Panorama
Die Mehrheit hat
zwischen 13 und 15 zum ersten Mal Sex, doch manche beginnen schon mit
zwölf Jahren. Jedes dritte Mädchen täuscht beim Sex einen Orgasmus vor.
Auch drei Prozent der Jungs haben schon mal einen Höhepunkt
vorgespielt.Zwei Drittel kennen sich mit Verhütung nicht aus.
- 25
Prozent hält "Aufpassen" (Penis vorher aus der Vagina ziehen) für eine
sichere Methode. 20 Prozent glauben, dass ein Mädchen nur nach der
Regelblutung schwanger werden kann.Der erste Sex findet meist im Zimmer
des Jungen statt (45 Prozent). Fünf Prozent machen"s in einem Zelt zum
ersten Mal, drei Prozent im Freien.Über ein Drittel der sexuell
erfahrenen Jungs kann sich vorstellen, die Freundin zu betrügen. Bei
den Mädchen sind es nur 7 Prozent.Mehr als die Hälfte der Mädchen
rasiert sich die Schamhaare (aber nur jeder vierte Junge).Jedes fünfte
Mädchen fand das erste Mal nicht schön.
15 Prozent hatten dabei Schmerzen.
Jeder dritte Zwölfjährige befriedigt sich selbst. Bei den Mädchen sind es nur acht Prozent. Beliebteste Phantasie: Sex mit einem Star.60 Prozent der Jungs sind bereit zu One-Night-Stands, aber die gleiche Zahl der Mädchen nicht.Mädchen verlieben sich zum ersten Mal zwischen 12 und 13. Jungs ein Jahr später.Jedes fünfte Mädchen träumt von einer Schönheits-OP. Ganz oben auf der Wunschliste: Fett absaugen, gefolgt von Nasen- und Busen-Korrektur.Aufgeklärt wird Deutschlands Jugend inzwischen übrigens vor allem von den Eltern (55 Prozent).
Niedrige Geburtenraten sind in Deutschland nicht überall ein Problem.
Es gibt einen Bereich, wo sich Experten eher weniger Schwangerschaften
wünschen würden: Bei den unter 18-Jährigen. Denn die Zahl der
Abtreibungen bei Minderjährigen ist in den vergangenen Jahren
kontinuierlich gestiegen. Daraus lässt sich schließen, dass es in der
Altersklasse immer mehr ungewollte Schwangerschaften gibt.
Zwar
belegen Zahlen des Statistischen Bundesamtes, dass die
Schwangerschaftsabbrüche bei unter 18-Jährigen 2007 um knapp fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Aber immer noch
machten die 7.247 Abtreibungen im vergangenen Jahr knapp sechs Prozent
aller Abbrüche aus. Vor zehn Jahren waren es etwa drei bis vier
Prozent. 2007 brachten 8.500 Mädchen, die jünger als 18 waren, Kinder
zur Welt.
Tut also Aufklärung Not? Ja und Nein, sagen die Experten. Gisela Gille,
Vorsitzende der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der
Frau, weist zwar darauf hin, dass die Aufklärung aus dem Biologiebuch
"an der Bettkante" meist nicht ausreicht. Vielfach liege das Problem
aber woanders: "Die Mädchen wissen ja oft mehr als ich über sexuelle
Begriffe", sagt Gille. "Aber sie kennen sich mit ihrem Körper nicht
aus." Außerdem laste auf den Teenagern ein "riesiger Gruppendruck",
weswegen sie die Reife von Gleichaltrigen oft "grandios" überschätzten.
Und dann gebe es vor allem in bildungsfernen Schichten Mädchen, die in
einer Mutterschaft die einzige Möglichkeit sähen, "für sich eine
Position zu erwerben, von der keiner sagen kann, dass man nutzlos ist".
Wirth
sieht hier auch ein geschlechtsspezifisches Problem: Jungen seien
fordernder und bräuchten Sex für die eigene Anerkennung. "Das ist wie
mit dem Rauchen". Zudem gebe es bei den Jugendlichen zu viel
unreflektiertes Handeln im Sinne von "was ich will krieg' ich gleich".
Aufklärung sei zwar nötig, und zwar vor allem in den Schulen, da die
Eltern das oft nicht leisten könnten.
Dabei seien auch Kinder
aus vermeintlich bestens informierten Akademikerfamilien nicht vor
Wissenslücken gefeit: "Wir meinen zwar, die sind komplett aufgeklärt,
aber ob die wirklich alles genau wissen, verraten sie auch nicht",
betont er.
Verhütung sehr selten!
Trotz der Bedenken verhüten 15 Prozent der Jungen und neun Prozent der Mädchen nicht beim ersten Sex. Mit zunehmender Erfahrung übernehmen dann vor allem Mädchen die Verantwortung: 70 Prozent schlucken die Pille. Für ihre Sorglosigkeit nennen Jugendliche vor allem zwei Gründe: die spontane Lust und den Glauben, es werde „schon nichts passieren“.
Abreibung ja oder nein?
In Deutschland lassen jedes Jahr durchschnittlich 19 Prozent der schwangeren Frauen unter 18 ihre Schwangerschaft auf medizinischem Weg abbrechen. Die meisten Schwangerschaftsabbrüche - landläufig als Abtreibungen bezeichnet - finden in Berlin statt.
Fast drei Viertel (71 Prozent) der Frauen, die einen
Schwangerschaftsabbruch vornehmen ließen, waren zwischen 15und 18
Jahren alt, 16 Prozent zwischen 20 und 35 Jahren. Sieben Prozent der
Frauen seien jenseits der 35 gewesen, sechs Prozent minderjährig. Rund
40 Prozent der Schwangeren hatten laut Statistik vor dem Eingriff noch
keine Lebendgeburt.
Die Eingriffe erfolgten zu 78 Prozent in gynäkologischen Praxen und zu
18 Prozent ambulant im Krankenhaus. Knapp fünf Prozent der Frauen
ließen den Eingriff in einem Bundesland vornehmen, in dem sie nicht
wohnten.
Beratungsstellen für Schwangerschaftskonflikte helfen, eine Lösung für ein Leben mit Kind zu finden.
Doch die Entscheidung bleibt bei den Frauen selbst.
Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland laut Strafgesetzbuch zwar grundsätzlich verboten, wenn es jedoch der Wille der Schwangeren ist, abzutreiben, kann ein Gynäkologe den Abbruch durchführen. Voraussetzung ist, dass die Frau einen schwerwiegenden Grund vorweisen kann, ihr Kind nicht zur Welt zu bringen, und dass seit der Empfängnis nicht mehr als zwölf Wochen vergangen sind. Außerdem muss sie einen Termin zur Schwangerschaftsberatung wahrnehmen, der nur von einer anerkannten Einrichtung durchgeführt werden darf.
Quelle: wikipedia; Reuters; Pro-Familia; Ärzteblatt
So liebt die heutige Jugend ; Sex mit 13 Keine Seltenheit!!
Geschrieben von
jogi3
am 27.07.08
in Panorama
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Komasaufen,Rumvögeln,Beschaffungskriminalität,Strich aber zu blöd 5x13 zu rechnen.
Diese Jugend ist mal Deutschlands Untergang
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13 ist allerdings etwas sehr früh, doch wenn die Kids (unter sich!) kein anderes Hobby haben, was soll`s?
So`n bisschen Aufklärung zuvor, wäre allerdings schon angebracht ...
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