WEGEN MISSBRAUCH: Katholiken treten in Scharen aus der Kirche aus │ Politik
Tweet
x 0
x 0
x 10
x 11
x 18
29.07.2011, 20:44 - Der Missbrauchskandal in der katholischen Kirche hat deutliche Spuren hinterlassen. Hunderttausende Mitglieder traten im vergangenen Jahr aus. Pikantes Detail: Erstmals gab es mehr Austritte als Taufen.
Die katholische Kirche in Deutschland hat im vergangenen Jahr Hunderttausende Mitglieder verloren. Nach offiziellen Zahlen der Deutschen Bischofskonferenz vom Freitag in Bonn erklärten im vergangenen Jahr 181 193 Katholiken ihren Austritt aus der Kirche.Auf focus.de weiterlesen
6 KommentareKommentare zu WEGEN MISSBRAUCH: Katholiken treten in Scharen aus der Kirche aus │ Politik
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Hi zero, schön, dass Du wieder im Land bist. Habe Dein Posting zweimal gelesen, Du hast wieder sehr schnell geschrieben, kam mit lesen garnicht nach. Das Problem, was Du anschneidest, ist doch ein allgemeines gesellschaftliches Massenphänomen. Hatten wir doch in der DDR auch, 1,8 Mio. SED-Mitglieder, 1990 nur noch 600 000. Grund, ich passe mich an, maschiere mit und wenn alle austreten, mache ich keine Ausnahme. Mit der Kirche ist es doch genauso. Kinder getauft, weil territoriale Zwänge vorlagen (der Pastor gibt die kommunale Politik vor, der Bürgermeister führt sie aus), oder familiäre Traditionen (wenn Oma sagt, sonntags ist Kirche, denkt auch an euere Zukunft mit meiner Erbschaft, maschieren besonders die Kleineren brav mit. Schau in die Kirchen, die meisten werden von Rentnerinnen und Rentnern bevölkert, verbrämt mit braven Mägdelein und Knäbelein, die der Oma nicht widersprechen können. Und jetzt bietet sich ein extrem moralischer Grund auszutreten. "Ich würde ja gern im Schoße der Kirche bleiben, aber diese Unmoral, da muss ich meine Kinder schützen. Und schwupp sind sie weg. Mit diesem Phänomen werden wir noch öfters konfrontiert werden.
Da mußte ich erst mal bei Google gucken, hörte sich ja richtig gefährlich an der Bosporus.
rote-Tunte - Du hast bei mir einen Blepharospasmus vor lauter Zwinkern provoziert!
zero, man kann es natürlich mit einem zwinkernden Auge auch anders sehen. Vielleicht treten ja auch die aus, denen man nach diesen Mißbrauchsfällen zu sehr auf die "Finger" schaut und sie sich nun neue "Betätigungsfelder" suchen müssen.
Silberruecken - selbst bei starkem Pruritus genitalis bliebe ihm auch nicht mehr als Kratzen. Du kennst meine Einstellung zu den Missbrauchsfällen. Auf der anderen Seite: Weshalb trete ich aus der Kirche aus? Weil es da Leute gibt, die Kinder missbrauchen und der Oberdödel nichts unternimmt, wobei zu fragen ist, was er genau unternehmen kann, um dies zu verhindern? Mal von der verwerflichen Art der Aufarbeitung abgesehen und der Angreifbarkeit des Kirchenrechts! Trete ich aus, weil ich mit der Lehre nicht mehr einverstanden bin - das ist ein Grund! Wenn ich aber mit der Lehre einverstanden war und wohl auch noch bin, warum mache ich dann meinen Mund nicht auf, prangere jeden Sonntag in der Kirche die Missstände an, bis sie abgestellt sind? Warum haue ich ab? Das ist mehr als fadenscheinig, ja direkt feige. O-Ton: "Ich kann nicht mehr in eine Krche gehen, wenn es da Prieseter gibt, die Kinder schänden!" Ein Gynäkologe missbraucht seine Patientinnen unter Betäubung, also sind alle Gyns Schweine und keine Frau geht mehr zum Gyn? Im Übrigen sind es keine Hundertausende, sondern 181.000 und mal gerade mal ein paar mehr als im Jahr zuvor. Ich bin wohl Gläubiger aber kein gläubiger Mensch; dennoch fordere ich von denen, die einer Kongregation angehören, die vorgeben, Gläubige zu sein und jeden Sonntag mit Weihwasser um sich spritzen, Standhaftigkeit und Eintreten für Recht und Gerechtigkeit, Mund aufmachen und Aufstehen gegen die, die den Glauben mit Füßen treten - und nicht feiges Davonschleichen.
Ich habe den Eindruck, dass juckt unsere Oberkatholen kaum. Gott wird schon für sie sorgen, oder wie es in der Heiligen Schrift steht, die Vögel säen nicht, die Vögel ernten nicht und der Herrgott ernährt sie doch.