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Umzug nach Berlin: Ministeriumsmitarbeiter meutern gegen de Maizière

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Umzug nach Berlin: Ministeriumsmitarbeiter meutern gegen de Maizière
 
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    20.07.2011, 05:53 - Verteidigungsminister de Maizière will sein Ministerium in Berlin konzentrieren. Die Beschäftigten der Bonner Hardthöhe wehren sich dagegen.

    Die Bonner Beschäftigten des Verteidigungsministeriums fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Umzugspläne von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (beide CDU) zu bremsen. Der Personalrat warne in einem Brief an Merkel vor einem sogenannten Rutschbahneffekt aller Ministerien ...

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    4 Kommentare

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    Kommentare zu Umzug nach Berlin: Ministeriumsmitarbeiter meutern gegen de Maizière

     

    PepponePepponeam 20.07.11


    Rate mal, warum wir in Deutschland teilweise sehr hohe Durchschnittseinkommen bzw. Durchschnittsrenten haben? Es gibt immerhin zwischen 4,5 und 5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, davon ca. 1,9 Mio Beamte. Dann gibt es noch ca. 1 Mio Empfänger von Leistungen des öffentlich-rechtlichen Alterssicherungssystems, also Pensionäre selbst bzw. deren Hinterbliebene.

    kalle1233kalle1233am 20.07.11


    Für beide je 10 Zustimmungen!

    PepponePepponeam 20.07.11


    Als Beamter ist man in erster Linie "Diener" des Staates und hat dementsprechend zu "gehorchen". Nur hat man in dieser Republik eher den Eindruck, der Rest dieses Staates hätte den Beamten zu dienen. Flexibilität ist das A und O, daß von jedem anderen Bürger in jeder Beziehung gefordert wird. Warum soll das nun bei diesen Damen und Herren, die in vielen anderen Fragen erwiesenermaßen einen besseren Stand als ihre Mitbürger haben, nicht gefordert werden dürfen?

    SilberrueckenSilberrueckenam 20.07.11


    Meuterer wurden früher standrechtlich erschossen oder auf See an die Rahen geknüpft. Bitte das plakativ zu betrachten. Jeder Bürger, insbesonders Leute mit H4 oder sonstigen geringen Bezügen werden ständig aufgefordert, der Arbeit hinterher zu ziehen. Und jetzt opponiert das Kriegsministerium, zumindest der Rest, der noch im warmen Nest (Eigenheim am Rhein oder dem Taunus) sitzt. Es gibt eine Beamtenordnung, einen Beamteneid und jede Menge finanzielle Vorteile, wenn ich an Versicherungen, Autosteuern- und Versicherungen sowie doppelten Kindergeld denke. Es ist also recht und billig, dass diese Nassauer an den Steuergeldern auch selbst mal Leistung und "rießige Entbehrungen" auf sich nehmen. Alternative, wer nicht umziehen will, wird umerzogen, keine Beförderungen mehr, Streichung freiwilliger Leistungen und ab in die Kellerarchive. Dort werden sie turnusmäßig geweckt und können in Ruhe über ihre Perspektive nachdenken.


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