Schiff kam.

    kalmarkalmaram 15.07.11


    Silberrücken, für den Dienst in der gegenwärtigen Bundesmarine wäre es einfacher und billiger, eine Suite von Kabinen auf der "Norwegian Dream" zu mieten, dann kommen die Kadetten auch aufs Wasser, jeder hat seine eigene Koje und Dusche, keine körperlichen Belastungen, ausreichend Schlaf und Freizeit, gute Verpflegung und einen Unterrichtssaal und Fitnessraum gibt es auch. Jeder darf mal auf der Brücke die GPS-Daten ablesen, durchs Fernrohr sehen und dann Auslandserfahrung in der Karibik sammeln. Kommandos werden kameradschaftlich im leisen Gesprächston gegeben, wer sie nicht befolgen möchte, der ruft eine Gesprächsrunde ein. Dann ist nichts mehr reaktionär, sondern modern und demokratisch. Mehr ist für unsere Abi-Schlaffis wirklich nicht nötig, um auf Kreuzfahrt zum Horn von Afrika zu gehen.

    SilberrueckenSilberrueckenam 15.07.11


    Natürlich brauchen wir eine Kaderschmiede für einen reaktionären Korps- und Kastengeist für unsere " Wolfsrudel". Hoffentlich bleiben die Medien am Ball, ach nein am Toppmast.


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