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Präzedenzfall für Sterbehilfe in Deutschland

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Präzedenzfall für Sterbehilfe in Deutschland

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Die deutsche Sterbehilfe-Organisation Dignitate hat nach eigenen Angaben in Deutschland einen pensionierten Mediziner gefunden, der einem Schwerkranken beim Freitod helfen will. Das sagte der Dignitate-Vizechef und Berliner Arzt Uwe-Christian Arnold der "Frankfurter Rundschau". Damit will der Verein in Deutschland einen juristischen Präzedenzfall s

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15 Kommentare

Kommentare zu Präzedenzfall für Sterbehilfe in Deutschland

 

kimauthorkimauthoram 25.11.07


Auch wenn es sich um junge Männer handelt: Selbst in Deutschland ist ein Bilanz-Suizid zulässig (!). Ich betone dies aus berufsfachlicher Sicht, soweit ich bis Ende 1995 für die Protokolle der Ärztlichen Dirketorenkonferenzen in Niedersachsen zuständig war, die der damalige Präsident der Oberen Niedersächsischen, Dr. Wunn, durch Gegenzeichnung, entsprechend genehmigt hat! Unverständlich ist bei durchaus zulässigem Bilanz-suid eines: Der Tourismus in die Schweiz, obgleich Bilanz-Suizid selbst in Deutschland rechtlich zulässig ist. Wenn es dabei ärztlicher Hilfe bedarf, sollten in Deutschland selbst die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. Die Zulässigkeit des Bilanz-Suizides geht im übrigen auf die Siuzide früherer RAF-Angehöriger zurück, die die höchsten Gerichte in Deutschland als Bilanz-Suizid legitimiert hatten. Fraglich mag bis heute sein, wo im einzelnen die Grenze liegt, in Deutschland bis heute nicht geklärt. Eine Klärung zur Minderung des Tourismusses ist nötig.

algialgiam 25.11.07


du hast ja so recht, aber diejenigen die uns einen friedvollen tod verbieten, denen stehen sowieso tor und tür offen, um kein qualvolles ende gehen zu müssen

algialgiam 24.11.07


Hallo,

kawasakirosi und Zitronenfalter, ich bin total eurer meinung und im ernst- und notfall für ein selbstbestimmtes friedliches sterben mit dem richtigen mittel. habe zusehen müssen, wie mein krebskranker bruder an maschinen lag und letztendlich einen qualvollen morphiumtod sterben musste-- man stand da und konnte einfach diesen schrecklichen tod, dank unserer feinen gesetze, nicht friedlich beenden. es darf doch niemand glauben, dass die reichen und mächtigen, die unsere gesetze machen, für sich persönlich keine vorsorge getroffen haben.
aber bitte helft mir, wo und wie kann ich entsprechende massnahmen vorbereiten?
danke!

ZitronenfalterZitronenfalteram 23.11.07


Bin auch ganz Ihrer Meinung und möchte mich im Falle des Falles nicht der Gesundheitsmafia ausliefern.

Habe lange im deutschen Gesundheitswesen gearbeitet..

kawasakirosikawasakirosiam 23.11.07


Hallo,

ich befasse mich schon sehr lange mit der Sterbehilfe, da ich mit grosser Sorge die Gesundheitsindustrie beobachte. Nicht erst seit der perfiden Gesundheitsreform muessen nicht reiche und mächtige Menschen dieser Republik Angst vor der Pharma- sprich Gesundheitsindustrie haben. Die heutige Ärzteschaft gibt ganz ungeniert zu, dass sie für wenig Geld keine Lust haben, Menschen zu heilen. In manchen Städten unserer Republik wirst Du als Kassenpatient erst einmal bei akuter Krebserkrankung in ein Badezimmer geschoben - und das für mehrere Tage. Zitat des Krankenhauses: Für Kassenpatienten war kein Zimmer frei.
Ich frage jeden, der nicht reich und mächtig ist, möchten Sie so behandelt und abgeschoben werden? Da fragt kein Verantwortlicher, ob Du grosse oder kleine Schmerzen hast.
Ich habe jedenfalls fuer mich entsprechende Massnahmen vorbereitet. Niemand wird an meinen Schmerzen auch noch Kapital verdienen.
Selbstverständlich muss jeder selbst für sich entscheiden.


ZitronenfalterZitronenfalteram 22.11.07


Finde das Schweizer Modell human und vorbildlich und würde es ggf. in Anspruch nehmen.
Es gibt viele Deutsche (angeblich 60 % aller Suizide in der Schweiz) sind Deutsche, warum wohl? - die das Angebot in Anspruch nehmen.
Wenn Politiker die Worte Ethik, Würde des Menschen usw. in den Mund nehmen, haben sie sicher vorher Kreide gefressen.
Man denke an die vielen HartzIV-Empfänger, denen ihr Leben plötzlich sinnlos erscheint und die zum Teil schwere Depressionen entwickeln, auf deren Würde wird seitens der Politik gepfiffen.




FleischaugeFleischaugeam 19.11.07


Tiere haben es da echt besser. Die lässt man nicht leiden, Spritze oder Gnadenschuss und das Tier ist erlöst.

Steffen1981Steffen1981am 19.11.07


Ganz deiner Meinung!!

goodnewsgoodnewsam 19.11.07


Sterbehilfe ist und bleibt ein heikles Thema, das ja auch im Ausland schon öfter heiß diskutiert wurde. Grundsätzlich sollte es aber möglich sein, Menschen von ihren Leiden zu erlösen, wenn es wirklich ein "hoffnungsloser" Fall ist. Da hat keiner etwas von, wenn Menschen mit lebenserhaltenden Maßnahmen am Leben gehalten werden, obwohl es aussichtslos ist.

k-dobsonk-dobsonam 19.11.07


so bald sterbehilfe, geld, moral und erlösung von den leiden in einem atemzug genannt werden ..... rollen sich meine fussnägel ......

der versuch eine abschliessende von jedem akzeptierbare regelung zu finden kann nur scheitern

spätestens wenn man mit dem kostenfaktor lebensverlängernder maßnahmen anfängt zu argumentieren wird es sehr übel

andreas123andreas123am 19.11.07


..die größten Gegner der Sterbehilfe, sind meist auch die größten Nutznießer einer bedingungslosen Lebenserhaltung und haben noch nicht mal Skrupel Gott/Todessünde mit ins Spiel zu bringen :-(

bonschebonscheam 19.11.07


Also ich stehe der Sterbehilfe immer noch skeptisch gegenüber! ich denke für wirklich schwer kranke alte menschen ohne hoffnung die vorher eingewilligt haben ist es eine gute sache! allerdings glaube ich das das auch sehr schnell missbraucht werden kann. Dieser Fall in der Schweiz hat mich zum beispiel sehr geschockt, da ließen sich 2 junge männer von der schweizer sterbehilfe organistation umbringen weil (in einem auto auf einem autobahnparkplatz was meiner meinung nach nichts mehr mit würde zu tun hat)sie keine lust mehr hatten zu leben, und so was finde ich dann wieder ziemlich schrecklich! Ich mein selbstmord ist schon hart genug und meines wissens nach in der Kirche eine der schlimmsten sünden und wenn man das dann auch noch unterstützt haben diese armen menschen doch gar keine chance mehr vllt doch noch einen sinn im leben zu finden! es ist doch oft so das nach einem fehlgeschlagenen selbstmordversuch der sinn im leben wieder auftaucht und diese chance nimmt man den menschen dann

LjobLjobam 19.11.07


aber möchte die regierung nicht sowieso die regelungen und gesetze für die sterbehilfe lockern? erinnere mich dunkel soetwas letzte woche gelesen zu haben.

globalaglobalaam 19.11.07


ja, das stimmt. soviel ich weiss, ist die regierung momentan auch damit befasst sich mit dem thema sterbehilfe zu beschäftigen um die gesetze zu lockern.

rastafarirastafariam 19.11.07


ich kann mir wirklich nicht vorstellen, das man in deutschland einen präzedenzfall für sterbehilfe schaffen kann. ich bin mir nicht siche, aber hat man das nicht bereits in den 90er jahren versucht?


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