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BERLINER MORGENPOST: Anders Breivik hat Europa nicht begriffen – Leitarti

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BERLINER MORGENPOST: Anders Breivik hat Europa nicht begriffen – Leitarti
 
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    Der 32 Jahre alte Mann aus Oslo, dessen Name für immer der Verachtung anheimgefallen ist, hat mit seinem Massenmord eine Diskussion über das Abendland Europa anstoßen wollen. Diese Diskussion wird er bekommen, aber nicht so, wie er sie sich vorstellt - als Konfrontation zwischen de

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    3 Kommentare

    Kommentare zu BERLINER MORGENPOST: Anders Breivik hat Europa nicht begriffen – Leitarti

     

    MrMalwasMrMalwasam 31.07.11


    Nachtrag: Ist gut, dass Du wieder da bist, zero!

    MrMalwasMrMalwasam 31.07.11


    Schön geschrieben, der Kommentar. Wirst mir doch recht geben, zero. So schön, dass der Kommentar für Alles und Nichts passt. Wir haben es doch erlebt: Der Islam war es. Und in den ersten Stunden nur der Islam. Nichts Anderes. Und nun ist es die NPD. Und sind es die "Rechtsradikalen". Man hat wieder ein Thema, ein Feindbild. Insofern wirklich: Danke, Breivik. Auf wen hätte man sich ohne Breivik so gründlich einschießen und von den tatsächlich existierenden Problemen, einer schlingernden EU, einem finanziell fast ruinierten Amerika, ablenken können? Nicht mal die verhungernden Somalis haben so viel Öffentlichkeit, wie Breivik. Und in der vergangenen Woche flimmerte wieder ungefähr sechs Mal der Hitler über den Bildschirm. Noch Fragen, Kollege zero?

    zero5000zero5000am 31.07.11


    Dieser Kommentar stellt den wohl vorläufigen Gipfel der Stellungnahmen dar. Da werden von den islamkenntnishochschwangeren Experten sofort nach dem Anschlag islamistische Hintergründe nicht ausgeschlossen, ohne einen Funken Ahnung, ist diese Tat nicht nur atypisch, sondern widerspricht jeglicher islamistisch-terroritischer Logik, da wird die Vorratsdatenspeicherung wierder ausgegraben, da wird die Verschärfung der Internetkontrolle gefordert, das NPD-Verbot darf auch nicht fehlen, Linke und Rechte sehen sich gegenseitig in der Veranwortung. Und nun dieser Kommentar: Nicht nur der Vergleich mit BinLaden - nein - man muss wohl dem Typen noch dankbar sein, hat er doch durch sein Verbrechen die Diskussion in der Gesellschaft angestoßen, hat dieser Gesellschaft gezeigt, wie wertvoll sie doch ist. "Die demokratische Gesellschaft steht und fällt deshalb mit dem Schwierigsten überhaupt – mit der Offenheit im Kleinsten, mit der moralischen Ehrlichkeit des Einzelnen gegenüber sich selbst. Bei dieser Aufgabe hat der Massenmörder versagt." Kleiner Fehler, kann ja mal vorkommen - Danke Breivik, bist zwar a weng z´weit ganga, hast aber viel erreicht. Der Schwachsinn, auch wenn noch so putzig nett geschwülstet formuliert, hat Mehode.


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